Ullis Liste, der 10 Dinge, die man in Bhutan gesehen und gemacht haben sollte

Von Ulrike Čokl

Originaltext auf englisch von Ulrike Čokl / Übersetzt von Daniela Luschin-Wangail
Ulli hat alles in allem mehrere Jahre in Bhutan gelebt. Sie hat dort als Ethnologin über traditionelle Praktiken der Gastfreundschaft geforscht. Daher ist sie eine Expertin für das Leben in dörflichen Strukturen in ganz Bhutan. Mit und für Gesar Travel arbeitet sie individuelle und spezielle Reiseprogramme aus, in denen ganz besondere Einblicke in die reiche Kultur Bhutans gewährt werden.

Es ist nicht einfach für mich nur 10 Plätze und Attraktionen in Bhutan zu nennen, die es unbedingt wert sind besucht zu werden, nachdem ich so viel Zeit in den letzten 18 Jahren dort verbracht habe. Trotzdem werde ich versuchen meine lange Liste der Dinge, Plätze und Aktivitäten, die ich liebe, für Menschen, die das Himalaya-Königreich noch nicht kennen zu kürzen. 

 

1 Taktsang Gonpa

Das Tigernestkloster

Es führt kein Weg an ihm vorbei. Das Tigernestkloster ist zweifellos eine der bekanntesten Attraktionen des Königreichs und für die meisten BesucherInnen einfach nicht möglich es auszulassen. Ich war so glücklich Taktsang mehrfach besucht haben zu können, bevor es zum Touristenhotspot Nummer eins wurde. Nichtsdestotrotz ist der erste Anblick beim Aufstieg auf das Taktsang Koster bis heute für mich jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Ich empfehle allen möglichts früh am Morgen auf das Kloster zu gehen. Vielleicht bereits um 6 Uhr morgens oder gar früher. Auf diese Weise kannst du den Platz so erleben wie er angedacht war: ein abgelegener Rückzugsort zur friedvollen und ruhigen Kontemplation und Meditation.


 

2 Dzongs – Festungen mit Geschichte

Punakha Dzong

Ich liebe die Dzongs Bhutans, da sie wahre architektonische Kunstwerke sind und sich wunderbar in ihre Umgebung einbetten. Sie wurden in der Vergangenheit ohne den Einsatz von Metallnägeln, nur mit Holz, Stein und Lehm gebaut. In jedem der 20 Bezirke steht ein Dzong, einige sehr alt, einige etwas neuer. Wenn ich Paro anfliege und dabei den ersten Blick auf Rinpung Dzong werfe, werde ich jedes Mal sentimental. Wangdue Phodrang Dzong war mein liebste Dzong, ist allerdings vor einigen Jahren niedergebrannt. Es war ein sehr authentisches Beispiel für diese Festungen und wird derzeit renoviert. Jedoch auch das Punakha Dzong ist sehr eindrucksvoll und lädt gleichzeitig zu Spaziergängen in der Umgebung ein, bspw. indem man die längste Hängebrücke quert und Homestays inmitten der Felder und am Fluß besucht. Jakar Dzong in Bumthang, als auch Lhuentse Dzong und Trashigang Dzong im East sind ebenfalls beeindruckend und einen Besuch wert.


 

3 Wanderung auf einen Bergpass

Foto: Marina Beck Photography

Wenn du auch keine Zeit für einen richtigen Trek hast, gibt es trotzdem einige Möglichkeiten hinauf auf einen Pass zu wandern, um die Bergriesen des Himalaya zu bewundern.  Die meisten Bhutaner gluaben, dass die Gipfel Wohnorte von Schutzgottheiten, den kyelha sind. Wanderungen auf Pässe können ein paar Stunden bis zu einem ganzen Tag dauern. Meistens sind die Pässe mit chorten (buddhistischen Schreinen) versehen und mit Gebetsfahnen dekoriert. Daneben finden sich Steinhaufe, sogenannte latshe, wo man den Göttern Opfergaben in Form einer Blume, eines Blattes oder Zweigs hinterlassen kann. Wenn Bhutaner auf einen Pass kommen, rufen sie laut “lha gyelo” (“die siegreichen Götter” oder “mögen das Gute über das Böse siegen”),  und schenken den lokalen Gottheiten ein paar Tropfen aus ihrer Tasse ara (alkoholisches Getränk) bevor sie selbst davon trinken. Auf dem Weg zu einem Pass begegnest du vielleicht Kuhhirten, meist den Älteren eines Dorfhaushalts, die den Auftrag bekommen nach dem Vieh zu sehen. Mit etwas Glück wirst du von ihnen auf eine Tasse Tee oder zu Snacks in ihren temporären Hütten eingeladen. 


 

4 Zeit bei Einheimischen verbringen

Ein bhutanisches Sprichwort besagt: “Der Gast einer Nacht ist wie ein Gott.” Ich bin davon überzeugt, dass jemand, der nicht ein wenig Zeit in einem einfachen bhutanischen Bauernhaus verbracht hat, Bhutan nicht wirklich erlebt hat. Die Gastfreundschaft einer bhutanischen Familie zu erleben ist ein einmaliges Erlebnis. Darüberhinaus ist das Essen in Homestays so viel besser als in Hotels oder Gästehäusern. Du kannst die nangi aum (Frau des Hauses) dabei beobachten, wie sie ihren alltäglichen Routinen nachgeht und selbst ein wenig mit Hand anlegen. Oder du kannst im Altarraum, dem choesham, meditieren und dir das Haus und die Umgebung näher ansehen. Ich rate dir in einem echten Farmstay zu nächtigen und nicht einem, der primär für Touristen ausgezogen wurde. Es gibt viele authentische Häuser, die hie und da Gäste aus dem fernen Ausland aufnehmen und so der Tradition bhutanischer Gastfreundschaft treu bleiben.


 

5 Ein Dorffest

Maskentänze sind großartig, besonders in den Dzongs, wo sie jährlich den Sieg des Guten über das Böse zelebrieren. In Tänzen wird die Geschichte des Buddhismus nachgespielt, wie berühmte Lamas und Heilige in längst vergangenen Zeiten Dämonen und böse Wesen unterworfen haben. Persönlich mag ich kleine Dorffeste lieber, wo man eine Vorstellung davon bekommt, wie solche Veranstaltungen die Gemeinschaft miteinbezieht und die menschlichen Beziehungen im Alltag beeinflussen. Oft ist es schwer den Besuch eines solchen Fests im Vorhinein zu planen, da die Dorfbewohner die Termine oft erst sehr kurzfristig fixieren.

Ein Insidertip: Reise nach Ost-Bhutan in den Wintermonaten (Dezember, Jänner und Feburar) und die Chancen da und dort ein Dorffest mitzuerleben sind wirklich hoch. Du könntest dort sogar einer der resten Touristen sein, die mit dabei gewesen sind.


 

6 Trekking in Bhutan

Foto: Marina Beck Photography

Es bedarf nicht großer Worte: Trekking in Bhutan ist einfach großartig. Die Trekkingrouten sind einzigartig und nicht überlaufen. Auf alten Pfaden wandert man durch Rhododendron- und Koniferenwälder, vorbei an Wacholderbüschen und Bambuswäldern, man passiert chortens, mani Mauern und kleine gonpas (Klöster/Tempel). Auf einigen Trekkingrouten triffst du auf Yak-Hirten, deren Tiere auf Kräuterweiden grasen. Triff auf Dorfbewohner entfernter Täler, wie die Layaps beim Lingshi-Laya-Gasa oder Jomolhari Trek, und trink eine Tasse ara oder Tee mit ihnen. Sowohl Flora als auch Fauna sind atemberaubend und du wirst bestimmt Blauschafe und Wild sehen. Es sei erwähnt, dass dein Gepäck in Bhutan von Mulis und nicht von Trägern getragen wird. Und man schläft üblicherweise im Zelt.


 

7 Kunsthandwerk-Workshop

Foto: Marina Beck Photography

Wenn du Zeit hast und an den richtigen Plätzen bist, nimm unbedingt an einem Workshop zum Erlernen eines Kunsthandwerks teil, wie bspw. Bambusflechten, Weben in Zentral- oder Ostbhutan, oder Thangka-Malen im Westen. Es ist ein wunderbarer Weg mehr über die lokalen Traditionen der Bhutaner zu erfahren. Gleichzeitig bekommst du hautnah mit, wie aufwändig die Herstellung eines Kunsthandwerks sein kann. Die Ernte und das Sammeln von wildem oder kultiviertem Rohmaterialien und die spätere Verarbeitung sind oft zeitaufwändige und anstrengende Tätigkeiten.

Darüberhinaus unterstützt du durch die Teilnahme an lokalen Workshops die Künstler direkt. Damit hast du gleich doppelten Nutzen: Du lernst etwas über die Kultur des Landes und unterstützt den Fortbestand eines wertvollen Kulturguts.


 

8 Zhemgang

Foto: Marina Beck Photography

Ich liebe Zhemgang. Es ist abgelegen, kaum besucht und liegt im subtropischen Teil des Süden Bhutans und bietet die Möglichkeit den Royal Manal Nationapark zu besuchen. Hier gibt es eine Fülle an Vogelarten, von denen selbst ich mit meiner Handykamera recht gute Fotos schießen kann – bspw. vom Nashornvogel. Die Einheimischen sind liebenswürdig, etwas zurückhaltend, aber sehr gastfreundlich und lustig sobald das Eis gebrochen ist. Die meisten Häuser sind noch sehr traditionell, aus Bambus und auf Stelzen. Wenn du abenteuerlich und nicht sehr wählerisch was die Unterkünfte angeht, dann ist Zhemgang auch für dich ein perfekter Platz zum Entdecken. Besuche Bauern, mach eine Vogelsafari oder geh auf Raftingtour. Genieß die lokale Küche und besuch die Bambusweb-Gemeinschaft in Bjoka.


 

9 Ost-Bhutan

Foto: Marina Beck Photography

Der Osten ist großartig für jene, die weniger touristische Plätze entdecken wollen und tiefer in die lokale Kultur eintauchen wollen. Die Täler sind teilweise tief eingeschnitten und Reisfelder in Terrassen angelegt. Das Klima ist verhältnismäßig mild, da es niedriger liegt. Bananen und Früchte wachsen das ganze Jahr über. Im Winter sind es vor allem die Orangen, die das Land mit orangenen Punkten übersäen. Es gibt viel zu entdecken, besonders in Trashiyangtse, Trashigang und Lhuentse. Du kannst die Lingkhar Lodge als dein Basislager nutzen und die umliegenden Dörfer erkunden. Oder nächtige auch mal bei Bauern und genieße ihre Gastfreundschaft. Im Frühling und Herbst solltest du die Brokpa in Merak und Sakteng besuchen, und im Winter die Schwarzhalskranische im Bumdeling Wildlife Sanctuary beobachten. Es gibt noch immer sehr viele Plätze in Bhutan, die kaum bekannt sind. Wenn du gerne ein Pionier bist, dann genießt du es vielleicht auch, wenn wir dich als „Versuchskaninchen“ in Regionen schicken, wo bislang kaum noch andere Touristen waren. 


 

10 Essen – Picknicken und Kochkurse

Ich mag Chilli und Käse (=ema datshi), aber die bhutanische Küche hat so viel mehr zu bieten. Also lassen wir das Nationalgericht ema datshi mal außer Acht; wenn du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist, kannst du die Früchte des Landes, frisch von den Feldern, aus den Wäldern genießen: Pilze und Kräuter, hausgemachtes Brot aus Buchweizen, Weizenrollen gefüllt mit Knoblauchblättern, Käse und Chilli; Gemüse aus dem Garten und so traditionelle Gerichte wie „Reispizza“, roter Reis und gebratener Farn …  Doch die bhutanische Küche ist nicht rein vegetarisch. Bhutaner lieben sikam (getrocknetes Schweinefleisch), getrocknetes Yak-Fleisch und Rind; Rindsknochensuppe und Brathuhn. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die momos (gefülle Teigtaschen) mit diversen Füllungen. Bumthang gilt als kulinarischer Hotspot, aber auch Plätze wie Zhemgang und Ostbhutan etwas abseits der gängigen Touren hat viel für den hungrigen Magen zu bieten.


