Eine Reise will geplant sein. Besonders wenn es in ein so fernes Land geht. Beispielsweise nach Sri Lanka. Zwei Punkte sind vor jeder Reise zu beachten: Brauch ich ein Visum? Brauch ich Impfungen? Hier die wichtigsten Infos vor deiner Reise auf die Trauminsel Sri Lanka.

 

Es braucht ein paar Vorbereitungen, um die Strände Sri Lankas genießen zu können. Aber nicht viele …

 

Bevor es nach Sri Lanka geht: Einreisebestimmungen & Gesundheit

Einreise & Visum

BürgerInnen der Europäischen Union, Schweizer und Kanadier, die eine Reise nach Sri Lanka planen, benötigen in jedem Fall einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein klassisches Visum braucht es für die Einreise auf das Staatsgebiet von Sri Lanka nicht, aber eine ETA (Electronic Travel Authorization) muss beantragt werden, was im Endeffekt fast auf dasselbe hinausläuft. Der Antrag ist einfach, unkompliziert, weil online (hier geht’s zum offiziellen Antrag: https://www.eta.gov.lk/slvisa/). Du musst nur das Formular auf der Website ausfüllen und per Kreditkarte (Visa, Mastercard oder American Express) 35 USD bezahlen. Innerhalb von 24 Stunden erhälst du dann ein Bestätigungsemail über die Genehmigung deiner ETA für Sri Lanka. Ab Einreisedatum darfst du dich damit 30 Tage in Sri Lanka aufhalten.

Falls du ohne ETA in Sri Lanka ankommst, weil du darauf vergessen hast, keine Panik! Du kannst diese auch noch am Flughafen beantragen. Sie kostet nur einfach ein paar Dollar mehr als zuvor. Außerdem musst du ein gültiges Rückflugticket vorweisen können. Falls dir Sri Lanka so gut gefällt und du am Ende der Frist von 30 Tagen deinen Urlaub verlängern möchtest, so ist dies durchaus möglich: Hierzu musst du zum Einwanderungsamt, das in Colombo ansässig ist. Dort kannst du eine Erlaubnis für bis zu 90 Tagen erhalten. Aber Achtung: dafür musst du dich mindestens acht Tage vor Ablauf deiner ETA zum Amt bemühen.

 

Impfungen & Gesundheit

Impfungen sind an und für sich keine vorgeschrieben (solange du nicht aus einem Gelbfieber-Endemie-Land einreist). Wir würde dir jedoch dazu raten, Impfungen gegen Hepatitis A+B, Diphterie und Tetanus ernsthaft in Betracht zu ziehen. Für Risikogruppen sind auch Impfungen gegen Typhus, Tollwut, Masern und die Japanische Enzephalitis in Absprache mit einem Arzt oder im Tropeninstitut zu empfehlen.

 

 

Die lästigen Mücken: Malaria & Dengue

Sri Lanka ist seit 2016 offiziell malariafrei. Diesbezüglich musst du dich also nicht besonders fürchten. Allerdings überträgt die stechfreudige Mücke auch Dengue-Fieber. Deshalb solltest du dich entsprechend vor Moskitostichen mit Repellents und Moskitonetzen schützen.

Andere wichtige Gesundheitsregeln

Wen es in die Ferne mit fremder Küche und neuen Gewürzen besonders in tropischen Klimazonen treibt, der muss immer etwas auf seinen Magen und den Darm achten. Wer empfindlich ist, sollte besonders sorgfältig bei Nahrungsmitteln und Trinkwasser sein.

Auch wenn vieles auf den Märkten verführerisch ist, nicht alles solltest du essen!

Daher gilt:

  • nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken
  • keine Eiswürfel
  • beachte die Grundregel: kochen – braten – schälen – oder vergessen!

HIV/AIDS ist in Sri Lanka verbreitet und weil es durch Blutkontakt und Geschlechtsverkehr übertragen werden kann, achte bitte immer auf die Verwendung von Kondomen und sterilen Spritzen und Nadeln.

Die liebe Sonne strahlt in Sri Lanka sehr stark. Sei daher vorsichtig und verwende entsprechend guten Sonnenschutz und setz deine Brille auf.

