Der Tempelpfad

Eine Tour durch das spirituelle Delhi

Delhi hat nicht nur eine ereignisreiche und bewegende Geschichte, sondern ist auch Heimat Menschen unterschiedlichster Konfessionen. Nicht nur Delhi, ganz Indien, ist beheimatet so gut wie alle Religionen dieser Erde und zeichnet sich insbesondere durch seine Vielfalt aus. Diese Religionen werden aber nicht nur in den Herzen und Köpfen der Menschen gelebt, sondern vor allem auch in Tempeln praktiziert.

Das Delhi der Gläubigen mit Debashree

Debashree konzentriert sich vor allem auf die hinduistischen Tempel der Hauptstadt Indiens. Ganz einfach, weil sie selbst Hindu ist, und über ihre eigene Religion am besten erzählen kann. Sie lässt dich mehr erfahren über Riten und Praktiken, über die Ursprünge ihrer Religion und nimmt dich mit in die Welt von Krishna, Vishnu, Shiva und Kali.

Lies dazu auch unsere Blog-Beiträge: Hinduismus einfach erklärt und Die wichtigsten Götter und Göttinen des Hinduismus.

Auch sind die Mehrheit der Einwohner Delhis Hindus. Nach der Volkszählung 2001 machen sie 82 Prozent der Bevölkerung des Hauptstadtterritoriums aus. Die größte Minderheit sind die Muslime mit 13 Prozent. Sikhs. Jains, Buddhisten, Christen und andere machen den verhältnismäßig geringen Rest aus.

Das religiöse Delhi: Sehenswürdigkeiten

Die folgenden Sehenswürdigkeiten können am Programm stehen. Alle Sehenswürdigkeiten dieser Liste können nicht besichtigt werden, da es sich zeitmäßig in einem Tag nur schwer ausgehen wird. Der Verkehr in Delhi ist stark und leider muss man auch die Zeit auf der Straße mitberechnen. Ein Besuch im Akshardam-Tempel kann beispielsweise ein tagesfüllendes Programm sein.

Wir würden uns freuen, wenn du etwas Flexibilität und Spontaneität mitbringst, damit du die Tour mit Debashree auch unvoreingenommen genießen kannst. Stell dich auf Unvorhergesehenes ein und sei überrascht über und freu dich an Dingen, die dir so begegnen.

Gerne kannst du uns natürlich sagen, welche der folgenden Sehenswürdigkeiten unbedingt am Programm stehen sollten.

Ikscon Tempel in Delhi

Ikscon Tempel

Der Iskcon-Tempel wird von den Einheimischen Sri Sri Radha Parthasarathi Mandir genannt und ist ein bekannter Vaishnav Tempel, der Lord Krishna und Radharani in der Form von Radha Parthasarathi gewidmet ist. Er wurde 1998 auf den Hare Krishna Hügeln, in der Region East of Kailash in Süd-Delhi eröffnet und gehört seitdem zu einem der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Delhi. Es ist nicht nur ein Tempel sondern auch ein Vedisches Wissenschaftszentrum.

Lotustempel in Delhi

Lotus- oder Bahai-Tempel

Der Lotustempel ist der bislang jüngste der weltweit sieben Bahai-Tempel. Der Name leitet sich von der Form des Gebäudes ab, das an eine Lotosblume erinnern soll. Das Gebäude wurde am 24. Dezember 1986 eröffnet, gewann seitdem zahlreiche Architekturpreise und wurde in unzähligen Zeitschriften und Zeitungen abgebildet. Der Sakralbau ist einer der bekanntesten des Bahaitums und wird jährlich von etwa drei Millionen Menschen besucht. Das Gebäude ist ein herausragendes Beispiel moderner Architektur in Indien.


Jagannath Tempel in Delhi

Jagannath-Tempel

Der Jagannath Temple in Neu Delhi ist ein relativ moderner Tempel, der von einer Gemeinschaft von Menschen aus Orissa – einem indischen Bundesstaat im Osten – zu Ehren des Hindu-Gottes Jagannath errichtet wurde. Der Tempel befindet sich in Süd-Delhi in der Nähe des Green Park und von Hauz Khas Village. Der Jagannath-Tempel ist vor allem für das jährliche Rathyatra-Festival berühmt, das Tausende Anhänger anzieht.


Chhatarpur Tempel in Delhi

Chhatarpur Tempel

Der Chhatarpur Tempel – oder auch Shri Aadya Katyayani Shakti Peetham genannt – befindet sich ebenfalls in Süd-Delhi. Der zweitgrößte Tempelkomplex Indiens ist der Götting Katyayani gewidmet. Der Tempel wurde 1974 von Baba Sant Nagpal Ji gegründet, der 1998 starb. Der Komplex wurde zur Gänze aus Marmor im Vesara-Architektur-Stil erbaut – einem typisch indischem Stils für Tempelbauten. 