 

Einige abschließende Worte für Bhutan-Reisende

Meine Liste der Highlights in Bhutan kann niemals vollständig sein. Einige Aspekte möchte ich zusätzlich erwähnen: Gesar Travel kann spezielle Touren organisieren, bei denen du während deiner Reise einen bestimmten Fokus wählen kannst. Dies kann alles von abgelegenen Dorfbesuchen und Bauernhöfen über Textilien, Pilgerfahrten, Vogelbeobachtung oder traditionelle Medizin, Sowa Rigpa, sein. Lass uns wissen, was dich am meisten interessiert. Vorträge und Führungen mit Experten können arrangiert werden. Zwar können für zusätzliche Aktivitäten zusätzliche Gebühren anfallen, aber so unterstützt du auch lokale Spezialisten und Gemeinden direkt und unbürokratisch.

 

Abseits der ausgetretenen Pfade

In Bhutan gibt es noch so viel zu entdecken. Daher ist es immer gut, auf der Reise offen und flexibel zu bleiben. Es kann mühsam sein, über unbefestigte Straßen zu fahren, um oftmals sehr abgelegene Dörfer zu erreichen. Am Ende stößt du dabei jedoch auf interessante Aktivitäten wie Baumwollanbau und Baumwollweberei in Chimoong, Pemagatshel. Manchmal sind aufgrund von unvorhersehbaren Umständen Ad-hoc-Änderungen erforderlich, aber du kannst dies ruhig als Teil einer authentischen bhutanischen Erfahrung betrachten!

 

Mein Insidertipp

Zu guter Letzt möchte ich dir einen Geheimtipp mit auf den Weg geben: Die Monpa-Gemeinden in Trongsa entlang des Nabji-Korphu-Treks verfügen über ein unglaublich reiches lokales Wissen über Heilpflanzen und Lebensmittel aus dem Wald! Von Blättern bis Wurzeln ist die Auswahl groß. Während die Gäste normalerweise auf ausgewiesenen Campingplätzen übernachten, bringen wir dich in die Häuser der Monpa-Gemeinden! Sie gelten als die Ureinwohner Bhutans mit ihrer eigenen Sprache und ihren eigenen Bräuchen. Zusammen mit einem Monpa-Guide erhälst du so Einblicke in das reiche ethnobotanische Wissen dieser interessanten Menschen und unterstützst sie dabei, ihr lokales Wissen und ihre Kultur zu erhalten.




Voller Stolz dürfen wir unsere beiden Promo-Videos von Patrick Haderer präsentieren, die zeigen wie eine Trekkingtour bei uns abläuft.

So geht Trekking in Ladakh

 

Wer nach Ladakh kommt landet erst mal auf 3.500m. Das sind keine Peanuts, da muss sich der Körper erst dran gewöhnen, wenn er aus niedrigen Höhen kommt. Nicht umsonst legen wir in unseren Programm viel Wert auf Langsamkeit am Beginn der Reise. Ankommen, Füße hoch und durchatmen. Die Anreise ist meistens anstrengend und ermüdend, die Höhe setzt einem zu, meist muss man auch erst den Stress von zu Hause wegpacken. Am ersten Tag wird daher meist gar nichts gemacht, am zweiten beginnen wir dann langsam, lernen Leh kennen, schauen, beobachten, spazieren, bummeln, entdecken. Es gibt viel zu sehen, in der bunt-chaotischen Hauptstadt Ladakhs. Es folgt ein Tag mit kulturellen Highlights, mit Besuchen in den schönsten buddhistischen Klöstern, wir lauschen den buddhistischen Gesängen der Mönche, den außergewöhnlichen Tönen tibetischer Musikinstrumente, tauchen ein in die mystisch-tibetisch-buddhistische Götterwelt und wandern auch ein wenig. Der Körper ist nun angekommen, er bewegt sich leichter; noch immer atmen wir schwerer als wir es von zu Hause gewohnt sind, aber wir gehen, es geht. Wir gewöhnen uns an die Langsamkeit dieses Ortes im Himalaya und lernen sie zu schätzen.

So kann dieses Ankommen aussehen:

 

Doch es kommt der Tag an dem es los geht. Ab in die Berge, raus in die Freiheit, in das Glück, in die Stille. Dort wo wir eins werden mit der Natur, die Essenz unseres Seins finden dürfen. Die Einfachheit, die Langsamkeit entdecken. Im Gehen, der einfachsten Fortbewegung, werden wir eins. Wir lassen die Komplexität des Alltags hinter uns, der Kopf wird frei. Du atmest, gehst, lässt den Gedanken freien Lauf. Nicht immer easy, einen Pass zu erklimmen ist anstrengend, fordert, strengt an, lässt uns ans Aufgeben denken, uns mit uns hadern, warum man sich das antut und nicht stattdessen im Liegestuhl an der Adria liegt. Aber dann stehst du da oben, zwischen den bunten Gebetsfahnen und überblickst die Weite des tibetischen Hochplateaus und erkennst, dass es die Mühen wert war. An seine Grenzen gehen, sich aus seiner Komfortzone bewegen, lässt uns neue Welten, neue Seiten an uns erkennen. Die sind es wert. Absolut. Und bleiben. Für immer.

Und so kann dieses Weltenentdecken im Gehen aussehen:

 

Lust bekommen?

Möchtest du mehr über diese Tour erfahren? Patrick Haderer und seine Freunde haben an unserer beliebten Trekkingreise „Klassischer Tsomoriri-Trek“ teilgenommen.

Die eindrucksvolle Trekkingtour führt über die tibetische Hochebene, vorbei am Salzsee Tsokar, durch traditionelle Sommerlager der Nomaden zum tiefblau schimmernden Tsomoriri See.

Hohe Pässe, weite Ebenen und atemberaubende Gebirgspanoramen bestimmen den Charakter. Wir begegnen Wildeseln, den seltenen Schwarzhalskranichen und riesigen Yak- und Schafherden. Das Gehen unter dem endlos erscheinenden Horizont wirkt wie Balsam für stressgeplagte Seelen.

>>Hier gehts zur Reise>>




Der Babytrek in Ladakh ist kein Trek auf dem man kleine Windelhosen tragende Babies mit Miniaturrucksäcken sieht, die an lauschigen Bächen dann ihre Milchflaschen rausholen und sich in Lalllauten über die Schönheit des Himalaya unterhalten. Wie aber in Herrgottsnamen kommt man dann darauf den beliebten Kurztrek im Sham Babytrek zu nennen? Wir verraten es dir.

 

Der Babytrek in Ladakh

Gründe warum man ihn Babytrek nennt

1. Kurze Tagesetappen

Die Tagesetappen sind auch für nicht sehr sportliche Menschen mit mittlerer Kondition ganz gut zu schaffen. Die meisten WanderInnen gehen ihn in 3 Tagen von Likir nach Tingmosgang (oder Ang) oder eben umgekehrt. Die Etappe von Likir nach Yangthang dauert ca. 4 Stunden, je nachdem von wo aus man startet. Am nächsten Tag sind es bis nach Hemis Shukpachan dann überhaupt nur max. 3 Stunden. Die letzte Strecke bis nach Ang dauert nochmal ca. 4 Stunden. Verlängerungsmöglichkeiten gibt es – weiter bis nach Balukhar, nahe Khaltse, oder rauf nach Ulley oder Saspotse, oder Wanderungen nach Ridzong von Hemis Shukpachan oder Yangthang aus. Alles mehr oder weniger babyleicht. Oder?

 

2. „Kleine“ Pässe

Die Pässe auf der Strecke sind niedrig. Für ladakhische Verhältnisse versteht sich. In Wirklichkeit sind sie natürlich höher als die meisten Berge in Europa. Zwischen Likir und Yangthang quert man die beiden Babypässe Phobe La und Chagatse La – beide gerade mal läppische 3.600m (zirka). Am nächsten Tag der Tsermangchen La mit auf dieser Route rekordverdächtigen 3.750 Höhenmetern. Und dann am letzten Tag nochmal zwei – wobei von Hemis Shukpachan ausgehend merkt man den ersten kaum, weil der Anstieg sehr sanft ist, und der zweite mit „nur“ 3.720m ist für die dann bereits routinierten Babytrekker auch noch zu schaffen.

 

3. Logistisch einfach

Den Babytrek kannst du im Prinzip allein machen. Es gibt mehr oder weniger nette Homestays am Weg, dh die schwer zu tragenden Zelte und der Proviant fallen weg. Wer wenig trägt, geht auch leichter. Die Route ist meist leicht zu erkennen. Nur im Winter wenn die Pfade zugeschneit sind, kann man sich verirren. Das ist der Schreiberin schon passiert, die dann völlig irritiert in einem Militärlager mit komisch aus der Wäsche schauenden Soldaten anstatt in Ang angekommen ist. Tipp: Die Homestays im Vorfeld buchen, besonders wenn man in der Hochsaison unterwegs ist.

4. Aufgeben leicht gemacht

Wer sich trotzdem übernommen hat und den Trek abbrechen möchte, dem wird das Aufgeben leicht gemacht. Die nächste Straße liegt immer in Reichweite. Von Likir bis Hemis Shukpachan führt durchgehend eine Straße (wenig befahren und man muss nicht auf ihnen wandern, weil es noch die alten Wanderwege gibt).

 

5. Sanfte Höhenvorbereitung

Wer einen großen Trek plant hat – bei dem auch Erwachsenenpässe über 4.000m inklusive sind – und auf Nummer sicher gehen möchte, dass er/sie diesen dann auch die Höhe betreffend gut verträgt, der kann sich am Babytrek ideal vorbereiten.

Der 2. Pass zwischen Hemis Shukpachan und Ang, der Lago La, ist auf dieser Karte nicht eingezeichnet

 

Trotzdem verdient der Babytrek seinen Namen nicht wirklich. Jede Höhe über 3.000m ist für nicht akklimatisierte Personen anstrengend. Auch der Babytrek. Du wirst ihn spüren. Jeden einzelnen Schritt rauf auf die Babypässe.

Wer aufmerksam war, dem ist nicht entgangen, dass ich entsprechend des Titels die Frage, warum Babies den Babytrek trotzdem nicht gehen werden, nicht beantwortet habe. Per definitonem ist ein Baby ein Kind im 1. Lebensjahr. Da geht man üblicherweise noch nicht sehr viel. Vom Wandern mal ganz abgesehen. Zugegeben, der aufgelegte Witz am Ende hätte besser sein können. 😉

 

(c) Josef Reifenauer

Im Übrigen: Hinten in einer Trage lässt sich ein Baby gut am Babytrek mitnehmen!

 




Immer mehr Eltern wagen sich mit ihren Kindern nach Ladakh. Warum auch nicht? Es hat viel auch für kleine Gäste zu bieten. Die Höhe Ladakhs vertragen die meisten Kinder weitaus besser als ihre Eltern – wahrscheinlich weil sie unvereingenommener hierher kommen.

Wir verraten dir die Dinge, die du mit Kindern in Ladakh unbedingt machen solltest.

Unser Sohn Emil mit knapp über einem Jahr auf dem Pass vor Lingshed in Zanskar.

