Das gastronomische Juwel Delhi

Mein kulinarischer Pfad zur Ekstase

Komm und iss mit Debashree Chatterjee, die uns ihre 10 besten Restaurants in Delhi verrät

 

Das reichhaltige und vielfältige kulinarische Erbe von Delhi spiegelt die Farben verschiedener Kulturen wider, die sich zu einem einzigen lebendigen Mosaik zusammenfinden. Mit vielen gastronomischen Traditionen – das Ergebnis vieler Königreiche und Herrscher, die diese Stadt zu unterschiedlichen Zeiten in der Geschichte zu ihrem eigenen gemacht haben – wird Delhi oft als die kulinarische Hauptstadt Indiens bezeichnet. Delhi hat eine vielschichtige Küche, mit Essen, das nicht nur in Hotels und Restaurants serviert wird. Es gibt unzählige Familienrezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden; und auf Spaziergängen durch die Straßen der Großstadt lockt uns das Essen sogar am Straßenrand. Einwanderer aus nah und fern haben dazu beigetragen, dass unzählige Rezepte, Traditionen und Küchen in Delhi aufgesaugt, angepasst und verfeinert wurden, was Delhi zu einem einzigartigen Zusammenfluss verschiedenster Esskulturen macht. Es wäre eine biologische Sünde sein (eine Redewendung aus meinem Wörterbuch), wenn man seiner Zunge und seinem Magen diesen geschmackvollen Schatz vorenthält, den Delhi im Überfluss anbietet.

Die Stadt verfügt über eine breite Palette an Restaurants, Verkaufsständen, Imbissbuden und Hotels, in denen Gerichte aus ganz Indien für jeden Geldbeutel angeboten werden. Von traditionell bis modern, von noblen Lokalen bis zu einfachen Imbisshütten am Straßenrand, es hat alles zu bieten. Es ist unmöglich dem in einem Artikel gerecht zu werden, trotzdem hier meine kleine Liste der besten 10.

 

KARIM’S, Nizamuddin

Adresse: Shop No.168/2, Hazrat Nizamuddin Basti Near Dargah Hazrat Nizamuddin, Nizammudin West

Das Karim’s befindet sich in einer der ältesten Stadtteile von Delhi und ist eine Ikone, die die wohl beste Mughlai-Küche des Landes serviert. Obwohl die erste Filiale, die 1913 in Alt-Delhi eröffnet wurde, die zahlenmäßig am stärksten besuchte ist, ist meine Lieblingsfiliale die in Nizamuddin. Ein traditioneller holzgetäfelter Speisesaal, auf dessen Menü Speisen wie Shahjahani Kabab, Nargisi Kofta, Biryani Anarkali, Hühnchen Jahangiri und Kheer Benazeer zu finden sind, lässt in mir das Gefühl aufkommen ein Teil der königlichen Familie zu sein und die köstliche Geschichte Delhis zu genießen. Dieser Ort ist historisch, authentisch und der heilige Gral purer Köstlichkeit.

 

OH! CALCUTTA, Nehru Place

Adresse: Ground International Trade Tower, American Plaza, Lala Lajpat Rai Rd, Block “E, Nehru Place
Website: https://www.speciality.co.in/oh!-calcutta.html

Dieses elegante Restaurant serviert bengalische Gerichte und hält den Geist und die Tradition des Ostens lebendig. Authentischer geht Essen kaum. Es duftet nach Fisch, der in Senföl gekocht wird, oder nach Garnelen, die in Kokosmilch gegart wurden. Die in Delhi lebenden Bengalen schwören auf die Authentizität der Küche, besuchen dieses Lokal bevorzugt während der Mittagspause und lassen sich von seinem herrlichen Buffet. Meine Favoriten in den Kochtöpfen sind Loochi, Daab Chingri und Mischti Doi.

 

NAIVEDYAM, Hauz Khas Village

Adresse: 1, Hauz Khas Village, Deer Park, Hauz Khas
Website: https://www.naivedyamrestaurants.in/

Dieses blumengeschmückte, wandbemalte Restaurant in HKV (= Hauz Khas Village) bringt dich direkt nach Südindien. Das Essen ist zu 100% vegetarisch und spiegelt die Essenz einfacher hausgemachter Mahlzeiten wider. Mit unzähligen Dosas, Uttapams und Chutneys auf der Speisekarte fragt sich selbst eine Einheimische wie ich, warum ich viele Namen davon noch nie zuvor gehört habe. Es gibt einfach zu viel Auswahl. Unabhängig davon, ob du ein Risiko eingehen oder auf Nummer sicher gehen willst, du kannst hier einfach nichts falsch machen. Was auch immer du wählst, es wird köstlich und authentisch sein.