 

Hast du Lust auf Sri Lanka bekommen? Weitere Infos zu Sri Lanka findest du hier: Destination Sri Lanka

Gerne arbeiten wir an deiner maßgeschneiderten Traumreise nach Sri Lanka. Ein Mail genügt.

 




Auf meinem Blog – auf dem ich verschiedene Gesundheitsthemen anbringe – habe ich vor einiger Zeit einen Beitrag veröffentlicht, der heißt „Multitasking ist OUT – Achtsamkeit ist IN“. Er war ein Teil meiner Abschlussarbeit zu meiner Ausbildung in Craniosacraler Biodynamik. Jetzt fragst Du Dich vielleicht: „Und was ist das?“ bzw. „Was hat das alles mit Wandern zu tun?“ Darüber möchte ich Dir heute etwas erzählen: Achtsamkeit & Wandern

Von Christine Altenhöfer

Achtsamkeit – was ist das?

Achtsamkeit wird als aufmerksames Beobachten auf den jetzigen Moment beschrieben. Es kann dabei um das gehen, was um uns herum passiert oder auch um den eigenen Körper. Du kannst dabei zum Beispiel den Fokus auf Deine fünf Sinne legen, also: „Was höre ich gerade? Welchen Geschmack habe ich auf der Zunge?“… oder es geht um Dein Innenleben wie Gedanken und Gefühle.

Das Besondere bei dieser Übung ist die Art und Weise wie die Empfindungen oder der Geschmack festgestellt werden bzw. die Umgebung um einen herum wahrgenommen wird. Dies geschieht alles aus einer nicht-wertenden, nicht-verändern-wollenden Haltung. Ich nehme wahr, stelle fest und begegne diesen Erfahrungen mit Akzeptanz. Egal ob sie mir nun angenehm oder unangenehm sind. Sie sind einfach da und werden als solches angenommen.

Die Achtsamkeitspraxis basiert also auf einem Fokus auf welchen ich mit meinem inneren Beobachter die Aufmerksamkeit lenke. Ich bleibe dabei in der Gegenwart – versuche also im Hier und Jetzt zu sein ohne an Vergangenes oder die Zukunft zu denken und akzeptiere was da ist.

Ich finde immer das hört sich super-einfach an. Aber unser Gehirn spielt uns da oft einen Streich. Dem Gehirn ist dieses Nichts-Denken manchmal einfach zu langweilig. Und statt mich auf meine Achtsamkeitspraxis zu konzentrieren erwische ich mich dann plötzlich wie ich gerade darüber nachgedacht habe, was ich heute noch erledigen muss oder was gestern so alles passiert ist. Und schon bin ich nicht mehr in der Gegenwart.

Dieses herumhüpfen unseres Geistes ist völlig normal. Jedes Mal wenn ich merke, dass ich gerade nicht mehr bei der Sache bin, komme ich einfach wieder in meine Achtsamkeit zurück und versuche die nächsten Atemzüge hier zu bleiben. Und zwar ganz ohne zu denken: „Na prima Christine, jetzt hast Du das wieder voll vergeigt und die Gedanken sind herumgeschwirrt!“ sondern eher denke ich mir: „Ach sehr gut, dass es mir aufgefallen ist, dass ich gerade woanders mit meinen Gedanken war – dann komm ich jetzt wieder zurück zu meinem Atem.“

Ich konzentriere mich bei meinen Achtsamkeitsübungen grundsätzlich gern auf meinen Atem. Der ist immer da und der lässt sich so einfach verfolgen: „Einatmen – Ausatmen –…“

 

Wo kann ich Achtsamkeit praktizieren?

Das ist die leichteste Frage aber oft am Schwierigsten umzusetzen: überall! 🙂

In der U-Bahn sitzend, auf dem Weg ins Büro, wenn ich einen Schluck Wasser trinke, bei Gesprächen oder in Ruhe in klassisch sitzender Form.