Das solltest du mit Kindern in Ladakh unbedingt machen

Besuch im Donkey Sanctuary in Leh

Kauf Karotten am Basar von Leh und bring sie mit auf deinem Besuch im Heim für herrenlose Esel. Die freuen sich richtig und die Kinder sowieso. Achtung: Viele Esel sind etwas stürmich 😉


Kinder sind Türöffner zu den Herzen der Menschen

Wohne bei Bauern

Unbedingt ein paar Nächte bei Bauern einplanen. Erstens sind die Menschen Ladakhs unglaublich kinderlieb und freuen sich über Kinder und zweitens können sie am Bauernhof richtig toll herumtoben.


Raus in die Natur

Wandern und Entdecken

Wenn du in Ladakh bist, solltest du deinen Kindern unbedingt die Bergwelt und Natur näherbringen. Und wenn deine Kinder etwas fußfaul sind, miete dir ein Reitpony oder einen Esel – das überzeugt selbst gehträge Kiddies.


Auch wenn Ladakh eher trocken ist, Spiele am Wasser gehen auch hier!

Picknicken am Wasser

Plane immer Zeit am Wasser ein. Ladakh kann im Sommer ziemlich heiß sein und ein paar Stunden am Wasser (ob See, Fluss oder Bach ist egal) tun Kind und Eltern gut. Die Eltern können entspannen und die Kinder planschen.


Rein ins Zelt!

Zeltnächte sind Abenteuernächte

Unbedingt auch die eine oder andere Nacht in der Natur campieren. Kinder lieben es! Tagsüber im Freien spielen und nachts vor dem Schlafengehen nochmals die Sterne zu beobachten.


Austausch zulassen. Unser Sohn Luis zu Besuch in der Munsel-Schule – eine Schule für Kinder mit geistigen Behinderungen.

Fremde Kinderwelten entdecken

Kinder sind neugierig und unvoreingenommen. Zeige ihnen in Ladakh, wie Kinder dort leben, indem du beispielsweise versuchst eine Schule vor Ort zu besuchen. Oder einen Kindergarten. Oder einfach bei einer Familie mit Kindern wohnst.


 

Kontaktiere uns
Deine Familienreise nach Ladakh
Wir stellen dir total gerne deine ganz individuelle Familienreise nach Ladakh zusammen. Als Eltern von drei Kindern, die alle schon mit wenigen Monaten in Ladakh waren, haben wir viel Erfahrung und wissen, was man mit Kindern machen kann und was man besser lassen sollte.




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Das neue Jahr ist da. Wir sind voller Vorfreude auf das, was es bringen wird. Und doch haben wir noch einmal zurück gesehen und dabei unsere Top 10 Reisen gekürt. Diese 10 Reisen wurden 2016 am öftesten auf unserer Homepage geklickt, gelesen und gebucht. Danke dafür!
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abi-happy

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Unsere beliebtesten Reisen des Jahres 2016

 

Platz 10

Nomade auf Zeit
Trekking zum Tsomoriri-See

Die eindrucksvolle Trekkingtour führt über die tibetische Hochebene, vorbei am Salzsee Tsokar, durch traditionelle Sommerlager der Nomaden zum tiefblau schimmernden Tsomoriri See.
Gegen Terminanfrage auch für Einzelpersonen  möglich.
Beste Zeit: Ende Juni bis Mitte September
Diese Reise wird 2017 auch als Gruppenreise durchgeführt!

mittel – fordernd


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Platz 9

Ladakh & Goa
Winter in Ladakh & Strand in Goa
ladakh&goa

Eine Reise nach Ladakh im Winter ist etwas ganz Besonderes. Klosterfeste, mögliche Begegnungen mit Schneeleoparden und wandern, wo kaum Touristen unterwegs sind. Zum Aufwärmen geht es am Ende nach Goa zum Entspannen am Strand. Gerne auch für Einzelpersonen.
Beste Zeit: November-März
Diese Reise wird 2017 auch als Gruppenreise durchgeführt!

einfach


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Platz 8

Im Schatten des Bergriesen
Trekking zum Goeche La

Ein Berg ist es, der Sikkim überragt, der alles überschattet. Der Kanchendzonga, der dritthöchste Berg der Welt. Das Dzongri-Trekking dieser Reise steht im Zeichen dieses Bergriesen und beim Goeche La bist du zu seinen Füßen.
Beste Zeit: Oktober-Dezember
Diese Reise wird 2017 auch als Gruppenreise durchgeführt!

mittel – fordernd


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Platz 7

Kultur & Wandern in Sikkim
Kulturerleben & Tageswanderungen

Diese Reise ist ideal zum Kennenlernen des ehemaligen Königreichs Sikkims und der Kolonialstadt Darjeeling. Schöne Unterkünfte verbunden mit den eindrucksvollsten Kulturstätten und reizvollen Wanderungen.
Gegen Terminanfrage auch für Einzelpersonen möglich
Beste Zeit: März-Mai & Oktober-Dezember
Diese Reise wird 2017 auch als Gruppenreise durchgeführt!

einfach


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Platz 6

Der Himmel der Nomaden
Trekking & Expedition im Changthang
(c) Markus Brixle

Diese Tour bringt dich hoch hinaus: Die 9-tägige Trekkingtour führt durch das tibetische Hochplateau, wo die durchschnittliche Höhe über 4.500m liegt. Und dann geht es auch noch auf einen 6.000er.
Gegen Terminanfrage auch für Einzelpersonen buchbar
Beste Zeit: Juli-September
Diese Reise wird 2017 auch als Gruppenreise durchgeführt!

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Platz 5

Ladakh, Spiti & mehr
Über den Himalaya
(c) Barbara Esser

Ausgangspunkt der Trekkingtour ist der Tsomoriri-See. Sie führt über den knapp 5.600m hohen Parang Pass ins malerische Spiti.
Gegen Terminanfrage auch für Einzelpersonen möglich
Beste Zeit: August-September
Diese Reise wird 2017 auch als Gruppenreise durchgeführt!

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Platz 4

Markha-Trek
Ladakhs Klassiker
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Der Markha-Trek ist einer der bekanntesten und populärsten Treks Ladakhs. Aus guten Gründen – zum einen ist er durch seine Nähe zu Leh leichter erreichbar und die Kosten sind somit niedriger, zum anderen ist er durch seine vielfältige Landschaft und die pittoresken Dörfer wirklich schön.
Gegen Terminanfrage auch für Einzelpersonen möglich
Beste Zeit: Juni-September
Diese Reise wird 2017 auch als Gruppenreise durchgeführt!

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Platz 3

Basics of Ladakh
Kulturreise mit Tageswanderungen
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Die Einstiegsreise für Ladakh-Neulinge, die in relativ kurzer Zeit die klassischen Highlights Ladakh zeigt, trotzdem aber mit Geheimtipps nicht spart. Eindrucksvolle Wanderungen runden das Programm ab.
Gegen Terminanfrage auch für Einzelpersonen möglich
Beste Zeit: Juni-Oktober
Diese Reise wird 2017 auch als Gruppenreise durchgeführt!

einfach


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Platz 2

Stok Kangri in 2 Wochen
Expedition auf einen 6000er
(c) Barbara Esser

Diese Tour bereitet in nur kurzer Zeit mit aufbauenden Wanderungen und einer kurzen Trekkingtour im Vorfeld ideal auf die Besteigung des Stok Kangri vor.
Gegen Terminanfrage auch für Einzelpersonen möglich
Beste Zeit: Juli-September
Diese Reise wird 2017 auch als Gruppenreise durchgeführt!

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… AND THE WINNER IS

PLATZ 1

Trekking und Kultur in Zanskar
Eine gute Mischung aus Kultur & Trekking
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Eine gute Kombination aus Kulturerlebnis und zwei eindrucksvollen Trekkingtouren in Zanskar mit Besuch des atemberaubenden Felsenklosters Phuktal. Der Ausklang der Reise ist wahlweise in Srinagar oder Leh.
Gegen Terminanfrage auch für Einzelpersonen möglich
Beste Zeit: Juli-September

NATÜRLICH AUCH ALS GRUPPENREISE VERFÜGBAR!

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Wer in der Hochgebirgswüste Ladakh im Himalaya eine mehrtägige Trekkingtour im Alleingang plant, sollte dabei einiges beachten. Das beginnt bei der Auswahl des Kartenmaterials, den Tücken im Austausch mit Einheimischen und reicht hin bis zu Verhandlungen mit Pferdemännern. Eine logistische Herausforderung eben. Die gut geplant werden will.

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Trekking in Ladakh

Trekking in Ladakh muss gut geplant sein. Foto: Martina Scherer / Simon Kraus

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Trekking in Ladakh

Darauf musst du achten, wenn du OHNE Support unterwegs sein willst

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1 Gutes Kartenmaterial ist rar

Es gibt zig Karten zu Ladakh (zumindest in Ladakh selbst) – doch nur die wenigsten taugen wirklich als Orientierungshilfe am Trek. Halbwegs gut sind noch die Karten des Verlags Olizane, die jedoch ihre Fehler haben – Ortschaften, Berge, Flussläufe sind falsch eingezeichnet, dh ganz 100% darf man sich da nicht drauf verlassen, aber im Großen und Ganzen kann man ganz gut damit umgehen.

Die Karten sind dreiteilig und recht detailiert, was zur Orientierung von Vorteil ist, allerdings unterwegs etwas umständlich, da man immer wieder zwischen den Karten und vorne und hinten wechseln muss.

 

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Ladakh Nord


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Ladakh Center


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Ladakh Süd

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2 Selbst tragen oder Tragtiere?

Alles selbst zu tragen ist für sehr trainierte und gut konditierte Menschen vielleicht kein Problem, aber für die meisten ist das gerade in großen Höhen kein einfaches Unterfangen. Du wirst nur selten unter 3.500m wandern und oft bis auf über 5.000m kommen. Das ist schon ein Unterschied zu mehrtägigen Wanderungen in den Alpen, wo man in nicht ganz so dünner Luft unterwegs ist. Packtiere können da durchaus eine Unterstützung sein.

 

Pferde Ladakh

Pferde zum Transport seines Gepäcks zu bekommen, ist sicher von Vorteil, aber nicht immer ein einfaches Unterfangen.

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3 Verhandlungen mit Pferdemännern sind kompliziert

Weil sich Angebot und Nachfrage gegenseitig bedingen, ist es gerade in der Hochsaison – Juli und August – oft sehr schwer Pferde (oder selbst Esel) zu bekommen. Viele Pferdemänner gehen in dieser Zeit nicht unter einem Minimum von 4 Pferden, da sie ja pro Pferd bezahlt werden und nicht für sich selbst ein Fixum pro Tag bekommen. Wenn einer wirklich mit nur einem oder zwei Pferden geht, wird er den Preis pro Pferd entsprechend erhöhen. Der Preis ist pro Pferd pro Trekkingtag und zusätzlich werden sogenannte Rückkehrtagen (für den Ponymann mit den Tieren) eingerechnet, die zu bezahlen sind. Wie hoch der Preis pro Perd und Tag ist, ist schwierig zu sagen, da dies a) vom eigenen Verhandlungsgeschick und dem des Ponymannes und b) der Gesamtanzahl der Pferde abhängt. Esel sind günstiger, allerdings ziemlich störrisch und können auch unterwegs einige Probleme bereiten. Darüber hinaus gibt es immer weniger Pferdemänner, da ihre Arbeit aufgrund des fortschreitenden Straßenbaus auch immer weniger benötigt werden (besonders vom Militär, die sie sonst ganzjährig gebraucht haben) und sie somit kaum noch genügend Geld bringt. Übrigens: Die Ponymänner sind nicht gierig oder Halsabschneider, weil sie in der Hochsaison nur mit einer Mindestanzahl von Tieren gehen wollen. Die Saison ist extrem kurz und die Männer versuchen in dieser knappen Zeit genügend Geld für die Familie zu verdienen! Das bitte immer mitbedenken.