Akshardam-Tempel Delhi

Akshardam Tempel-Komplex

Der Akshardam Tempel oder auch Swamirayan Tempel genannt ist die weltweit größte hinduistische Tempelanlage. Er ist einer der jüngsten Tempel Delhis – die Eröffnung fand erst 2005 statt –  und erinnert in vielerlei Hinsicht an einen religiösen Themenpark. Ein Besuch dieses zeitgenössischen architektonischen Wunders ist zweifellos empfehlenswert, nur Zeit muss man mitbringen. Im Prinzip kann man ohne Probleme einen ganzen Tag im Komplex verbringen. 


Vegetarisch und gut

Essen im vegetarischen Restaurant

Weil Sightseing auch müde macht, stärken wir uns dazwischen oder danach mit einem Essen in einem Restaurant, das zum Thema passend nur vegetarische Gerichte zubereitet. Es ist nicht verboten als Hindu Fleisch zu essen, dennoch wird einem die vegetarische Ernährung nahegelegt, da es wichtig ist Ahimsa (Gewaltlosigkeit) gegen alle Formen von Lebewesen zu praktizieren. Folglich bevorzugen viele Hindus eine vegetarische (meist lakto-vegetarische) Form der Ernährung. 


Preise

Für 1 Person / Einzelführung: 116 Euro

Für 2 Personen: 60 Euro/Person

Für 3 Personen: 46 Euro/Person

Für 4 Personen: 40 Euro/Person


Leistungen

Fahrten im Privattaxi (akklimatisiert) – Abholung am Flughafen/Hotel
Guide (Debashree Chatterjee) – englischsprachig
Eintritte
Bootsfahrt in Purana Quila

Nicht inkludiert

Essen im Restaurant
Alles andere als unter Leistungen angeführt
Trinkgeld


Dauer

Da Debashree nicht hauptberuflich als Guide, sondern als Journalistin arbeitet, umfasst eine Tagestour mit ihr „nur“ 6 Stunden. Doch geht Qualität vor Quantität 😉


Regeln für den Besuch von Tempeln
Wir bitten dich beim Besuch von religiösen Stätten respekt- und rücksichtsvoll zu sein. Gerade was die Kleidung angeht, gilt es sich an ein paar Regeln zu halten (nicht alle sind so streng – die folgenden Regeln gelten vor allem für den Akshardam-Tempel – aber man macht zumindest nichts falsch, wenn man sich auch in anderen Tempeln daran hält).

  • Oberkörper: Schultern, Brust, Nabel und Oberarme bedecken!
  • Unterkörper: Bis unterhalb der Knie bedecken!

Diese Tour in einer motorisierten Rickshaw buchen!

Wenn du Lust hast kannst du diese Tour auch in einem Auto (so nennt man in Indien die motorisierten Rickshaws) machen. Dann wird es nochmal ein Stückchen günstiger. Allerdings ist die einzige Klimaanlage im Auto der Fahrtwind 😉 Dafür aber schlängelst du dich im Auto durch die engsten Gassen.

Schreib uns einfach, wenn du Lust auf diese etwas abenteuerlichere Variante hast: daniela@gesar-travel.com

Gäste über Debashree und ihre Touren

An alle lieben REISENDEN: eine Tour mit Debashree ist wirklich höchst EMPFEHLENSWERT! Ich bin schon mehrmals in den Genuss gekommen: persönlicher, spannender und liebenswerter kann man Delhi nicht erleben! Debashree liebt ihre Heimat, ihre Kultur, ihre Bräuche – und kennt sich bestens aus! Sie hat unheimlich viel Spannendes und Unterhaltsames zu berichten – und das immer in der richtigen „Dosis“. was mir besonders gefällt: durch Debashree erhält man auch ein Blick „hinter die Kulissen“ und erfährt so höchst interessante Details aus dem Leben in Indien. Übrigens: Dank Debashree bin ich zu einer Delhi-Liebhaberin geworden (und das heißt etwas – mir ist nämlich sonst schon Wien zu groß!).

Ulli Felber, Graz


Mit Debashree in Delhi unterwegs zu sein, ist der absolut beste Mix, diese aufgregende und vielfältige Stadt kennenzulernen – und das in kürzester Zeit! Von Debashrees Erzählungen aus vergangenen Zeiten über die Mogulen-Herrscher in den Lodi-Gärten, über den ursprünglischen Bengalischen Fischmarkt voll indischem Alltagsleben bis hin zu Hauz Khas-Village, wo man in das junge Nachtleben eintaucht – ein Erlebnis!

Eva Winkler, Salzburg



Die Market-Tour mit Debashree war die perfekte Ergänzung zum Sightseeing in Delhi! Auf den Märkten, die eher selten von Touristen besucht werden, findet man wunderbare Kunstwerke und Handwerksprodukte aus allen Teilen Indiens. Kein Vergleich zu den 0815-Souvenirs! Ein echter Insider-Tipp!

Armin Lampert, Graz



Auf meiner Rückreise von Ladakh machte ich einen 4-tägigen Stop in Delhi. Dank Debashree habe ich viele beeindruckende Ecken der Stadt kennengelernt, die ich sonst sicher nicht gesehen hätte. Die zahlreichen Hintergrundinformationen waren sehr spannend und immer sehr unterhaltsam. Ich kann Debashree als Reiseführerin wirklich sehr empfehlen! Vielen Dank für die vielen tollen Eindrücke!

Verena Schweiger, Österreich


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