Trekking und Bergsteigen in der Westmongolei

Trekking im Munkhhairhan Nationalpark & Besteigung des Munkhhairhan (4.326m)
Der westliche Teil der Mongolei ist bekannt für seine abwechslungsreichen Landschaften, die gletscherumspülten Berge, die schimmernden Salzseen und seine starke kulturelle Identität mit ihren alten Traditionen und einer sehr reichen Geschichte. Wir begegnen auf dieser Reise den stolzen Nomaden des Westens und nehmen uns einiges vor. Genauer gesagt den zweithöchsten Berg der Mongolei, den Munkhhairhan mit mehr als 4.300m. Im Jahr 2006 wurde die Region rund um den Berg als Nationalpark deklariert, um bedrohte Arten wie Schneeleoparden, Steinböcke und Argali-Schafe zu schützen.

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Gruppenreise: Trekking und Bergsteigen in der Westmongolei
Preis: 2.890 EUR

Termin: 22. Juni-13. Juli 2020
mit Nadaam-Festival
Status: Verfügbar

 


individual

Als Individualreise zum selbst gewählten Reisetermin
Beste Reisezeit: Juni-September
Ab 4 Personen: 3.090 EUR/Person
Ab 5-7 Personen: 2.890 EUR/Person
Ab 8 Personen: auf Anfrage


 

Foto: Roland Amon

 

Sie sind stolze Menschen, die Nomaden der Mongolei. Die Einsamkeit, die Weiten prägen, hier muss man hart im Nehmen aber auch großzügig im Geben sein. Gastfreundschaft ist essentiell und ist ein Grundpfeiler der mongolisch-nomadischen Kultur. Wer so weit abseits wohnt, ist auch die Hilfsbereitschaft der Menschen angewiesen. Das basiert auf dem Prinzip der Reziprozität, ausgenützt darf sowas nicht werden.

Nicht nur die Nomaden, auch das Land ist speziell. Weite Landschaften, saftige Steppen und besonders im Westen auch hohe, den Menschen heilige Berge. Hier wohnen lokale Gottheiten, die über die Welt der Menschen wachsam Ausschau halten. Man begegnet der Natur mit Respekt, achtet sie. Das erwarten wir uns auch von unseren Gästen. Kein lautes hinaus und drauflos Stürmen, ein achtsames Umgehen mit dem Geschenk hier sein zu dürfen und einen der heiligen Berge der Nomaden hier draußen besteigen zu dürfen. Der Munkhhairhan ist kein technisch schwerer, aber schon ob seiner Höhe ein anspruchsvoller und immerhin zweithöchster Berg der Mongolei. Wir erklimmen die 4.326m mit Demut und freuen uns am Ende über die majestätische Bergkulisse und danken den Göttern für ihr Wohlwollen, kehren erneut bei Nomaden ein und erfreuen uns an den für unsere Gaumen ungewöhnlichen kulinarischen Freuden.

Am Ende der Gruppenreise dürfen wir noch am jährlich größten Spektakel der Mongolei – dem Nadaam-Fest – teilhaben.

 

 



Detailprogramm

Tag 1
Abflug von zu Hause
Auf ins Abenteuer Weitenentspannung.

Tag 2
Die Hauptstadt Ulaan Baatar
Herzlich Willkommen in der Mongolei! Unser Team begrüßt dich am Flughafen und zeigt dir gleich mal, wo man Geld wechseln kann (die Einfuhr der mongolischen Währung ist nämlich nicht erlaubt). Dann geht es flugs weiter zum Hotel, denn ein wenig Rast musss nach der langen Anreise sein. Schließlich heißt es später noch die mongolische Hauptstadt zwischen Tradition und Moderne zu erkunden. Es ist ein lustiger wilder Mix, der hier auf uns trifft: Sowjetarchitektur meets Kapitalismus meets Buddhismus meets Nomadentum. Hier ist alles auf engstem Raum beisammen, neben stählernen Wolkenkratzern die traditionellen Yurten (Ger), neben Gebäuden aus der sozialistischen Vergangenheit wiederbelegte Klöster. Am Abend nehmen wir die Mongolei bei einem traditionellen Essen in uns auf 🙂 Nächtigung im Hotel. F,M,A