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4 Zeit für die Vorbereitungen einplanen

Wenn du vorhast, einfach so nach Ladakh zu reisen und vor Ort alles zu planen, bitte denk daran dafür auch entsprechend Zeit einzuberechnen. Gerade wenn du auf der Suche nach einem Pferdemann bist, wirst du einige Tage dafür einberechnen müssen. Selbst wenn du hierfür die Hilfe einer lokalen Agentur suchst, denn auch die wird in der Hochsaison dafür etwas Zeit brauchen.

 

Zelt Ladakh

Zelt oder Homestay? Foto: Markus Brixle

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5 Homestays oder Zelt?

Ladakh ist nicht Nepal. Lodges wie dort gibt es in Ladakh nicht. Es gibt allerdings im Markha-Valley, am Sham Trek, zwischen Lamayuru und Chilling, als auch in einigen – aber nicht allen – Ortschaften in Zanskar Homestays. Meist sind das Bauern, die ein paar Zimmer für Trekker zur Verfügung stellen. Informiere dich vorab gut, ob du ein Zelt brauchst oder nicht. Ein Zelt wiegt nicht wenig und gleichzeitig kann man auch in den Homestays essen.

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6 Essen am Trek

Wenn du dein Essen selbst mitnimmst, musst du erheblich mehr planen. Die Vorräte wirst du vor allem in Leh besorgen müssen, da du außerhalb der Hauptstadt einfach nicht so viel Auswahl hast. Die meisten Ortschaften in Ladakh verfügen bereits über kleinere Shops, aber in denen bekommst du oft nur das, was die Leute nicht selbst anbauen können, dh kein Gemüse, Obst, Mehl usw. Dafür Kekse, Salz, Zucker, Chips, Cola usw.

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7 Verlass dich nicht auf die Auskünfte von Einheimischen

Gerne fragt man Einheimische nach dem Weg oder nach der Distanz. Beachte bitte, dass viele Ladakhi am Land kein oder kaum Englisch verstehen. Auch ist es so, dass man in Ladakh gerne irgendetwas sagt, anstatt zuzugeben, dass man es nicht weiß. Und was Gehzeiten angeht: Die 30 Minuten eines „Locals“ können dann schon mal 2 Stunden sein 😉 Frag lieber 2-3 Leute bevor du dich darauf verlässt, dass etwas sicher so ist.

 

Frauen Markha Ladakh

Die großartige Gastfreundschaft der Ladakhi ist Teil ihrer Kultur. Bitte nutze diese nicht zu deinem Vorteil aus!

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8 Bleib fair und denk mit

Immer wieder lesen wir in Trekkingforen, wie Leute damit prahlen mit wie wenig Geld sie es geschafft haben von A nach B zu trekken. Dass sie kostenlos bei Bauern geschlafen und gegessen haben, dass sie sich ohne eine Rupie auszugeben und Essen selbst mitgebracht zu haben, diese oder jene Trekkingtour gemacht haben. Wir bezweifelen hier mal, dass das eine großartige Leistung ist. Denn zum einen wird dadurch die Gastfreundschaft der Menschen ausgenutzt, die aufgrund der Abgelegenheit und Kargheit des Landes eine wichtige kulturelle Rolle spielt, und wenn immer mehr Gäste kommen und diese (0ft unwissend) ausnutzen, wird sich dieses System bald ändern. Zum anderen muss man auch bedenken, dass gerade Ladakh nicht große landwirtschaftliche Erträge erwirtschaftet, dh wenn eine große Zahl unangekündigt und uneingeladen auf die Gastfreundschaft der Einheimischen zählt, haben diese im langen Winter Schwierigkeiten über die Runden zu kommen – ganz besonders, wenn man dafür noch nicht mal bezahlt (damit die Menschen die aufgebrauchten Lebensmittel nachkaufen können). Viele Ladakhi sagen aus einer Tradition der höflichen Ablehnung zuerst Nein bevor sie angebotenes Geld annehmen. Dh da darf man ruhig trotzdem was geben.

Das soll allerdings nicht heißen, dass man angebotene Gastfreundschaft und Einladungen ablehnen soll, auch nicht, dass man sich nicht an Einheimische wenden darf und soll. Aber bitte einfach die Rahmenbedingungen mitbedenken und entsprechend fair handeln!

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Fazit


Eine Trekkingtour auf eigene Faust in Ladakh kann gerade in Verbindung mit Homestays etwas durchaus Reizvolles haben. Wer jedoch mit Campingausrüstung und Vorräten und gar ohne Tragtiere unterwegs ist, wird in den Höhen Ladakhs auch entsprechend viel Kondition und Kraft mitbringen müssen. Wir kennen Menschen, die es gemacht haben und bewundern sie sehr. Aber nicht jeder schafft so etwas und man sollte sich hier gut selbst einschätzen.

Für die, die lieber etwas mehr Komfort haben und/oder nicht so viel Zeit für die Planung einer Trekkingtour auf eigene Faust haben, stehen wir selbstverständlich zur Verfügung. No na 😉

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Ich packe meinen Koffer und nehme mit … Ja, was denn eigentlich? Die meisten von uns viel zu viel. Worüber sich Fluglinien freuen, denn Übergepäck ist teuer. Auch auf unseren Trekkingtouren gibt es eine Gewichtsbeschränkung von 15kg (wobei man allerdings vieles im Hotel/Gästehaus zurück lassen kann). Ein leichtes Gepäck macht das Reisen aber auch leichter, weil man es ja immer wieder auch schleppen muss und schweres Gepäck einen einschränkt. Wir geben dir hier ein paar Tipps, um das Gepäck etwas zu minimieren. Im Übrigen auch unsere Packlisten sind viel zu umfangreich – und vieles davon kannst du zu Hause lassen. Nur führen wir lieber mehr an, damit man sich dann das für sich Wichtige rauspicken kann.

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koffer reisen

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10 Tipps für leichteres Gepäck

Wanderschuhe, Trekking, Wandern

Schwere Schuhe anziehen!

1. Trag deine schweren (Trekking-)Schuhe und deine dicke Jacke im Flugzeug (zwar etwas unangenehm im heißen Sommer), aber beides kann man ja im Flugzeug ausziehen.

2. Nimm nur Gewand mit, dass sich gut miteinander kombinieren lässt. Und wähle Farben, auf denen man Schmutz nicht sofort sieht.

3. Pack Gewand, das gut per Hand gewaschen werden kann und auch schnell trocknet.

4. Kauf dir einen leichten Koffer/Reisetasche/Rucksack. Wenn der Koffer schon 5 Kilo wiegt, ist man schnell am Limit.

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bücher, gepäck, schwer

Bücher ins Handgepäck oder durch E-Book-Reader ersetzen!

5. Alles Schwere ins Handgepäck (bspw. Bücher). Apropos, auch wenn wir sonst auf gedruckte Bücher stehen – auf Reisen ist ein E-Book-Reader wirklich eine gute Sache.

6. Verzichte auf Toiletartikel, die du nicht unbedingt schon im Flugzeug brauchst. Shampoo, Seife, Duschgel usw. kannst du alles im Zielland kaufen. Im Übrigen kannst du auch anderes vor Ort kaufen: Gewand, Bücher, Medikamente, Geschenke usw. Das stärkt auch gleich die Wirtschaft vor Ort.

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Wolle, Strick, Pullover, schwer

Wolle ist toll, aber leider schwer!

7. Pack altes Gewand und Equipment ein, dass du nicht mehr unbedingt brauchst. Am Ende der Reise kannst du diese verschenken und gleichzeitig hast du Platz für Souvenirs.

8. Berechne die Gewandmenge, so dass du immer 1 Stück zum Anziehen, eines, dass du wäscht/trocknest und eines als Reserve. Mehr brauchst du nicht.

9. Leichte Kleidungsstücke packen – statt Wolle lieber Fleece usw.

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Wäsche, trocknen, Wäascheleine

Kleider sollen leicht sein und schnell trocknen!

10. Für die Trekker und Bergsteiger: Versuch Equipment vor Ort zu leihen oder buche eine Tour, wo das Equipment bereits Teil der Leistungen ist. Unterlagsmatten, Zelte, Eispickel, Steigeisen usw. fallen extrem ins Gewicht. Auch wenn das Equipment vor Ort meist nicht topmodern ist, so ist es doch funktionabel und erfüllt seinen Zwecke.

 




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Trekking im Markha-Valley zählt zu den begehrtesten Aktivitäten in Ladakh. Der abwechslungsreiche Trek hat durchaus seine Reize und kann in verschiedenen Varianten durchgeführt werden. Wir haben dir ein paar Fakten zusammengestellt, die du unserer Meinung nach über den Markah-Trek wissen solltest.

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8 Fakten über das Trekking im Markha Valley

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1 Location

Der Markha-Trek führt durch den Hemis-Nationalpark, das ist ein mehr oder weniger geschützter Bereich für seltene Tier- und Pflanzenarten. Der berühmteste Bewohner ist der Schneeleopard. Den wirst du allerdings nicht im Sommer zu Gesicht bekommen. Aber im Winter hat man dort ganz gute Chancen.
Der Markha-Fluss ist der bestimmende Namensgeber des Treks. Die 2 wichtigsten Pässe auf der klassischen Route sind der Ganda La (4.900m) und der Kongmaru La (4.950m). Das bestimmende Gebirge des Nationalparks ist die Stok Range. Rund um die Hochebene Nimaling erheben sich mehrere 6.000er, die zum Bergsteigen einladen.  Im Markha-Valley gibt es mehrere kleinere Dörfer, die noch nicht an die Straße angeschlossen sind. Jedoch gibt es Pläne, ihnen einen Straßenzugang zu gewähren.

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Das Markha-Trekking findet in dieser Region statt. Kartenausschnitt aus: Trekking in Ladakh. Karte von Sonam Tsetan und Henk Thoma.

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2 Varianten

Die klassische Route führt von Spituk nach Hemis oder Martsellang. Aber wir führen diese Variante schon länger nicht mehr durch, da er durch den fortschreitenden Straßenbau nicht mehr wirklich interessant ist. Die Straße führt inzwischen von Spituk bis nach Zhingchen und am anderen Ende beginnt sie in Shang Sumdo. Folglich empfehlen wir die klassische Route angepasst ab Zhingchen und mit Ende in Shang Sumdo. Davon gibt es aber natürlich auch Abweichungen. Es ist möglich erst in Chilling einzusteigen, wodurch man sich den Pass Ganda La spart und sich so leichter an die Höhe anpasst, weil der Anstieg gemächlicher ist. Auch ist es möglich, den Trekkingstart ab Stok mit einem weiteren Pass (Namlung La oder auch Stok La genannt) etwas zu verlängern. Auch das Ende lässt sich variieren: manche gehen den Trek weiter via Matho Phu und Shang Phu und enden erst in Stok, andere biegen nach Hangkar ab und trekken über den Zalung Karpo La ins Nomadenland, wieder andere gehen den Zhunglam Trek nach Zanskar. Daneben gibt es noch ein paar andere denkbare Varianten.

Die orange-punktierte Strecke zeigt die klassische Route, die blaue Variationen.

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3 Homestay oder Zelt?

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Homestays sind eine gute Gelegenheit in Kontakt mit der lokalen Bevölkerung zu treten.

Der Markha-Trek ist einer der wenigen Treks in Ladakh, den man auch mit Nächtigungen in sogenannten Homestays durchführen kann. Das ist insbesondere für jene mit einem kleineren Budget, Einzel-Personen oder all jenen zu empfehlen, die möglichst viel Kontakt mit Einheimischen haben wollen. In jedem Fall ist es ein besonderes Erlebnis, das einem in Erinnerung bleiben wird. Die Homestays sind nicht mit Lodges in Nepal vergleichbar, die teilweise sehr komfortabel sind. Die Homestays im Markha-Valley sind einfach und authentisch, da wirklich Häuser von Bauern, die ein paar Zimmer für Gäste reservieren. Daher – und das kann einige Menschen sehr stören – kann es auch manchmal vorkommen, dass man von einem Floh oder gar einer Bettwanze gebissen wird. Die Ladakhi leben sehr nah mit ihren Tieren, da kann schon mal ein Ungeziefer überspringen. Auch haben nur die wenigsten Duschen/richtige Badezimmer. Am Markha-Trek gibt es unter den Homestays ein Rotationsprinzip, dh man kann sich seine Unterkünfte nicht selbst aussuchen, man wird entsprechend eines fairen Systems zugewiesen.