Wenn Du beginnen möchtest etwas mehr Achtsamkeit in Dein Leben zu bringen, empfehle ich Dir mit einer formalen Praxis – im Sitzen zu Hause – für zwei bis fünf Minuten zu beginnen. Mach es Dir dafür in einem ruhigen, störungsfreien Raum wirklich bequem. Das kann auf einer Decke am Boden im Schneidersitz sein aber genauso auf einem bequemen Sessel. Die Hände ruhen dabei auf Deinen Oberschenkeln oder liegen im Schoß. Und stell Dir für Deine gewünschte Dauer einen Wecker, der Dich erinnert wann es wieder Zeit ist die Augen zu öffnen.

Statt es im Sitzen zu probieren kannst Du auch versuchen immer wenn Du die Treppen in Deinem Wohnhaus nach unten gehst jede Stufe achtsam zu nehmen und Dich auf nichts als die Schritte zu konzentrieren.

Schwieriger ist es dann schon in einem Gespräch wirklich immer achtsam zu sein. Da spielen dann immer gleich so viele Emotionen mit rein. Aber damit musst Du ja auch nicht beginnen! 🙂

Achtsamkeit & Wandern

Was man wie ich finde eben auch ganz toll machen ist wandern in Achtsamkeit. Inzwischen gibt es sogar schon viele Reiseanbieter, die das in der Gruppe ermöglichen. Aber das geht auch ganz gut alleine oder zu Zweit. Ist man nicht alleine unterwegs bietet es sich an die Wanderkameraden zu informieren, dass man jetzt nicht so viel reden will sondern einfach die Natur genießen möchte.

Und so geht man langsam – meist geht man dadurch wirklich langsamer als üblich – Schritt für Schritt seinen Weg. Der Fokus den es hier zu beobachten gilt könnte auf der Atmung liegen oder auf dem Spüren des Waldbodens, dem Duft des Holzes oder auch bei der Aussicht, die man dazwischen immer wieder genießen kann.

Hier finde ich es leichter einen gut bekannten Weg zu gehen. Wenn ich immer nach Wegmarkierungen und Beschilderungen Ausschau halten muss fühle ich mich sehr abgelenkt.

Was bringt Achtsamkeit?

Und warum nun das Ganze? Was bringt mir die Achtsamkeitsübung? Ist das nicht langweilig?

Viele verschiedene Studien sind inzwischen zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Regelmäßige Achtsamkeitspraxis

  • reduziert Angst und Stress,
  • fördert Gelassenheit und schnellere Erholung,
  • führt zu mehr Entspannung und höherer Lebenszufriedenheit und
  • ist gut für die körperliche und psychische Gesundheit.

Die Achtsamkeitspraxis beim Wandern im Speziellen führt zu einer angenehmen Entschleunigung und lässt uns die Natur wieder direkter und wahrhaftiger spüren und wahrnehmen. So geschieht von ganz alleine eine Werteverschiebung auf das Wesentliche. Der Geist wird stark und es kann Klarheit entstehen. Der Fokus liegt nicht bei Zukunftsängsten oder in der Vergangenheitsbewältigung sondern die Freiheit in der Natur lässt uns viel leichter im Hier und Jetzt bleiben.

Wenn der Geist soweit ist den Fokus im gegenwärtigen Moment zu halten ist eine wunderbare Grundvoraussetzung für Glück geschaffen. Dieses wahre Glück schaffen wir in uns selbst und ist unabhängig von äußeren Umständen.

Und langweilig ist es insbesondere deshalb nicht, weil selbst wenn Du Deine Achtsamkeit immer am gleichen Ort in der gleichen Position zur gleichen Uhrzeit übst, bist Du selbst jeden Tag neu und anders. Mal bist Du einfach gut gelaunt, mal bist Du sehr mit dem gestrigen Tag beschäftigt und tust Dir so vielleicht etwas schwerer und manchmal klappt die Konzentration auf den gegenwärtigen Augenblick einfach super. Also dadurch, dass Du ja selbst immer mit einem neuen Gefühlskleid daher kommst, dadurch wird die Übung bestimmt nicht langweilig.

Die Praxis der Achtsamkeit hilft Dir also in Dir stabiler, ruhiger und gesünder zu werden. Aus diesem Grund kann ich sie wirklich jedem nur empfehlen. Und besser ist es übrigens jeden Tag fünf Minuten darauf zu verwenden als einmal im Jahr ein ganzes Wochenende. Denn nur durch Regelmäßigkeit kann in unserem Gehirn eine nachhaltige Veränderung stattfinden.