 

THE POTBELLY, Shahpur Jat

Adresse: Top Floor, 116 C, behind UCO Bank, Shahpur Jat
Facebook-Page: https://www.facebook.com/ThePotbelly/


Gerichte aus Bihar
gibt es nur selten in Restaurants oder auf Speisekarten, was sehr schade ist. Ein Besuch in diesem schrulligen Restaurant wird dir verraten, was du bislang vermisst hast. Ihr Saboodana-Korb, Aloo Lalu Chop, Litti-Chokha und Tehri sind ein Traum. Wenn du nach einer ausgiebigen Mahlzeit suchst, dann sind die unzähligen Thalis die beste Wahl. Ich versichere dir, dass du diese Entscheidung nicht bereuen wirst. Nicht nur das Essen, auch die Lage des Restaurants ist besonders.

 

KHAN CHACHA
Adresse: 9 outlets; please check website for a convenient location
Website: http://khanchacha.in/

Das ist einer dieser Orte, die man unbedingt gesehen haben muss. Man kommt hier nicht wegen des Dekors oder des Ambiente her … nur des Essens wegen … das traditionelle, gut gekochte nordindische Essen. Saftige Kebabs, leckere Brötchen, sagenhafte Hammel-Nihari und die traditionellen Soßen versprechen mehr als befriedigende Gaumenfreuden. Egal, ob du einen Nachmittagssnack oder ein ordentliches Mittag- oder Abendessen genießen willst, Khan Chacha ist definitiv die richtige Wahl. Auch wenn du auf einen Tisch warten musst, es lohnt sich, denn in jeder der Khan Chacha-Filialen erlebst du ein bisschen Old Delhi.

 

DZUKOU TRIBAL KITCHEN, Hauz Khas

Adresse: E-22, Third Floor,, Hauz Khas Main Market, Kharera, Hauz Khas
Website: http://dzukoutribalkitchen.com/

Schick und authentisch mit traditionellem Naga-Menü erwartet dich dieses Juwel im Herzen von Süd-Delhi. Der Name des Restaurants stammt aus dem Dzukou-Tal in Nagaland, in der äußersten Ecke Indiens. Die nordöstliche Küche ist anders als alle anderen indischen Küchen und authentische Gerichte sind normalerweise schwer zu bekommen. Mit ein Grund, warum ich dieses Restaurant gerne besuche. Alles, was ich hier probiere, schmeckt immer nach etwas Neuem und Einzigartigem. Das Restaurant verspricht der ideale Ort in dieser Megacity zu sein, um deinen Abend bis in die Nacht hinein zu verlängern. Und ich muss zugeben, dass es seinem Anspruch durchaus gerecht wird.

 

SODABOTTLEOPENERWALA, Khan Market

Adresse: 73B, Khan Market, Rabindra Nagar
Website: https://www.sodabottleopenerwala.in/khan-market-3/

Eine warme, einladende Atmosphäre, glückliche Gesichter, eine schrullige Speisekarte und leckeres Essen – dieser Ort bietet alles, was ein Restaurant braucht. Das liebevoll und ästhetisch eingerichtete Café und Bar wurde wiederbelebt und zeigt den verlorenen Ruhm der Parsi-Küche, die seit Jahrhunderten Teil der indischen Gastronomieszene ist. Berry Pulao, Aloo Aunty’s Cutlet und Kolmi Fry sind meine persönlichen Favoriten und ich werde immer wieder zurückkehren, auch wenn es Tausende Restaurants gibt, die mich mit ihren leckeren Speisen locken.

 

CAFÉ LOTA, National Crafts Museum

Adresse: Gate No. 2, National Crafts Museum, Bhairon Marg, Pragati Maidan
Website: https://meltingpotfood.in/cafe-lota/


Dieser charmante Laden, der in einem Museum im Zentrum von Delhi versteckt ist, darf auf keinen Fall fehlen. Das malerische und kunstvolle Café bietet eine zeitgemäße Interpretation regionaler, pan-indischer Gerichte, die selten auf der Speisekarte eines normalen Restaurants zu finden sind. Im Einklang mit dem Museum besticht es durch seinen ländlichen Stil; die einfache gutbürgerliche Küche des Cafés zieht die Besucher des Museums magisch an. Von all den besonderen Speisen aus allen Ecken Indiens sind ihr Bhapa-Doi-Käsekuchen und ihr Palak-Patta-Chaat meine absoluten Favoriten und mein Mund wird wässrig, wenn ich nur darüber schreibe.Das Café Lota ist der richtige Ort, um eine gesunde und herzhafte Mahlzeit zu genießen.

