Ladakh

Ladakh: Das kleine Tibet Indiens

Traumland aller Himalaya-Fans, eine wahre Alternative zum unterdrückten Tibet, denn hier sind die Menschen frei in ihrem Tun und Denken. In den buddhistischen Klöstern wird Religion nicht zur Schau getragen, sondern gelebt. Und draussen – unterwegs – begegnet man zwar auch Soldaten und Polizisten (immerhin ist Ladakh eine sensible Grenzregion) – doch sind sie den westlichen Gästen gegenüber üblicherweise freundlich gestimmt.

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Ladakh ist die Heimat von Tashi und zur zweiten Heimat seiner Frau geworden. Nirgendwo sonst in Indien fühlen wir uns daher sicherer. Hier sind wir absolute Experten. Hier kennen wir uns besser aus als sonstwo.

Ladakh ist ein einfaches Reiseland im äußersten Norden Indiens, die Menschen sind freundlich, das Klima für uns WestlerInnen recht angenehm. Einzig die Höhe von durchschnittlich 3.500m macht einigen Sorgen. Oft unbegründet, denn wer sich an nur wenige Regeln hält, passt sich schnell an.



Der Himalaya und die Kultur des tibetischen Buddhismus faszinieren seit jeher. Ladakh vereint beides auf eine harmonische und unbekümmerte Weise.

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Fakten & Zahlen

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Fläche: 96.000 km2

Hauptstadt: Leh

Einwohner: 250.000

Religionszugehörigkeit: 50% tibetische Buddhisten, 45% Muslime, 5% andere Religionen

Beste Reisezeit: Mai-Oktober (für Trekking: Juni-September)

Klima: Ladakh ist als einzige Region in Indien nicht vom Monsun betroffen. Generell ist Ladakh ein trockenes Gebiet mit geringen Niederschlägen.

Tagestemperaturen im Sommer: bis über 30 Grad Celsius

Im Changthang (c) Markus Brixle

Ladakh liegt im äußersten Norden Indiens an der Grenze zu Pakistan und China. Politisch ist es ein Teil von Jammu & Kashmir, geografisch die Fortsetzung des tibetischen Hochplateaus. In Höhen zwischen 5.000 bis über 7.000 Meter begegnen sich zwei der mächtigsten Gebirgsketten: Himalaya und Karakorum.

Hier trifft auch der Islam auf den tibetischen Buddhismus. Der westliche Teil Ladakhs ist von Muslimen bewohnt, der östliche Teil vorwiegend von tibetischen Buddhisten.

Ladakh wird gerne als Klein-Tibet bezeichnet. Auf die Größe bezogen mag die Bezeichnung zutreffen, doch ansonsten muss sich Ladakh nicht hinter seinem großen Bruder verstecken. Viele Tibet-Reisende schätzen Ladakh wegen seiner gelebten, aktiven Kultur, die sie gerade in Tibet nicht mehr finden.

Hier lebt der tibetische Buddhismus. Klöster stehen also ganz oben auf der Liste der Sehenswürdigkeiten. Und davon gibt es so viele wie Dörfer, denn in jedem steht zumindest eines.

Das Dreigestirn der Klöster, die man als Ladakhreisende/r gesehen haben sollte, sind Thikse (eines der schönsten), Hemis (das reichste) und Alchi (eines der ältesten).

Historisch Interessierte faszinieren die Paläste der ehemaligen Könige, die Ruinenfestungen der Fürsten, Felszeichnungen aus längst vergangenen Zeiten und der Flair der Karawanen der vergangenen Jahrhunderte, der noch heute am Basar von Leh zu spüren ist.

Wer Hochgebirgswüste hört, vermutet ein ödes Land, an dessen kargen Bildern man sich rasch satt gesehen hat. Falsch vermutet. Die intensive Sonneneinstrahlung schafft selbst auf nackten Felsen Farbbilder. Dezent aber nicht minder schön. Grüne Oasentäler zwischen schroffen Bergwelten, weite Ebenen des Hochplateaus von Changthang, türkis-blau-grün schimmernde Salzseen auf über 4.000m Höhe, Sanddünenwelten mit langsam trottenden Kamelen im nördlichen Ladakh, in Nubra, und abgelegene Bergdörfer im sagenumwobenen Zanskar. Das und noch vieles mehr fasziniert nicht nur FotografInnen aus aller Welt.

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Und dann sind da natürlich die Menschen von Ladakh. Freundlich, aber nicht aufdringlich, sie sind ruhig, nicht schrill. Wie ihr Land eben. In vielen Gesichtern hat sich das harte Leben auf großen Höhen und unter praller Sohne tief eingezeichnet. Die Ladakhi lachen gern, auch bei der Arbeit, von der es im Sommer genug gibt. Begegnungen mit den Menschen von Ladakh, sind Erinnerungen, die bleiben.

Entdecken lässt sich all das zu Fuß, im Jeep, auf dem Motor- oder Fahrrad und schon ganz zu Beginn beim Anflug auf die Hauptstadt Leh. Nur Zeit braucht man eben dafür!

Ladakh aktiv erleben – Expeditionen, Trekking, Sightseeing und mehr


Der Berg ruft! Ladakh ist ein Paradies für BergfreundInnen. Gehen, Wandern, Bergsteigen. Nur zu Fuß erreicht man auch Gegenden, die sonst unerreichbar bleiben, fern abgelegene Bergdörfer, Pässe mit wild wehenden Gebetsfahnen, Klöster, die wie Adlerhorste am blanken Felsen kleben.

Durch seine vielfältigen Landschaften bietet Ladakh Bergerlebnisse für so gut wie jede/n: leichte, angenehme Touren für AnfängerInnen und anstrengende, herausfordernde Treks für Fortgeschrittene, etwas für gemütliche Wandersleute und anderes für abenteuerlustige BergsteigerInnen, für jung und alt, für die, die einsame Gegenden lieben und die, die lieber von Dorf zu Dorf wandern.

Daneben lässt es sich in Ladakh auch gut Radfahren – am Besten mit dem Mountainbike. Hartgesottene tun dies am Manali-Leh-Highway über vier 5.000er Pässe. Für andere ist eine Tour im Industal oder eine Abfahrt vom Khardong La, dem Pass nördlich von Leh eine bessere Alternative. Für erfahrene Mountainbiker bieten sich auch Radtouren entlang einiger Trekkingrouten an.

Etwas zügiger ließe sich Ladakh auch auf dem Motorrad – ganz klassisch auf einer Enfield – entdecken. Mit nur 1 PS auf einem Pony, auf dem Rücken eines Kamels oder im Raftingboot entlang des Indus und Zanskar gehen Erkundungstouren auch ohne Abgase.

Auch gemächlicher lässt sich Ladakh erfahren: beim Meditieren, Yoga oder Mitleben und -arbeiten bei einer ladakhischen Familie.

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Unsere Gruppen- und Individualreisen nach Ladakh

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