Nicht geeignet sind Homestays für Personen, die viel Wert auf Sauberkeit und Hygiene legen, oder auch für größere Gruppen, da nur wenige Homestays auch groß genug. Auch sind Homestays nur entlang der klassischen Route möglich.

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4 Beste Zeit

Der Markha-Trek ist während der Sommermonate Juli und August am stärksten begangen. Viele reden inzwischen davon, dass der Markha-Trek zu überlaufen ist, das hängt aber auch ein wenig vom Glück ab, das man mit seinem Startzeitpunkt hat. An manchen Tagen starten viele und große Gruppen gleichzeitg und am gleichen Ort wie du, an manchen sind es dann wieder viel weniger Menschen. Unterwegs verläuft es sich eher, weil jeder Mensch eine andere Geschwindigkeit geht und auch nicht jeder die Nachtlager gleich legt und die selben Routen geht. Trotzdem können wir den Markha-Trek besonders für die Monate Juni und September empfehlen. Da sind weniger Leute unterwegs und er ist in jedem Fall noch reizvoll. Besonders den September mit seinen wechselnden Farben auf den Feldern und Bäumen lieben wir sehr. Es gibt auch Möglichkeiten den Markha-Trek ausserhalb der Monate Juni-September zu gehen. Da muss man sich einfach etwas wärmer einpacken.

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5 Pferde, Träger oder im Alleingang?

Welche Variante für dich geeignet ist, hängt sehr von deiner Person ab. Die meisten Menschen benötigen in Ladakh auf Trekkingrouten Hilfe beim Transport ihres Gepäcks, da das Gehen in großen Höhen auch mit sehr leichtem Gepäck um einiges anstrengender als zu Hause ist. Daher brauchen diese Menschen Pferde oder Träger. Aber wenn du dir etwas mehr zutraust und bspw. auch die Homestay-Variante gewählt hast, wirst du eher imstande sein, dein Gepäck selbst zu tragen. Schwieriger wird es, wenn du auch Zelt und Proviant mit dabei hast. Dann wirst du Hilfe brauchen. Pferde empfehlen sich für richtiges Zelttrekking, insbesondere auch, wenn ein Koch mit von der Partie ist. Da es kaum noch möglich ist, einen Pferdemann zu finden, der mit weniger als 4 Pferden auf Trekkingtour geht, das aber zuviel für Einzelpersonen, die ohne Crew unterwegs sind, oder Personen, die in Homestays nächtigen, ist, sind hier eher Träger zu wählen. (Zur Erklärung: Pferdemänner verdienen pro Pferd und Trekkingtag, dh mit nur einem Pferd zu gehen, ist den meisten zu wenig lukrativ – verständlicherweise, da sie ja während der kurzen Sommermonate genug für den Erhalt ihrer Familie verdienen müssen. Das hat also nicht wirklich mit Gier zu tun.)

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6 Markha für Bergsteiger

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Dzo Jongo West

Besonders die Region rund um die Hochebene Nimaling ist für Bergsteiger ein Paradies. Mehrere 6000er erheben sich hier in die Höhe und viele von ihnen sich auch für nicht so versierte Bergsteiger gut zu meistern: Dzo Jongo, Tasken Ri, Regoni Mallai Ri und natürlich ganz prominent der Kangyatse, der hier in die Höhe ragt, sind die bekanntesten Weitere Infos zu Besteigungen in der Nimaling-Region auf der Homepage von Harmut Bielefeldt, der mit Frau und Kind und Freunden 2014 über uns vor Ort war und gleich mehrere Berge bestiegen hat.

Für die, die den Stok Kangri im Visier haben, empfiehlt sich das Markha-Trekking als Akklimatisierungstour. Via Shang Phu und Matho Phu kann der Anstieg auch ohne Unterbrechnung erfolgen.

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7 Kondition

Das Trekking in Markha haben wir als moderat eingestuft. Wobei immer der Faktor Höhe zu tragen kommt, denn Gehen in großen Höhen ist einfach anstrengend(er). Mit einem angepassten Tempo jedoch ist er für Menschen mittlerer bis guter Kondition zu meistern. Man sollte durchaus imstande sein zwischen mind. 4 und bis 8 Stunden am Tag gehen zu können. Die Etappen können jedoch auch an die Kondition der jeweiligen Personen angepasst werden, so haben wir Trekkingtouren im Markha-Valley auch schon mit Kindern durchgeführt.

Wer etwas Herausfordernderes sucht, kann bspw. mit dem Markha-Valley beginnen und dann Richtung Changthang oder Zanskar abbiegen, da gibt es auch Strecken, die einem mehr abverlangen, oder man kann die Tagesetappen auch so legen, dass man sich entsprechend mehr anstrengen muss.

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8 Der richtige Ansprechspartner für deine Trekkingtour im Markha-Valley

No na, werden wir hier nicht mit ein bißchen Werbung für uns sparen. Wir haben Trekkingtouren im, ins oder ausgehend vom Hemis Nationalpark schon so oft durchgeführt, dass wir es gar nicht mehr zählen können. Als Homestay-Trek, als Winter-Trek, full equipped Zelttrekking, für Einzelpersonen oder große Gruppen, mit oder ohne Expeditionen, entlang der klassischen Route oder auch abseits davon. Wir wissen also wovon wir reden. Also darfst du uns ruhig kontaktieren, wenn du Fragen hast oder auch schon weißt, dass du ins Markha-Valley willst: Kontakt

 

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 Unser preisgünstiger und beliebter Markha-Trek

Markha-Valley-Trek & Kultur spüren
Ladakh

Klassische und abwechslungsreiche Trekkingtour im berühmten Hemis Nationalpark. Als Gruppenreise führen wir den Trek bereits ab 4 TN und mit maximal 10 TN durch. Individuell geht’s natürlich ab 1 Person.
Mehrere Termine verfügbar. Auch individuell durchführbar

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Kokospalmen, weite Sandstrände und Menschen im Bikini. Sehnsüchtig schaut man gerade im Winter auf die Reisebilder von diversen Veranstaltern. Doch den Badeanzug gegen die Daunenjacke zu tauschen und die Malediven gegen eine Hochgebirgswüste wie Ladakh, daran denken nur wenige. Doch warum eigentlich nicht? Es sprechen viele wirklich gute Gründe dafür Ladakh mal im Winter zu bereisen.

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Warum der Winter in Ladakh besonders attraktiv ist

 

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Foto von Sylvain Dussans

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Grund 1: Die schönsten Klosterfeste sind im Winter

Klar, gibt es auch Klosterfeste im Sommer, aber die sind meist zum Bersten voll. Viele Einheimische können nicht daran teilnehmen, weil der Sommer auch die geschäftigste Zeit ist. Der Winter dahingegen ist DIE Zeit für Festivals in Klöster. Mit Auftritten von Orakeln und Tänzen von Mönchen in bunten Kleidern und Masken. Eine Augenweide. Und rundherum warm eingekleidete Ladakhi, die die Festivals in vollen Zügen genießen und emotional ganz bei der Sache sind. Ein absolutes Highlight für Kulturfans, Buddhismusbegeisterte und Fotografen.

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Foto: Sylvain Dussans

 

Grund 2: Die Ladakhi haben viel Zeit mit Dir zu plaudern

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Wenn man in Ladakh ist, wollen die meisten auch möglichst viel über das Land und besonders die Leute kennenlernen. Wie kann man das besser, als im Gespräch mit den Ladakhi. Im Sommer sind die Menschen in ihren Häusern und auf ihren Feldern sehr beschäftigt. Im Winter aber, da setzen sie sich gerne mit dir hin, trinken unzählige Tassen Buttertee und bieten dir gerne auch ihren selbstgebrauten Chhang (Gerstenbier) an.

Grund 3: Man hat gute Chancen einen Schneeleoparden zu Gesicht zu bekommen

Geheimnisvolles Schattenwesen, kaum jemand hat es je im Sommer gesichtet. Doch im Winter erhöhen sich die Chancen massiv. Denn die Kälte und der Hunger treiben sie oft in die Dörfer hinunter und gerade in den höheren hat man da schon mal ganz gute Chancen den Schneeleoparden auch wirklich zu Gesicht zu bekommen. Für Wildlife-Fans ist der Winter generell eine spannende Zeit, weil man auch viele andere Tiere in der kalten Jahreszeit gut beobachten kann.

Foto: Sylvain Dussans

Foto: Sylvain Dussans

Grund 4: Das Wetter ist nicht so, wie es sich die meisten vorstellen

(c) Markus Brixle

Foto: Markus Brixle

Ja, es ist kalt und die Temperaturen in der Nacht klettern auch schon mal weit unter die -15 Grad-Marke (in Leh). Aber dafür strahlt die Sonne tagsüber oft so intensiv, dass es sogar im tiefsten Winter Plusgrade haben kann. Die Niederschlagsmengen sind gering, dh auch Schnee fällt nicht viel und bleibt auf „niedrigeren“ Höhen um 3.500m auch selten lange liegen. Wenn man nicht gerade 5.000m hohe Pässe queren will, kann man sogar noch ganz gut wandern gehen.

 

Grund 5: Tiefes Eintauchen in die Kultur des Landes

Nicht nur die Klosterfeste garantieren ein tiefes Eintauchen in die Kultur des Landes, auch die vielen anderen Feste, die während des Winters gefeiert werden. Hochzeiten, Neujahrsfeierlichkeiten, die sich über viele Tagen ziehen, Gespräche mit Mönchen, die dann auch Zeit haben und besondere Begegnungen in Homestays und sonstwo erlauben einem mehr mit nach Hause zu nehmen, als auf den meisten Reisen.

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Grund 6: Ruhe & Entspanntheit finden

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Do it like the Ladakhi do it! Wann wenn nicht im Winter, kann man auch mal alles richtig gemütlich und langsam angehen. Geh mit dem Puls des Landes und lass dich treiben. Es dauert vielleicht 1-2 Tage bis man von der Geschwindigkeit seines Heimatlandes runterkommt, aber dann beginnt man die Langsamkeit des Lebens im Winter zu spüren und das tut sooo gut.

 

Grund 7: Es sind nicht so viele andere Touristen unterwegs

Für viele ein nicht unbedeutender Grund. Viele stört es in der Hauptreisezeit auf mehr Touristen als auf Einheimische zu treffen. Das wird dir im Winter nicht passieren. Garantiert!

Foto: Sylvain Dussans

Foto: Sylvain Dussans

 

Grund 8: Reisen im Winter ist günstiger

Ein nicht unerheblicher Grund, denn wer will nicht die Geldbörse schonen? Nicht alle Veranstalter sind im Winter günstiger, aber viele von ihnen. Auch wir. Bei Winterreisen kalkulieren wir viel knapper, weil wir uns über jeden Gast freuen. Die Unterkünfte kosten zwar nicht weniger (immerhin müssen die Zimmer auch geheizt werden), aber auch die Flüge nach und von Leh sind im Winter wesentlich erschwinglicher.

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Grund 9: Man kann die Reise nach Ladakh ideal mit einem Strandurlaub kombinieren

Unser Freund Vinod beim Yoga

Wer nach einer Reise nach Ladakh im Winter Lust auf Wärme und Meer hat, der befindet sich zur besten Reisezeit für Südindien bereits in Reichweite. Warum also nicht einen Aufenthalt in Ladakh mit einem Badeurlaub in Goa, Karnataka oder Kerala verbinden und die Daunenjacke gegen den Bikini tauschen?