 

INDIAN ACCENT, The Lodhi, Lodhi Road

Adresse: The Lodhi, Lodhi Rd, CGO Complex, Pragati Vihar
Website: https://indianaccent.com/newdelhi/index.php

Dieses raffinierte Restaurant, das traditionellen indischen Gerichten eine zeitgemäße Note verleiht, ist ein Erlebnis für sich. Man fühlt sich wie ein König, der in ein modernes Ambiente aus Glas- und mit Wasser gefüllten Wänden und Decken getaucht wurde. Indian Accent wird in den 50 besten Restaurants der Welt 2019 angeführt und präsentiert eine einfallsreiche indische Küche, indem die Aromen und Traditionen Indiens durch Zutaten aus aller Welt und auf neuartige Weise ergänzt werden. Die meisten, wenn nicht alle, Gerichte, stellen alles andere bislang Gegegessene in den Schatten. Man muss es versuchen, um es glauben zu können. Das Indian Accent kann man jedoch nicht ohne Reservierung besuchen. Eine frühzeitige Buchung wird empfohlen.

 

FARZI CAFÉ, Connaught Place

Adresse: E-38/39, Rajiv Chowk, Inner Circle, Block E, Connaught Place
Facebook-Page: https://www.facebook.com/FarziCafeCP/


Dieses lebhafte Café, das mit molekularen Methoden Aromen der indischen Küche kreiert, zeigt die Liebe des modernen Delhi zur Skurrilität. In seinem Bestreben, die indische Küche wieder in Mode zu bringen, hat es sich zu einem schicken Café entwickelt, in dem die Gäste ein sinnliches Erlebnis anhand feinster moderner indischer Küche in einer energiereichen Atmosphäre genießen können. Mit seinen großen, komfortablen Sitzbereichen hat das Café sowohl auf die Speisenauswahl als auch auf das Dekor geachtet, was besondere Erwähnung verdient. „Farzi“ ist Urdu und bedeutet „etwas, das eine Illusion schafft“, und tatsächlich nomen est omen. Wenn du Gerichte  wie Butter Chicken Bao & Green Chilli Mayo, Kashmiri Morchel-Risotto & Trüffelöl bestellt hast, mag es sein, dass du dich nach dem ersten Bissen schon fragst: „Habe ich das wirklich bestellt? Spielt mir mein Verstand einen Streich? Kann es wahr sein?“

 




Reisen geht durch den Magen. Wenn schon nicht vorrangig, dann zumindest auch. Die ladakhische Küche ist der tibetischen sehr ähnlich: wie das Land sind auch die Speisen eher einfach, sättigend und energiespendend. Eintöpfe, Suppen, Teigwaren, alles eher erdig und bodenständig. Die moderne Ladakhi-Cuisine hat viele Speisen aus Indien übernommen – inzwischen stehen auch in Ladakh Dal, Reis und Curries fast täglich am Speiseplan, Masalas (Gewürzmischungen), exotische Gewürze wie Kardamom, Koriander und Chilli verfeinern traditionelle Gerichte. In den meisten Restaurants in Ladakh bekommt man daher auch eher indische, chinesische und kontinentale Kost als authentisch ladakhische. Wer aber den Geschmack des alten Ladakh auf der Zunge spüren möchte, muss schon zu einer einheimischen Familie und sich dort verköstigen lassen. Schmeckt auch besser als in jedem Restaurant! Also Don-ley – Mahlzeit, oder Greif zu! auf Ladakhi!

 

Was du in Ladakh unbedingt essen solltest

Unsere Must Eats der Ladakhi Küche

Momo

Momo sind gefüllte und gedämpfte Teigtaschen, die sich auch in Tibet, Nepal, Bhutan und anderen Regionen im Himalaya größter Beliebtheit erfreuen. Die Füllungen variieren, können vegetarisch oder auch richtig fleischig sein. Traditionell kommt richtig deftiges Hammelfleisch hinein, in vielen Restaurants gibt es sie aber auch mit Hühnerfleisch und sogar mit Fisch (was jedoch gar nicht typisch ist und man gar als kulinarische Sünde bezeichnen kann). Im Sommer isst man meist vegetarische Momos, weil der Garten auch mehr hergibt. Da darf sich die Köchin/der Koch austoben. Fein gehacktes Kraut ist aber bei fast allen mit dabei. Das Schließen der Momo ist übrigens eine besondere Kunstfertigkeit, die man sich erst aneignen muss. Die Ladakhi drehen sie rund oder seitlich. Beides lernt man am besten von Kindheit an.