Tag 3
Ulgii & Khukh Serkh
Nach einem dreistündigen Flug von Ulaan Baatar nach Ulgii in der westlichen Mongolei wechseln wir in unsere Fahrzeugen und fahren ca. 100-150km und gut 4-5 Stunden weiter. Wir nächtigen in Zelten in der Nähe des Khuh Serh Berg. F,M,A

Besuche bei Nomaden stehen mit am Programm und sind wunderbare Momente. Foto: Roland Amon

Tag 4
Der See Seruun
Wir fahren weiter zum See Seruun. Unterwegs halten wir beim Dorf Bulgan und wandern für rund zwei Stunden, um uns die Füße etwas zu vertreten. F,M,A

Tag 5
Trek nach Gurt
Die heutige Wanderung führt uns zum Fluss Gurt, ca.6-7 Std. durch saftig grüne Weiden, umgeben von majestätischen Bergen. Wir campieren in der Nähe des Flusses und lauschen den Vögeln. Unterwegs besuchen wir Nomadenfamilien der ethnischen Minderheit der Uriankhai und kosten traditionelle Milchprodukte der Hirten. Die Lebensweise der Uriankhai ist den mongolischen Nomadenvölkern im Osten sehr ähnlich, sprechen jedoch einen anderen Dialekt. Nur selten treffen sie auf ausländische Gäste und freuen sich auf die Abwechslung eines Besuchs. Übernachtung in Zelten (ca. 2350m Höhe). F,M,A

Wie Nomaden ziehen wir durchs Land und bauen unser Zeltlager an den schönsten Plätzen auf.

Tag 6
Ein 'kleiner' Gipfel vorab
Damit wir uns langsam an die Besteigung des 4.000ers heranwagen, fangen wir etwas kleiner an und wandern heute zum Khoogiin Tag und besteigen zum Gipfel mit ca. 3750m. Wanderung ca. 8 Std. Übernachtung im Zelt. F,M,A

Tag 7
Zum Tsunkel-See
Heute wandern wir durch ein Bergtal und entlang des Tsunkhel Fluss bis wir zum Tsunkel-See kommen. Dort werden wir unsere Zelte an einem Ort mit herrlichem Blick auf den See aufschlagen. Dieser Süßwassersee erstreckt sich über vier Quadratkilometer und liegt auf 2.400m Seehöhe. Auch dort werden wir mit etwas Glück wieder Gelegenheit haben einen Familie der Uriankhai zu besuchen und lernen mehr über ihre Bräuche und Traditionen. / ca.6 Stunden / Übernachtung in Zelten. F,M,A

Die Seen der Westmongolei sind ein wahrer Augenschmaus. Foto: Roland Amon

Tag 8+9
Ikh Turgen Tal
Wir wandern ins Ikh Turgen Tal und nächtigen am Ufer des Ikh Turgen Sees. Wanderung 5 Std. Den zweiten Tag rasten wir (oder unternehmen eine Tageswanderung, wenn das Rasten zu schwer fällt).  Übernachtung im Zelt. Schlafhöhe: ca. 2.800m. F,M,A

Das Glück der Erde? Ganz klar am Rücken der Pferde. Foto: Roland Amon

Tag 10+11
Khuk Nuur
Heute passieren wir den Pass Ikh Turgen (3450m) und wandern anschließend vorbei an wunderschönen Hügeln und durch Bergtäler. Der Trek führt uns zum Khukh Nuur (Blauer See), in der Nähe der Ausläufer des heiligen Jamaat Berges. Der Khukh uur ist bekannt für sein sehr klares und sauberes Wasser und ist ein großartiger Ort, um sich zu entspannen. Auch an diesem Tag treffen wir unterwegs auf Nomaden und erfahren nochmal mehr die  legendäre Gastfreundschaft und einzigartige Kultur. Am zweiten Tag wandern wir zum heiligen Jamaat Berg und erreichen eine Höhe von 3.100m. Gehzeit ca.: 6-7Std. Übernachtung am selben Platz in Zelten. (Schlafhöhe: ca. 2.800m) F,M,A