 

Grund 10: Es gibt viel mehr zu entdecken als den Chadar-Trek

Wir hätten jetzt den Chadar-Trek – den Trek am gefrorenen Zanskar-Fluss – als 10. Grund nennen können, aber ganz ehrlich … wir finden ihn inzwischen gar nicht mehr toll. Nachdem ihn in der kurzen Zeit in der er möglich ist, Abenteuerfreunde aus aller Welt und besonders aus Indien selbst entdeckt haben, hat er unserer Meinung nach den Reiz längst verloren. Und er ist dadurch auch ökologisch nicht mehr wirklich zu vertreten … daher führen wir diesen Trek nicht mehr durch. Aber: Es gibt viel mehr zu entdecken als den Chadar-Trek.

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So sieht es momentan am Chadar-Trek aus. Lustig für die einen, für die anderen eher nicht das, was sie sich vorgestellt hatten.

 

Reise durch das winterliche Ladakh in Bildern

SD-2016-01-9757Klick dich durch die Bilder von Sylvain Dussans, der letzten Winter auf der Suche nach Schneeleoparden war: Link

Bilder von Gesar Travel-Gründer Tashi Wangail vom letzten Winter: Link

 

 

... und wenn wir die Reiselust nun in dir wecken konnten

 

ladakh&goaLadakh & Goa: Ladakhs Winter & Goa am Strand

Kombireise – Kultur und Wandern in Ladakh inklusive Klosterfest in Stok + Strandurlaub in Patnem Goa am Ende; ab 4 TN
Termin: 04.-21. März 2017
Preis: 1.840 EUR (inklusive Inlandsflüge)

verfuegbar

 

 

 




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Nubra ist der nördlichste Teil Ladakhs mit Grenzen zu Pakistan und China. In vielerlei Hinsicht hat Nubra für Reisende einiges zu bieten – aber wer hin will, muss erst mal über einen der beiden 5.000er-Pässe. 

 

Allgemeine Facts über Nubra

Nubra ist einer der drei Tehsils (einer Verwaltungseinheit in Indien und Pakistan) des Bezirks Leh. Geografisch gesehen wird es von zwei großen Flüssen bestimmt – dem Nubra-Fluß, der gleichzeitig Namensgeber ist, und dem Shyok (gelegentlich auch Shayok geschrieben). Die beiden vereinen sich bei der Distriktshauptstadt Diskit in einer gewaltigen Flusslandschaft. Die beiden Gebirge, die Nubra bestimmen, sind der Karakorum und die Ladakh Range des Himalaya. Nubra liegt auf durchschnittlich 3.000m und ist damit niedriger als die meisten Regionen in Ladakh.

Nubra (c) Josef Reifenauer

Eine tpyische Oasenlandschaft in Nubra (c) Josef Reifenauer

 

Anreise

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Straße von Nubra nach Leh. Foto: Roland Amon

Wer nach Nubra will, egal ob zu Fuß oder im Taxi/Bus, muss über einen 5.000er-Pass. Der bekannteste unter ihnen ist der Khardong La (auch Khardung La geschrieben), der lange Zeit als der höchste befahrbare Pass der Welt galt – mit gewaltigen 5.600m. Doch mittlerweile hat sich längst ausgestellt, dass man hier bei der Höhe etwas gemogelt hat und der Pass eigentlich „nur“ 5.360m hoch ist. Alternativ gibt es eine Einreisemöglichkeit über den ungefähr gleich hohen Wari La, allerdings ist er für das Militär weniger bedeutend, folglich wird nicht versucht ihn ganzjährig offen zu halten und er öffnet auch erst verhältnismäßig spät. Gemeinsam haben sie auch den ziemlich anstrengenden Straßenzustand vor und nach dem Pass – wobei er in Zukunft beim Khardong La besser sein wird, da man laufend an Verbesserungen arbeitet.

Die Fahrtzeit im Taxi über den Khardong La nach Diskit beträgt ca. 5 Stunden. Über den Wari la sitzt man etwas länger im Auto. Länger kann es immer dauern – wenn bspw. es aufgrund von Sprengungen im Rahmen des Straßenbaus zu Sperren kommt.

Es gibt noch eine weitere Straße, von Nubra nach Durbuk, entlang des Shyok-Flusses, allerdings ist diese für Ausländer gesperrt und meistens den Sommer über nicht passierbar, weil streckenweise überschwemmt.

Im Übrigen: Wer nach Nubra will benötigt eine maximal 7 Tage gültige Innerline-Permit, die man in Leh bei lokalen Reiseveranstaltern beantragen kann. (Bei unseren Reisen sind sie selbstverständlich Teil des Pakets 😉 ). Inzwischen ist es Ausländern erlaubt bis Turtuk und Warshi zu reisen.

 

Diskit (c) Josef Reifenauer

Buddha-Maitreya Statue vor dem Kloster Diskit (c) Josef Reifenauer

 

Nächtigungen & Sightseeing

Wer nach Nubra reist, steht vor der Qual der Wahl. Wo nächtigen? Denn Möglichkeiten gibt es mehrere. Gästehäuser, Hotels und Deluxe Camps finden sich in Diskit, Hundar, Tirith, Sumur, Turtuk und Panamik. Die meisten Nächtigungen verzeichnet Hundar. Auf der neu geöffneten Strecke nach Panamik bis Warshi ist die Infrastruktur noch sehr schlecht und man findet kaum Übernachtungsmöglichkeiten. Auch zwischen Hundar und Turtuk sieht es eher schlecht aus, wenn es um Unterkünfte geht.

Sehenswürdigkeiten gibt es viele. Zum einen ist der südlichere Teil buddhistisch und man kann dort natürlich auch Klöster und Tempel besichtigen. Die beiden größten sind die Klöster Diskit und Samstanling, doch in jedem buddhistischem Dorf findet man kleinere Klöster und Tempel. Ein wunderschönes Highlight ist die Einsiedelei Entsa, die man über die Brücke beim Dorf Panamik erreicht. Sehenswert ist auch der heilige See Tirisha, an dem man bei Vollmond Visionen haben soll. In den meisten Unterlagen zu Nubra werden auch die heißen Quellen von Panamik erwähnt, doch leider sind die alles andere als sehenswert, da sie furchtbar verbaut wurden und keinen guten Eindruck hinterlassen.

 

Trekking & Bergsteigen

Die beiden bekanntesten Trekkingmöglichkeiten sind der Trek von Hundar nach Phyang (die umgekehrte Richtung wird von uns nicht empfohlen, da nur für Leute, die schon sehr gut akklimatisiert sind, empfohlen). Meistens geht man ihn in 4-5 Tagen, allerdings gibt es auch Verlängerungsmöglichkeiten. Höchster Punkt ist der Lasermo-Pass mit 5.400m. (Siehe auch: Welcher Trek in Zanskar & Ladakh passt zu mir? Dort wird auch dieser Trek behandelt).

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Am Lasermo La (5.400m)

Ein anderer Trek führt von Sabu (Nachbarortschaft von Leh) nach Diggar über den gleichnamigen Diggar La. Dieser Trek ist kurz und wird meist in 3-4 Tagen absolviert, ist jedoch durch einen relativ raschen Höhengewinn verhältnismäßig anstrengend.

Weniger bekannt ist der kurze Trek von Tangyer über den Nebuk La (5.380m) nach Durbuk im Changthang.

Es gibt dann noch weitere Trekkingmöglichkeiten, die Hundar mit dem Industal in der Region Sham verbinden – insbesondere mit Saspotse und Ang/Tingmosgang – allerdings sind einige der Trekkingrouten dzt. für Tragtiere nicht passierbar.

Einige andere Trekkingrouten sind aufgrund von Sicherheitsbestimmungen derzeit für Ausländer nicht erlaubt.

Berge gibt es etliche interessante – besonders stechen hier die 7.000er der Saser-Kette (Karakorum) heraus: Saser Kangri I mit 7.672m, Saser Kangri II mit 7.513m und Saser Kangri III mit 7.495m und Saser Kangri IV mit etwa 7.400m.

Dann gibt es noch zwei 7.000er in der Mamostong-Gruppe und Chong Kumdan I (7.071m) und II (7.004m). Ein weiterer 7.000er ist der Aqtash mit 7.016m. Daneben gibt es viele unbestiegene und technisch fordernde 6.000er. ABER: Aufgrund von Bestimmungen der Indian Mountaineering Foundation ist es dzt. nur möglich einen dieser Berge des Eastern Karakorum im Rahmen einer „indo-joint-expedition“ zu besteigen, dh einer gemischt nationalen Expedition, bei der ein Part indischer Herkunft sein muss.

Ausserhalb des östlichen Karakorums gibt es aber auch in der Ladakh-Range mehrere 6.000er, die für Besteigungen in Frage kommen. Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Falls wir das Interesse nach Nubra in dir geweckt haben, schau dir doch mal die folgenden Reisen an:

 

rad_ladakhUnsere Gruppenreise, die aber auch individuell durchgeführt werden kann

Ladakh: Radfahren und Trekking in Nubra
Multiaktiv-Reise (Radfahren, Trekking und optionale Besteigung des Stok Kangri am Ende);
min. 4 TN/max. 10 TN

Beste Zeit: Ende Juli-September

 

camelTrekking in Nubra
Trekkingtour von Nubra- ins Industal über den 5.400m hohen Lasermo-Pass
In insgesamt 19 Tagen entdeckst du die klassischen Highlights in Ladakh, bevor du nach Nubra aufbrichst, wo nach einigen Tagen das Trekking zurück ins Industal beginnt.
Gegen Terminanfrage auch für Einzelpersonen möglich
Beste Zeit: August-September

 

thikseLadakh: Basics of Ladakh
Kulturreise mit Tageswanderungen und einem Schwerpunkt auf Nubra;
min 4 TN/max 10 TN

Kann auch individuell durchgeführt werden
Beste Zeit: Mai-Oktober

 

Gerne aber bauen wir auch deine ganz individuelle Reise mit Nubra

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Wir wollen jetzt mal ganz ehrlich sein: Es gibt wirklich gute Gründe nicht mit uns nach Ladakh zu reisen. Das wollen wir hier ein für allemal klarstellen. Nicht, dass es im Nachhinein heisst, du hättest nicht gewusst, worauf du dich da einlässt. Überleg dir also gut, ob du uns kontaktieren willst und dich zu einer Reise überreden lässt. Das könnte fatale Folgen haben.
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1. Missachtung jeglicher Anonymität

Wenn du mit uns reist, werden wir leider furchtbar persönlich. Wir reden dich mit deinem Namen an. Wir haben zwar eine interne Buchungsnummer für deine Reise – die ist aber nur für unsere Partner (Hotels, Gästehäuser, Transportunternehmen etc.) – wir selbst wissen die gar nicht auswendig, denn bei uns bist du nur unter deinem Namen bekannt. Wir können schon verstehen, wie nervig das ist, wenn wir dich bei der Begrüßung am Fughafen oder im Hotel schon kennen.

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Das sind die beiden Kletten: Daniela & Tashi. Mehr als 90% aller Ladakh-Reisenden heissen sie persönlich willkommen!

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2. Kein Respekt

Spätestens bei der Ankunft in Ladakh verzichten wir auf die „Sie“-Anrede. Wir sind da nämlich wirklich bodenständig und halten es mit der österreichischen Regel: „Über 1.000 Höhenmeter sind wir per Du“. Das führt dann oft zu einer furchtbar unangenehmen familiären Atmosphäre. Da fährst du extra weit weg und fühlst dich wieder wie zu Hause!

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3. Nix ist fix

Für viele extrem nervig wird auch die Flexibilität insbesondere bei den Individualreisen empfunden. Nichts ist ins Stein gemeiselt. Da wird doch tatsächlich noch vor Ort geändert, wenn sich beispielsweise spontan die Gegebenheiten aufgrund von Krankheit, Wetter oder spontanen Festen usw. ändern.