Also: nimm diese Möglichkeit selbst in die Hand:  Du hast die Wahl zwischen in-Vergangenheit-und-Zukunft-leben oder im-Hier-und-Jetzt-sein. 🙂

Ich wünsche Dir alles Liebe,

Christine

 

Ich bin Christine Altenhöfer und biete in Wien Craniosacrale Körperarbeit für Säuglinge, Kinder und Erwachsene an. Für mich ist Achtsamkeit ein wichtiges Thema und je mehr ich mich in meinem Leben damit befasse, umso mehr Bedeutung hat es. Da Meditation und Achtsamkeit oft mit stundenlangem Im-Schneidersitz-verharren-und-sich-nicht bewegen-dürfen verbunden wird freue ich mich immer, wenn ich anderen Menschen erzählen darf sich Achtsamkeit und Wandern/Spazieren gehen in der Natur vereinbaren lässt.




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Gerade wenn die Tage kalt und grau werden (oder Anfang des Jahres noch immer sind), wenn der Stresspegel steigt und einem irgendwie alles über den Kopf wächst, sehnen sich viele von uns auf eine einsame Insel im Sonnenschein. Und manche von uns nach einem Ayurveda Retreat im „Nirgendwo“. So ging es zumindest mir und so machte ich mich im Web auf die Suche nach einem passenden Zentrum in Indien. Nach etlichen, wenig authentischen Spas gelangte ich auf die Website der Ayurveda Yoga Villa. Ich recherchierte ein wenig und schnell war klar, dass es hier wirklich „zur Sache“ ging. Das war, was ich wollte: weniger Wellness mehr Generalsanierung. Trotzdem klangen die Erfahrungsberichte der Besucher noch nach Entspannung, Ruhe und wunderschönem Erlebnis – perfekt! Obwohl ich es kaum noch abwarten konnte, entschied ich mich dazu, meine Ayurveda-Kur erst nach meinem allsommerlichen Besuch in Ladakh zu starten. Und in welchem Center der Ayurveda Yoga Villa (es gibt inzwischen drei) ich landen würde, ließ ich bei der Buchung offen. Ich wollte mich überraschen lassen.

Von Ulli Felber

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Udayagiri Ayurveda Retreat – Kerala/Indien

Ein Erfahrungsbericht

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Sonnentage mitten im Monsun

Mitten im schönsten Monsun flog ich also Ende August von Delhi über Mumbai nach Calicut, im Norden Keralas. Dort angekommen wartete bereits ein Fahrer des Udayagiri Centers auf mich und es ging nochmals für 3,5 Stunden mit dem Jeep quer durchs Land direkt nach Wayanad. Zugegeben: 3,5 Stunden sind für uns Europäer, speziell für uns Mitteleuropäer, eine kleine Weltreise. Für indische Verhältnisse ist das allerdings ein Katzensprung, der noch dazu jede Minute Wert war! Der südindische Bundesstaat Kerala begeistert mit einer außergewöhnlichen Flora und Fauna: üppige Dschungellandschaften, beeindruckende Baumriesen, sattgrüne Tee- und Kaffeeplantagen, atemberaubenden Wasserfälle, majestätische Elefanten, scheue Leoparden, freche Affen, riesengroße Schmetterlinge und winzig kleine Vögel. Obwohl ich mich ja eigentlich ganz Ladakh verschrieben habe, muss ich sagen, dass ich auf meinen Reisen nie eine schönere und reichere Landschaft als in Kerala gesehen habe. Der Monsun machte die Natur noch üppiger und zudem hatte ich Glück: die meiste Zeit lachte die Sonne!