 

Chu-Tagi

Übersetzt heisst Chu-Tagi soviel wie Wasser-Brot. Der Inhalt sind speziell geformte Teigwaren, die über den Finger gedreht und in der Mitte zusammengeklappt werden. Diese werden dann in einem Eintopf aus Kartoffeln und Karotten, und meist auch mit (Hammel-)Fleisch gekocht. Traditionell werden Chu-Tagi nur wenig gewürzt. In Zanskar kennt man sie auch als Chubtse.

Skyu

Skyu unterscheidet sich nicht wesentlich von Chu-Tagi – die Teigwaren sind simpler, werden aus einer gerollten Teigschnur abgerissen, zwischen Daumen und Zeigefinger geformt und ebenfalls in einer „Suppe“ aus Gemüse (und Fleisch) gekocht.

 

Tsampa Kholak

Tsampa Kholak ist eines der einfachsten und wichtigsten Gerichte Ladakhs: geröstetes Gerstenmehl mit Buttertee. Ein schneller Snack, der in Ladakh sowohl am Morgen, zu Mittag oder auch unterwegs gegessen wird. Tsampa ist ein spezielles Mehl, das aus gerösteter Gerste gemahlen wird und damit auch ungekocht für den Magen gut verdaulich ist. Für Tsampa Kholak wird Tsampa mit Buttertee vermischt und daraus mit den Fingern Teigbällchen geformt, die man sich dann genüßlich in den Mund schiebt. Je nach Geschmack kann man Tsampa Kholak auch in Joghurt oder Tee tauchen.

 

Paba & Tangtur

Paba ist eine Art „Brot“: Hierfür wird Tsampa und/oder auch Mehl aus schwarzen Erbsen in Wasser mit Salz gekocht und gerührt bis es eine teigig-feste Konsistenz hat. Es wird am liebsten mit Tangtur konsumiert – Tangtur ist Buttermilch mit fein gehackten Gemüsen/Kräutern.

 

Thukpa / Thenkthuk

Thukpa und Thenthuk unterscheiden sich nur durch die Stärke/Breite der Nudeln und sind beides Suppen mit Gemüse (und Fleisch), die sehr kräftigend sind. Hinein kommt, was der Garten/Markt gerade so hergibt – im Sommer hauptsächlich frisches Gemüse, im Winter getrocknetes Gemüse (Erbsen, Spinat etc), Churpe (getrocknetem Käse) und/oder Fleisch.

 

Hungrig? Gut so. Dann haben wir erreicht, was wir mit diesem Beitrag erreichen wollten. Lösung? Komm nach Ladakh. Am besten gleich buchen. Hier geht es zu deiner Reise nach Ladakh >> Link.




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Was für die Europäer das täglich Brot ist, ist den Indern ihr Dal. Das Linsengericht steht fast täglich am Speiseplan und kennt unterschiedlichste Ausführungen und Variationen, aber ein ganz simples einfaches Dal schaffen selbst Kochmuffel. Wir zeigen dir, wie du ein schmackhaftes Dal in kurzer Zeit und mit einfachsten Zutaten aus dem westlichen Supermarkt hinbekommst, für die du nicht extra nach Indien zum Einkaufen fahren musst 😉 

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Rezept: Mein einfaches Dal

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Die richtige Linse

Ein richtiges Dal-Gericht wird mit gebrochenen Linsen (=Dal) hergestellt, aber man kann ein schmackhaftes und gutes indisches Linsengericht auch mit der ganzen Hülsenfrucht machen. Nur musst du hierzu deine Kochzeit oder die Einwirkzeit davor einberechnen. Jede Linsenart hat eine andere Kochdauer. Beispielsweise kann ein Dal auch mit Kichererbsen zubereitet werden, hierzu muss die Kichererbse entsprechend lange davor schon in Wasser eingeweicht worden sein (ca. 12 Stunden). (Der Einfachheit halber kann man auch vorgekochte Kichererbsen verwenden).

Das Gute an der Linse ist ihr Nährwert und ihr hoher Proteingehalt zeichnet sie als idealen Fleischersatz aus. Nicht von ungefähr also, dass Indien mit seinen Millionen Vegetariern das Dal als Hauptnahrungsmittel erkoren hat.