Tag 12
Shuurkhhai-Tal
Unsere heutige Wanderung führt uns zum Shuurkhhai-Fluss. Es geht in rund 6 Stunden durch sattgrüne Weiden umgeben von majestätischen Bergen. Übernachtung in Zelten (ca. 2800m Schlafhöhe). F,M,A

Tag 13
Doloon Nuur Tal
Heute wandern wir zum Doloon Nuur Tal nahe den Ausläufern des Munkhhairhan Berg. Doloon Nuur (Sieben Seen) besteht aus sieben kleinen Seen mit klarem Wasser, und ist ein großartiger Ort, um sich zu entspannen und/oder erkunden. Wir passieren den Shuurkhai Ehen-Pass mit 3.400m. Teilweise ist diese Etappe steil und kiesig und erfordert viel Konzentration. Übernachtung in Zelten. Schlafhöhe ca. 2500m. F,M,A

… und in der Nacht einfach auch mal den wunderbaren Sternenhimmel beobachten. Foto: Roland Amon

Tag 14
Akklimatisierungswanderung
Heute steht eine Akklimatisierungswanderung am Programm. Das Tal von Doloon Nuur besteht aus sieben kleinen Süßwasser-Seen und bietet eine optimale Kulisse für eine ausgiebige Akklimatisierungswanderung als Vorbereitung für die Besteigung des zweithöchsten Gipfels der Mongolei. Übernachtung in Zelten. F,M,A

Tag 15
Gipfeltag
Heute am frühen Morgen starten wir den Aufstieg zum Munkkhairkhan, dem zweithöchsten Gipfel der Mongolei. Hin- und Rückweg ca. 9 Stunden.
Der Berg Munkhhairkhan liegt auf 4.362 Meter über dem Meeresspiegel und ist von der Nordseite leicht zu erreichen. Es gibt viel Schnee und Eis, also braucht man Steigeisen, einen Eispickel und ein Seil, aber der Aufstieg ist technisch nicht schwierig. Der Gipfel ist lokal als Tavan Khumst bekannt. Zurück zum Zeltplatz. Übernachtung in Zelten. F,M,A

Der Aufstieg ist technisch nicht schwer, dennoch ist Gehen auf Steigeisen und in Seilschaft voraussichtlich notwendig.

Tag 16
Hotgor-Tal
Heute beginnt die Wanderung zum Hotgor-Tal. in etwa 4-5 Stunden wandern wir durch saftig grüne Weiden, umgeben von majestätischen Bergen. Übernachtung in Zelten (ca. 2800m Schlafhöhe). F,M,A

Tag 17
Ruhetag
Der heutige Tag ist ein echter Freudentag. Wir besuchen erneut eine lokale Familien und beobachten sie bei ihren täglichen Aufgaben. Am Abend genießen wir ein echtes mongolisches Festgericht namens Khorkhog, das extra für uns zubereitet wird! Übernachten in Zelten. (ca. 2800m Schlafhöhe)F,M,A

Die nomadische Lebensweise ist typisch für die Mongolei. Die Gastfreundschaft wichtiges Attribut der nomadischen Kultur. Foto: Roland Amon

Tag 18
Khoid Tsenkher
Heute fahren wir rund 100km bis zur weltberühmten Höhle Khoid Tsenkher. Die Höhle in der vor rund 15-20.000 Jahren Steinzeitmenschen gewohnt haben sollen, enthält aufwändige Felsgravuren. Die Höhle ist 20m tief und liegt an den Ufern des Nord Tsenkher Flusses. In der Umgebung finden sich auch Grabstätten aus der Zeit des Hunnu-Reiches. Übernachtung im Zelt. F,M,A

Tag 19
Zurück nach Khovd
Nach dem Frühstück fahren wir nach Khovd, ca.110km, erkunden die Stadt und das örtliche Museum. Übernachtung im lokalen Hotel. F,M,A

Tag 20
Flug nach Ulaan Baatar
Es geht retour zum Ausgangspunkt der Reise, nach Ulaan Baatar. Transfer ins Hotel. F,M,-

Zum Schluss nehmen wir nochmal am Naadam-Fest teil.