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Schöne Aussichten: Udayagiri Mountain Retreat

Als wir Wayanad erreichten, ging es irgendwann über eine Rumpelpiste bergauf – durch undurchdringliches Grün. Mein Domizil für die nächsten Wochen sollte das  Udayagiri Mountain Retreat sein. Mitten im Dschungel, direkt bei einem Naturreservat, auf rund 1000 m Höhe! Im Udayagiri Mountain Retreat empfingen mich die herzliche Belegschaft und eine atemberaubende Aussicht. Ich konnte gleich mein erstes köstliches Frühstück mit Blick über den bis an den Horizont reichenden Dschungel genießen. Danach wurde ich mit dem täglichen Ablauf des Ayurveda-Retreats vertraut gemacht, dem jeder Gast mehr oder weniger strikt folgen kann:

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5:45 Tagwache; ein paar gemütliche Atemübungen und 2 Tassen Tee

6:15 stimmungsvolles Morgengebet mit Mantren am offenen Feuer

7:00 Yoga (1,5 Stunden)

9:00 Frühstück

Vormittags:

  • Arztbesuch (0,5 h)
  • Behandlung (ca. 1,5 h)

12:00 Meditation (Yoga Nitra)

13:00 Mittagessen

Nachmitttags: Spaziergang

16:00 Yoga (1 h)

18:00 Abendessen

19:00 Abendgebet am Feuer

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Besonders spannend fand ich den täglichen Besuch beim Arzt Dr. Jithin, der sich immer ausgiebig Zeit nahm und die individuelle „Entwicklung“ während der Ayurveda-Kur dokumentierte. Das absolute Highlight waren für mich natürlich die Behandlungen bei den ausgezeichneten Therapeutinnen – auch wenn diese nicht immer ganz sanft und schmerzfrei waren. Die unterschiedlichen Therapien werden je nach Konstitutionstyp bzw. Beschwerden ausgewählt und bestehen vor allem aus Ölmassagen, Ölgüssen, Dampfbädern und Kräuterpackungen.

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Vom großen Ganzen bis ins Detail: das holistische Konzept von Ajith Poovathkunnel

Was mich am Udayagiri Mountain Retreat ganz besonders begeistert, ist das Gesamtkonzept. Der Gründer Ajith Poovathkunnel hat selbst während seines Ayurvedastudiums die Idee eines holistischen Kurzentrums entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei natürlich primär Wohlbefinden und Einklang von Körper, Geist und Seele – basierend auf der einer gesunden Geisteshaltung, Meditation, Yoga und Ernährung. Der ganzheitliche Gedanke zieht sich aber auch in sämtliche andere Bereiche des Zentrums. So wird das gesamte Gemüse für das herrliche Essen in eigenen biologischen Gärten gezüchtet, ebenso wie die Kräuter, aus denen der Großteil der Ayurveda-Medizin selbst herstellt wird. Und, was mir besonders gut gefällt: Es ist Ajith ein Anliegen, auch die Bewohner vor Ort miteinzubeziehen. Das heißt, sozial schwache Menschen werden beispielsweise unterstützt, ganze Familien finden in seinen drei holistischen Zentren Arbeit, Kindern wird der Schulbesuch und jungen Erwachsenen die Ausbildung zum Ayurveda-Therapeuten ermöglicht. Dieser Umstand zeigt sich wiederum im Verhalten der Angestellten. Ich habe weder in Europa noch in Asien jemals ein so offenkundig zufriedenes, fröhliches Personal erlebt. Entsprechend ist auch das Service, das bis ins letzte Detail aufmerksam und herzlich ist: Die Therapeuten nehmen sich jedem kleinen Wehwehchen an, die Köche zaubern gerne „Extrawürste“ (rein vegetarische, natürlich! 😉 ), das Management liest jeden Wunsch von den Lippen ab und es kommt schon mal vor, dass die Raumpflegerin einen Blumengruß aus ihrem eigenen Garten mitbringt.

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Wirklich schön war es im Udayagiri Ayurveda Retreat (– und es gäbe noch viel mehr zu erzählen). Als Indien-Liebhaberin hab ich mir schon beim Buchen gedacht, dass mein Aufenthalt ein tolles Erlebnis werden könnte. Aber meine Erwartungen wurden wirklich in allen Bereichen mehr als übertroffen. Prädikat: höchst empfehlenswert.

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Lust aufs Udayagiri Retreat bekommen?
Klick dich rein!