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Stopp! Die persönliche Betreuung wird nicht von jedermann gut geheißen.

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4. Im Krankheitsfall schwer abzuwimmeln

Wie der Schatten sind auch die Leute von Gesar Travel nur schwer abzuwimmeln. Sie kümmern sich um dich und sind da leider auch oft überbesorgt. Wenn es dir nicht gut geht, schaffen sie es nicht dich einfach in Ruhe zu lassen, halten Händchen bei Arztbesuchen, bringen dir zu essen und trinken, und versorgen dich mit den verschriebenen Medikamenten. Und wenn es wirklich unausweichlich ist, mischen sie sich auch noch bei Versicherungsangelegenheiten und beim Rücktransport nach Hause ein.

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5. Die Fahrer sind lahme Enten

Die Fahrer bei Gesar Travel sind absolute Hutfahrer, hupen vor jeder uneinsehbaren Kurve und machen auf sich aufmerksam, fahren im Schritttempo über holprige Stellen, nur damit du dir nicht weh tust. Total lahm, kein Abenteuerfaktor. Null Thrill.

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Trotz der geilen Straßen null Nervenkitzel

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6. Die Köche sind wahre Mäster

Da freust du dich endlich darauf ein paar Kilo zu verlieren und täglich nur Daal und Reis zu essen und dann servieren dir die Gesar Travel- Köche auf den Trekkingtouren doch tatsächlich vollwertige Menüs, die sättigen und wieder Kraft schenken. Leider schmecken sie auch noch und du langst deswegen auch gerne einmal zu viel zu.

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Von wegen Diät-Küche

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7.  Die Guides sind doofe Besserwisser

Wir wissen, es macht viel Spass sich vor einer Reise einzulesen und sich vorab zu informieren. Da ist es dann wirklich frustrierend, dass unsere Guides trotzdem noch alles etwas besser wissen und ihre Kenntnisse auch noch angeberisch zum Besten geben.

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Wenn du gewusst hättest, dass dein Guide ein echter Besserwisser ist, hättest du dir das Geld für den Reiseführer sparen können.

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8. Diese ewig lästigen Weltverbesserer

Es ist wirklich nervig, wenn unser Team streberhaft auf den Campingplätzen nicht nur den eigenen Müll, sondern auch den anderer Trekkingteams wieder einsackelt und mit nach Leh bringt.

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9. Immer diese Nähe zu den Einheimischen

Ja, zugegeben, es war uns schon immer ein Anliegen, dass möglichst viele, die bei uns oder mit uns arbeiten auch wirklich aus Ladakh sind. Und darüberhinaus war es uns immer sehr wichtig, dass unsere Gäste auch möglichst viel Kontakt zu Einheimischen haben. Das hat natürlich auch seine Konsequenzen: Einladungen in Privathäuser oder Nomadenzelte, Tee trinken (iiiih, auch noch den ekligen Buttertee), Fotos machen (die Speicherkarten sind ohnedies immer zu schnell voll) und das überhaupt schlimmste: Freundschaften, die man heutzutage dann auch noch per Facebook pflegen muss. Total anstrengend!

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Der Gipfel der Frechheit überhaupt: Wenn man sich mit Einheimischen auf den Feldern abrackern muss

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10. Ladakh ist es gar nicht wert besucht zu werden

Zu guter letzt: Klick dich durch die Bilder. Wenn du dann noch immer nach Ladakh kommen willst (und das auch noch mit uns), dann tut es uns wirklich leid! Dir ist nicht mehr zu helfen. (Alle Bilder von Roland Amon)




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Du planst eine Reise und möchtest Trekking in Ladakh oder Zanskar übernehmen? Und hast jetzt die Qual der Wahl? Wohin genau soll es gehen? Welcher Trek ist für dich und deine Kondition geeignet? Du willst dich nicht über-, aber auch nicht unterfordern? Wir helfen dir ein bißchen bei der Entscheidungsfindung.

Welcher Trek für dich am Ende wirklich der Passendste ist, hängt von vielen Faktoren ab. Zwei aber sind essentiell und du solltest dir unbedingt zwei Fragen stellen:

 

Frage Nr 1: Wie fit bin ich?

Eigentlich die Frage aller Fragen, denn ohne sich selbst richtig einzuschätzen, wird man sich bei der Wahl schwer tun. Jemand, der zu Hause kaum Sport betreibt, wird auch in Ladakh kaum eine lange – und keine zu fordernde – Trekkingtour schaffen. Da empfehlen wir eher Tageswanderungen oder kürzere Treks (siehe weiter unten).

Wer aber zu Hause schon sehr aktiv ist und gerne jede freie Minute am Berg verbringt, wird auch trotz der Höhe in Ladakh sehr weit kommen.

Wir fragen unsere Kunden im Vorfeld meist wie viele Stunden Gehzeit (ohne Pausen) sie sich pro Tag zutrauen. Entsprechend lässt sich die Trekkingtour leichter planen.

 

Frage Nr. 2: Auf was lege ich beim Trekking wert?

Auch diese Frage ist nicht unwichtig. Welcher Trekkingtyp bist du? Magst du es, wenn du unterwegs vielen Menschen begegnest mit denen du dich austauschen kannst? Oder bist du gerne für dich und mit deiner Gruppe eher isoliert, willst – wenn möglich – nur Einheimischen begegnen? Welche Landschaften ziehen dich an – weite Ebenen mit endlos erscheinendem Horizont oder Täler und Pässe mit Dörfern?

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Magst du es, wenn du oft tagelang niemandem begegnest? (c) Barbara Esser

Wenn du dir das mal überlegt hast, fällt es dir leichter, dir aus den folgenden Treks den für dich Passenden rauszupicken. Wir haben hier einfach zehn Treks rausgesucht und sie näher beschrieben.

 

Trekking in Ladakh & Zanskar

#1 Sham Trek: Der sogenannte Babytrek

sham trek
Der Shamtrek ist einer der Treks, der auch von weniger fitten Personen gemacht werden kann. Voraussetzung: man muss trotz allem imstande sein 3-4 Stunden zu gehen. Der Trek heisst aufgrund seiner „geringen“ Höhe – kein Pass ist über 4.000m – Babytrek und tatsächlich sind ihn auch schon sehr viele Kinder gegangen, die den Trek auch deswegen sehr genossen, weil man von Dorf zu Dorf wandert und in den Dörfern bei den Bauernfamilien viel erleben kann. Der Trek wird nur noch selten als Trek mit Zelt und Trekkingteam gegangen, da es inzwischen recht gute Homestays gibt, die auch nicht sehr viel kosten. Ein Guide ist nicht unbedingt notwendig, man trifft unterwegs immer wieder Menschen, die man nach dem Weg fragen kann, sollte man mal nicht sicher sein. Ein Guide bringt hier vor allem etwas als Mittler zu den Einheimischen oder wenn man gerne jemanden um sich hat, den man viel über Land und Leute fragen kann – und wenn vorhat auch unübliche Abstecher zu machen.

Übrigens führt von Likir bis Hemis Shukpachan eine Straße. Trotzdem ist das Gehen auf der Straße nicht notwendig, da es abseits der Straße den Wanderpfad gibt. Außerdem fahren nur wenige Autos entlang der Straße.

Das Anheuern von Reit-/Packtieren ist – aufgrund der Straße – schon etwas schwieriger geworden. Trotzdem empfiehlt es sich insbesondere, wenn man mit Kindern unterwegs ist, ein Pony oder einen Esel mitzuführen.

Route: Likir – Yangthang – Hemis Shukpachan – Tingmosgang – Khaltse (die letzte Etappe nach Khaltse wird gerne ausgelassen) / 4 Tage

Gehzeiten: max. 5 Stunden pro Etappe (die kürzeste ist Yangthang bis Hemis Shukpachan mit nur ca. 2-3 Stunden)

Frequenz: stark frequentiert

Landschaft: schöne Dörfer, nicht allzu steile Pässe

Zeit: ganzjährig möglich

Geeignet für: Anfänger, Kinder, Personen mit weniger Kondition, als Akklimatisierungstour


 

#2 Markha Trek: Der Klassiker

markha trek

Der Markha-Trek im Hemis Nationalpark zählt zu den bekanntesten Trekkingrouten Ladakhs. Zum einen ist er durch seine Nähe zu Leh günstiger in der Durchführung, zum anderen ist er aufgrund seiner vielfältigen Landschaft sehr attraktiv. Auch er ist inzwischen als Homestay-Trek durchführbar – allerdings sind nicht alle Homestays so toll und er ist daher auch eher für Leute geeignet, die keinen allzu großen Wert auf Hygiene legen und auch ok mit simplem Essen sind.

Eigentlich ist eine Straße von Chilling nach Markha geplant, doch aufgrund einer Naturkatastrophe ist die bereits errichtete Brücke über den Zanskar zerstört worden, und der Straßenbau somit wohl für eine lange Zeit wieder in Ferne gerückt.

Die klassische Route beginnt in Spituk, doch aufgrund der Straße beginnt man sie nun üblicherweise in Spituk. Der Trek endete früher in Martsellang oder Hemis, inzwischen – wieder aufgrund der Straße – wird das Ende eher in Shang Sumdo empfohlen. In dieser Version führt der Trek über zwei Pässe – Ganda La (fast 5.000m) – und Kongmaru La (über 5.000m) – die Anstiege auf diese Pässe erfordern natürlich eine entsprechende Kondition. Für völlige Anfänger ist die Tour somit eher nicht geeignet. Eine mittlere Kondition wäre von Vorteil. Die Tour wurde von uns auch schon für (wanderfreudige) Kinder (mit Reitpferd) durchgeführt.

Route: Zhingchen – Yurutse oder Basecamp Ganda La – Skiu – Markha – Thachungtse – Nimaling – Shang Sumdo / 6-7 Tage

(Hier gibt es Abweichungen – man kann die Sache auch langsamer/schneller angehen – auch ist der Einstieg ab Chilling möglich, bzw. der Start in Stok. Alternativ kann der Trek nach Chuskyurmo auch via Matho La bis nach Stok fortgeführt werden.)

Gehzeiten: max. 8 Stunden pro Etappe / mittlere Gehzeit pro Tagesetappe: 5-6 Stunden

Frequenz: stärker frequentiert (in der Hochsaison)

Landschaft: schöne Dörfer, abwechslungsreiche Berglandschaft, Hochplateau Nimaling, Hirten & Almen, viele Bachdurchquerungen im Markha-Tal

Zeit: Mai-Oktober/November (je nach Schneelage evtl. auch schon im April durchführbar)

Geeignet für: Personen mit mittlerer Kondition, als Akklimatisierungstour bspw. für die Besteigung von Bergen in der Nimaling-Region bzw. des Stok Kangri am Ende


 

#3 Nubra Trek: Von Hundar nach Phyang über den Lasermo La

Der Trek von Hundar nach Phyang ist der beliebteste der Trekkingtouren in Nubra, allerdings weniger frequentiert als der Markha-Trek. Die Tour führt über den Lasermo La, der – nicht so wie auf der Karte angeführt – 5.400m hoch ist. In einschlägiger Literatur oder auch von einigen Agenturen wird der Trek ab Phyang empfohlen, wovon wir eher abraten, da sie akklimatisierungstechnisch ab Hundar viel eher Sinn macht, weil hier eher ein langsames Vorantasten auf Passhöhe passiert. Ab Phyang muss man den Pass zu schnell queren und läuft somit Gefahr die Tour höhenbedingt abbrechen zu müssen.