Tag 21
It's Naadam Time
Das Naadam Fest zählt zu den wichtigsten Festen in der Mongolei und gleichzeitig eine hervorragende Möglichkeit die Kultur des Landes und seine Menschen zu erleben. Der vollständige Name lautet Eriin Gurwan Naadam (эрийн гурван наадам; Die drei männlichen Spiele). Während des Naadam Fests werden die drei großen Nationalsportarten über 2 Tage lang zelebriert: Pferderennen, Ringen und Bogenschießen. Und das nicht nur in Ulaan Baatar sondern im ganzen Land. Rund um die sportlichen Aktivitäten gibt es Essen, Musik, Handwerk und ganz viel Kultur zu erleben. Hier kannst du voll und ganz mit den Mongolen in das Treiben eintauchen. Das wichtigste Naadam Fest findet an den Nationalfeiertagen 11. und 12. Juli statt, es gibt jedoch zeitlich davon unterschiedliche kleinere Naadam Feste in anderen Regionen des Landes. Übernachtung im lokalen Hotel. F,-,A

Tag 22
Flug nach Hause


Preise und Termine

Eckdaten für Trekking und Bergsteigen in der Westmongolei als Gruppenreise:

  • Termin: 22. Juni-13. Juli 2020
  • Min/Max TN: 5/10
  • Preis: 2.890 EUR
  • EZZ: 280 EUR

 

Eckdaten für Trekking und Bergsteigen in der Westmongolei:

Beste Reisezeit: Juni-September

Ab 4 Personen: 3.090 EUR/Person
Ab 5-7 Personen: 2.890 EUR/Person
Unter 4/ab 8 Personen: auf Anfrage
EZZ: 280 EUR

 


Leistungen

  • Hotel Ulaanbaatar (3 Nächte)
  • Lokales Hotel (1 Nacht)
  • Zelt (16 Nächte)
  • deutschsprachige lokale Reiseleitung
  • Feld Koch
  • Abgekochtes Wasser als Trinkwasser
  • Flüge Ulaanbaatar-Khovd-Ulaanbaatar
  • Lasttiere für den Transport von Gepäck
  • Camping-Ausrüstung
  • Nationalparkgebühren, Permits
  • Seile für die Besteigung
  • alle Transfers mit Bus / Mini-Bus in der Stadt und im russischen Minivan auf dem Land
  • Mahlzeiten lt. Detailprogramm

 

Nicht inkludiert

  • Internationale Flüge
  • Reiseversicherung
  • Steigeisen, Pickel, Gamaschen, Karabiner
  • Mineralwasser (in Flaschen) und alkoholische Getränke
  • Schlafsack
  • Trinkgelder
  • Übergepäck beim Inlandsflugs (einschließlich Handgepäck dürfen nur 15kg am Inlandsflug kostenfrei mitgeführt werden, darüber hinaus sind 1,5 EUR/kg zu entrichten)
  • Wäsche
  • Ausgaben persönlichen Bedarfs

 


Als Individualreise

Die Terminwahl überliegt Dir, gerne sind wir aber behilflich den für Dich passenden Zeitraum zu finden.

Selbstverständlich kannst Du die Reise auch an Deine Bedürfnisse anpassen lassen: verlängern, verkürzen oder verändern! Wir sind für (fast) alles offen.

Gerne bieten wir die Riese auch für Einzelreisende an. Wir bitten jedoch um Einverständnis, dass wir unter Umständen zur Hauptreisezeit davon absehen müssen.

 

 

 

Weitere Infos zur Mongolei
Weitere Infos zur Mongolei findest du hier:

 

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Eine fotografische Reise durch die Mongolei

Alle Fotos von Roland Amon