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Step 1: Entscheide dich für dein Dal

Such dir eine Linse aus, die Auswahl ist groß. Im Asia-Laden bekommst du so viele verschiedene Linsenarten, dass dir dabei ganz schummrig wird. Wenn du aber am Land wohnst, musst du dich damit begnügen, was dir im Supermarkt geboten wird. Es gibt gelbe, rote, grüne, schwarze, braune Linsen. Oder du nimmst die Kichererbse. Ob du eine Linsenart einige Stunden (oft bis zu 24 Stunden) zuvor in Wasser einlegen sollst, steht meist auf der Verpackung. Rote Linsen sind meist flott gekocht, aber lt. Ayurveda am wenigsten gut verträglich.

Unser Tipp: Bleib ruhig regional. Du brauchst keine Linse, die in Indien gewachsen ist. Es wachsen Linsen auch bei uns und die vertragen wir normal auch am Besten. Wir lieben Berglinsen – die gibt es im Super- und Drogeriemarkt.

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Step 2: Die Zutaten vorbereiten

Das brauchst du für 2 Personen in etwa:

Unbedingt
100g Linsen (in unserem Beispiel sind es Berglinsen)
Ghee (reines Butterfett) oder Öl
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 Tomaten
1 TL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Koriander
Salz

 

Zum Verbessern (je nach Geschmack)
Chilli
1 TL Garam Masala (oder andere indische Gewürzmischung bspw. Kitchen King)
1 kl. Stück Ingwer

 

Alternativ kannst du dir das Würzen erleichtern, indem alle Gewürze außer Kurkuma (und Salz) durch 2 TL von Johanna Maiers Ayurvedisches Masala verwendest – das ist eine echt feine Gewürzmischung, die es in Österreich im (größeren) Spar-Supermarkt gibt. 

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Step 3: Es geht los

Alles gut vorbereiten …

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1 – Zwiebel schneiden

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2 – Knoblauch schälen und Knoblauchpresse vorbereiten


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3 – Ingwer klein schneiden

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4 – Tomaten kleinwürfelig schneiden

Anstatt der frischen Tomaten kannst du auch Tomaten aus der Dose verwenden. Spart noch mehr Zeit. Aber frisch ist frisch – vergiß das nicht 😉

Alles bereit stellen und mittelgroßen Topf bereithalten.

Stelle alles möglichst nahe beim Herd bereit, damit du schnell arbeiten kannst und gerade am Beginn nichts anbrennt.

 

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Step 4: Der Kochprozess

Ghee (oder anderes Öl) in den Kopftopf geben und heiß werden lassen, die Gewürze bis auf Salz und Chilli hinzugeben. Anschwitzen. Zwiebel dazu. Anschwitzen. Knoblauch und Ingwer dazu; anschwitzen. Immer schön umrühren, damit auch nichts anbrennt.

Dann Tomaten dazu, umrühren, und die Tomaten ein wenig mitbraten. Die Linsen/das Dal (gerne auch eingeweicht und abgetropft) darüber und ebenfalls etwas anbraten (dadurch verkürzt sich die Kochzeit etwas).

Schließlich Wasser, Salz und Chilli dazugeben und das Ganze gut vor sich hin kochen lassen. Wenn die Linsen zuvor eingeweicht waren, dauert das Ganze nicht länger als 15min. Wenn sie allerdings nicht eingeweicht waren, kann es auch 30-50min je nach Linsenart dauern. Wenn du die Linsen/das Dal zu kurz kochst, sind sie schwerer zu verdauen, also lieber ein paar Minuten zu lang, als sich dann mit Blähungen quälen. Immer wieder Wasser nachgeben, damit das Dal nicht anbrennt.

Etwas frischen Koriander drüber und fertig ist das Dal. Mit Reis servieren. Wer etwas zu viel Chilli erwischt hat, kann 1-2 Löffel frisches Joghurt über das fertige Dal geben – kühlt und schmeckt lecker.

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EINFACH ODER?

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Übrigens: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten ein Dal zuzubereiten. Viele schwitzen zuerst die Zwiebel an, und geben erst dann die Gewürze dazu. Andere kochen das Dal und die Gewürz-Tomaten-Soße separat und geben sie erst am Ende zusammen. Auch, wann das Salz in den „Eintopf“ darf/soll, ist mal so – mal so. Wir haben hier versucht eine möglichst unkomplizierte Variation zu zeigen. Ihr könnt es natürlich so machen, wie ihr es wollt :-)

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