Route: Hundar – Wachan – Tingsta – Sniu Sumdo Pullu – Tanglasgo – Basislager – Phyang Phu – Phyang / 6-7 Tage

Gehzeiten: max. 7 Stunden pro Etappe / mittlere Gehzeit pro Tagesetappe: ca. 5 Stunden

Frequenz: durchschnittlich frequentiert

Landschaft: Hirtenansiedlungen, teilweise geröllig, Almenlandschaften, Pass ganzjährig mit Schnee, schroffe Berge

Zeit: frühestens Mitte Juli, oft erst im August, da der Pass viel Schnee hat und je nach Schneelage erst spät gequert werden kann, bis Anfang Oktober

Geeignet für: Personen mit mittlerer-guter Kondition (Achtung: die Schlafhöhe im Basislager auf knapp 5.000m wird von manchen als anstrengend empfunden)


nubratrek


 

#4 Lamayuru nach Chilling

lamayuru-chilling

Dieser kurze Trek zählt auch zu den beliebteren, ist sehr abwechslungsreich – Täler, Pässe und Dörfer mit kleinen Klöstern am Weg – und kann auch gut mit dem Markha-Valley und weiteren Routen verbunden werden.

Klassisch startet er in Lamayuru und der erste Abschnitt über den Prinkiti La (3.725m) ist ein guter Einstieg für die nächsten Trekkingtage. Doch dann ist die Etappe bis Hinju entlang der Straße leider unumgänglich – es sei denn man beginnt überhaupt erst in Hinju.

Chilling, am Ende der Tour, ist auch als Dorf sehr spannend, da dort die besten Metallhandwerker Ladakhs leben und man von dort am Zanskar-Fluss bis zum Zusammenfluss mit dem Indus raften kann.

Route: Lamayuru – Wanla – Hinju/Basislager Konzki La – Sumdo Phu – Lanak – Chilling / 5 Tage

Gehzeiten: max. 7 Stunden pro Etappe / mittlere Gehzeit pro Tagesetappe: ca. 5-6 Stunden

Frequenz: durchschnittlich-stärker frequentiert

Landschaft: Dörfer, Hirtenansiedlungen, Almenlandschaften, 1 kleiner Pass, 2 Pässe knapp unter 5.000er Marke

Zeit: Mai/Juni-Oktober/November (witterungsabhängig)

Geeignet für: Personen mit mittlerer Kondition


 

#5 Tsokar zum Tsomoriri

tsokar-tsomoriri

Diese Tour hebt sich von den anderen bisher besprochenen Trekkingtouren nicht nur landschaftlich, sondern auch aufgrund der Höhe ab. Sie befindet sich im Changthang, der Fortsetzung des tibetischen Plateaus, auf ladakhischem Boden und ist die Heimat tibetisch-ladakhischer Nomaden.

Wer hier trekken will, darf zwar in einer unglaublich schönen Landschaft mit sanft anmutenden Bergen (die aber dennoch die 6.000er-Marke überschreiten) wandern, muss aber auch die große Höhe in Kauf nehmen. Eine gute Akklimatisierung im Vorfeld schon notwendig. Schon alleine, weil man da auf mindestens 4.500m Höhe unterwegs ist, muss man auch fit sein, denn Wandern in so großer Höhe ist körperlich fordernder. Auch bleibt einem eine Schlafhöhe auf über 5.000m nicht erspart, da es über eine lange Etappe einfach nicht mehr niedriger geht. Trotzdem ist der Trek in vielerlei Hinsicht sehr bereichernd.

Die Region bietet sich im Übrigen perfekt für Bergbesteigungen an – insbesondere in der Region Gyama.

Der Trek endet am Tsomoriri-See, der zwischen schneebedeckten Gipfeln eingebettet ist und in einem tiefen Blau vor einem liegt.

Dieser Trek kann nur mit Zeltübernachtungen gegangen werden. Auch muss man mit niedrigeren Nachttemperaturen auch im Sommer rechnen. Er kann sehr gut mit anderen Treks verbunden werden.

Route: Tsokar – Nuruchan – Rachung Karu – Gyama Barma – Gyama – Korzok / 5-6 Tage

Gehzeiten: max. 7 Stunden pro Etappe / mittlere Gehzeit pro Tagesetappe: ca. 5 Stunden

Frequenz: weniger-durchschnittlich frequentiert

Landschaft: Seen, Hochplateau, Nomaden mit Yak-, Schaf-, Ziegenherden, „sanfte“ Berge

Zeit: Juni-Oktober (witterungsabhängig)

Geeignet für: Personen mit guter Kondition, Akklimatisierungstrek für Expeditionen


 

#6 Rumtse zum Tsokar

rumtse-tsokar

Wird sehr gerne dem Trek vom Tsokar zum Tsomoriri vorangestellt. Er beginnt im schönen Dorf Rumtse unterhalb des Taglang-Passes, führt allerdings relativ schnell auf eine durchschnittliche Gehhöhe von mehr als 4.500m. Dh auch hier ist eine gute Akklimatisierung im Vorfeld notwendig. Man begegnet auch hier unterwegs Nomaden mit ihren Schaf-, Ziegen und Yakherden, und wandert auf dem tibetischen Hochplateau.

Route: Rumtse – Kyamar – Tisaling – Tsokar / 3 Tage

Gehzeiten: max. 7 Stunden pro Etappe / mittlere Gehzeit pro Tagesetappe: ca. 5-6 Stunden

Frequenz: weniger-durchschnittlich frequentiert

Landschaft: Seen, Hochplateau, Nomaden mit Yak-, Schaf-, Ziegenherden, „sanfte“ Berge

Zeit: Juni-Oktober (witterungsabhängig)

Geeignet für: Personen mit guter Kondition, gut zu verbinden mit Trek #5


 

#7 Tsomoriri nach Pang

korzok-pang

Wenig begangener, sehr reizvoller Trek, der am Tsomoriri beginnt und seinem Westufer folgt. Graduelle Steigung, allerdings beginnt auch hier die Tour auf über 4.500m und unterschreitet diese Marke nie. Es bietet sich hier ebenfalls die Möglichkeit zur Besteigung von Bergen in der Mentok Kette.

Nomandenansiedlungen und Begegnungen mit der Tierwelt des Changthang machen die Tour zu einem schönen Erlebnis.

Klassische Route: Korzok – Kiangdam – Latho Gongma –  Zozogong – Taktsago – Numa / 6 Tage

Gehzeiten: max. 7 Stunden pro Etappe / mittlere Gehzeit pro Tagesetappe: ca. 5-6 Stunden

Frequenz: weniger frequentiert

Landschaft: Seen, Hochplateau, Nomaden mit Yak-, Schaf-, Ziegenherden, „sanfte“ Berge

Zeit: Juni-Oktober (witterungsabhängig)

Geeignet für: Personen mit guter Kondition, gut zu verbinden mit Trek #5


 

#8 Little Zanskar-Trek

Dieser Trek ist inzwischen aufgrund des Straßenbaus extrem verkürzt. Hat er noch vor Jahren in Lamayuru begonnen, kann er inzwischen bis Kiupa La mit dem Auto absolviert werden. Trotzdem machen wir ihn meist ab Photoksar, mit Teiletappen im Auto/Teiletappen zu Fuß. Ab Kiupa La geht es ohnedies nicht anders weiter und man trekkt durch schöne Dörfer mit vielen Aufs und Abs, was das Fordernde dieses Treks ist.

Leider lange An- und Rückfahrten, was den Trek auch etwas teurer macht.

Route: Photoksar (mit Auto und zu Fuß abwechselnd bis nach) Kiupa La – Skiumpatta – Lingshed – Basis Hanumal La – Snertse – Hanamur – Pidmo – Pishu / 7 Tage

Gehzeiten: max. 7-8 Stunden pro Etappe / mittlere Gehzeit pro Tagesetappe: ca. 5-6 Stunden

Frequenz: durchschnittlich frequentiert

Landschaft: Täler, viele Pässe und dadurch viele Aufs und Abs, schöne Dörfer und Weiler, schroffe Bergwelt

Zeit: Juni-Oktober (witterungsabhängig)

Geeignet für: Personen mit guter Kondition


little_zanskar


 

#9 Lingshed-Dibling-Kanji Trek

kanji-dibling-lingshed

Ein Trek für Taffe und Bergfexe. Diese Tour ist besonders wegen der hohen Pässe und der teils schweren Wasserquerungen nur von Personen mit besserer Kondition zu bewältigen. Darüber hinaus kommt erschwerend hinzu, dass große Teile etwas abgelegener sind und man dadurch auch ein wenig mehr risikobereit sein muß.

Belohnt wird man dafür mit abgeschiedenen Dörfern, wie Dibling, das wirklich zu den Dörfern gehört, in denen die Uhr scheinbar stillgestanden ist. Einsame Routen, auf denen man oft niemandem (außer vielleicht dem zanskarischen Braunbär) begegnet.

Route: Kiupa La – Skiumpatta – Lingshed – Basis des Barmi La – Lingshed Sumdo – Dibling – Basislager des Pikdong La – Basis des Kanji La – Kanji (alternative Route via Skyerse La und Marpo La) / 8 Tage

Gehzeiten: max. 7-8 Stunden pro Etappe / mittlere Gehzeit pro Tagesetappe: ca. 5-6 Stunden

Frequenz: wenig frequentiert

Landschaft: Täler, hohe Pässe, abgelegene Ortschaften, schroffe Bergwelt, einsame Gegenden

Zeit: (Juli ist möglich, aber wegen des Wassers sehr gefährlich) August-Oktober (witterungsabhängig)

Geeignet für: Personen mit sehr guter Kondition


 

#10 Zangla-Shade-Sangtha-Trek: Zanskar & Changthang

Zangla-shade-sangtha

Der taffste in unserer Auswahl – hier kommt viel zusammen: extreme Abgelegenheit, zwischen Shade und Sangtha trifft man nur noch auf Hirten (und etwaige andere abenteuerlustige Trekker), viele Wasserdurchquerungen, viele Pässe. Eine tolle Kombination aus Zanskar und der Hochebene des Changthangs, aber gewiss nichts mehr für Leute, die viel Wert auf Sicherheit legen. Hier gehört schon eine gewisse Portion Abenteuerlust mit dazu.

Route: Zangla – Zangla Sumdo – Konglumtse – Shade Doksa – Shade – Basislager des Nyalokuntse La – Hormoche – Satak – Tsokmetsik – Taktsago – Zhabuk – Sangtha  / 12 Tage

Gehzeiten: max. 8-9 Stunden pro Etappe / mittlere Gehzeit pro Tagesetappe: ca. 6 Stunden

Frequenz: wenig frequentiert

Landschaft: Täler, hohe Pässe, sehr abgelegene Ortschaften, unbewohnte Regionen über weite Strecke, Verbindung mit dem tibetischen Hochplateau

Zeit: aufgrund des hohen Wasserstands im Sommer frühestens erst ab Mitte August möglich

Geeignet für: Personen mit sehr guter Kondition



Daneben gibt es natürlich viele andere Trekkingtouren, die hier den Rahmen aber vollkommen sprengen würden.

Lust auf Trekking?
Wenn du auf eine dieser Touren Lust bekommen hast, melde dich. Wir führen alle diese Touren (und ganz viele andere) durch!

Anmerkungen
1. Die Gehzeiten beziehen sich auf die von durchschnittlichen, wenig akklimatisierten Touristen. Einheimische gehen die Etappen natürlich wesentlich flotter. Auch sehr gut trainierte und sportliche Personen werden die Zeiten unterbieten können. Es sind immer nur ca.-Angaben.
2. Alle Trekkingtouren in Ladakh und Zanskar sind Treks in Höhen über 3.000m. Dh man muss sich auch entsprechend auf die Höhe vorbereiten. Lies dazu unsere Tips zur Höhenanpassung und auch unseren Blog-Beitrag zum Thema.
3. Das Kartenmaterial stammt aus der Karte „Trekking in Ladakh“ von Sonam Tsetan und Henk Thoma.