An besonderen Plätzen passieren besondere Dinge

udaygiriDaran glauben die Besitzer des Holistic Retreat Udayagiri und deswegen haben sie ihr Resort auch in die Bergregion Wayanads gebaut. Wenn man an so einem ganz speziellen Ort ist, sein Ohr der Natur schenkt, dann schärft man auch seine Sinne, um sich selbst besser zu hören. Neben diesen natürlichen Wohltaten wird noch mehr im Udayagiri Retreat in Tholpetty geboten: Ayurveda & Yoga, die beiden uralten Schwester des indischen Philosophie-Systems reichen einander hier die Hand und helfen dir gemeinsam auf deinem Weg zu einem gesunden Geist & Körper. Mehr darüber?




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Beim Anamnese-Gespräch mit einem Ayurveda-Arzt oder -Therapeuten werden viele Fragen gestellt, doch der Themenkomplex Ausscheidung nimmt einen besonders wichtigen Platz ein. Beschreibungen wie normal, reichen ihm (oder ihr) da nicht. Da geht es um Beschaffenheit, Schwere, Farbe, Geruch, Regelmäßigkeit und und und. Also blick nach deinem Gang auf die Toilette mal ganz genau in die Schüssel und schau, was dir deine Scheisse über dich erzählt.

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Der Blick ins Klo nach dem „großen Geschäft“ verrät viel über uns. Und meist sieht es gar nicht so unappetitlich aus, wie hier auf dem Bild.

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Pfui Gaga!

Zugegeben für die meisten sind Gespräche über die Ausscheidung ein Tabu. Pfui! Darüber mag ich nicht reden. Im Ayurveda aber spielt die Verdauung und die Ausscheidung eine zentrale Rolle und muss besprochen werden. Nur wer eine gute Verdauung, damit eine regelmäßige Ausscheidung und einen gut geformten und nicht stark riechenden Stuhl hat, kann sich als wirklich gesund und fit bezeichnen. Wer dahingegen nur unregelmäßig aufs Klo kann, Verdauungsbeschwerden in Form von Bauchschmerzen, Blähungen usw hat und dessen Stuhl alles andere als wohlriechend ist und schön aussieht, sollte schon etwas genauer auf seine Ernährung und den Lebenswandel achten. Denn dein Agni arbeitet nicht richtig und die Elemente sind im Ungleichgewicht. Übigens: Mit dem Agni steht und fällt deine Gesundheit …

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Brennst du richtig?

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Nur wenn das Agni (=Verdauungsfeuer) richtig brennt – nicht zu stark und nicht zu schwach – stimmt es auch mit der Verdauung und schlussendlich mit der Gesundheit.

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Das Agni – das Verdauungsfeuer – spielt eine zentrale Rolle im Ayurveda. Es sorgt dafür, dass dein Körper optimal läuft. Du kannst dir das ruhig bildhaft vorstellen – in der Mitte deines Körpers – im Bauch – da sitzt das Agni und nur wenn es richtig brennt – also nicht zu wild, nicht zu schwach, auch nicht unregelmäßig – dann laufen alle wichtigen Prozesse im Körper richtig. Genauer gesagt, geht es hier um das Konzept von Dhatu Parinama – das ist ein sehr komplexer Prozess der Umwandlung von Nährstoffen der Nahrung in Körperstrukturen. Nur, wenn dieser normal läuft, können sich die Dhatus (kann man ungefähr mit „Körpergewebe“ übersetzen) auch kontinuierlich richtig regenerieren.

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Wenn’s zu stark brennt

Wenn jetzt dein Agni zu stark brennt, wirst du Probleme mit zu häufigem Stuhlgang und Durchfällen haben. Die Nahrung wird zu schnell verbrannt, die Nährstoffe können nicht richtig umgewandelt werden und das Resultat: breiiger, flüssiger Stuhl, der brennen kann und übel riecht. Das Pitta (Feuer) in dir ist zu hoch und du musst es dringend senken, indem du nichts Scharfes (!!!), Saures und Salziges zu Dir nimmst. Ernähre dich mit Nahrungsmitteln, die bitter, zusammenziehend und/oder süß sind. Kühlende Nahrungsmittel dämpfen das Feuer. Besonders gut hilft hier Joghurt (ohne Früchte!!!) – auch wenn er sonst im Ayurveda nicht ganz so gut weg kommt.

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Wenn’s zu wenig brennt

Wenn dein Agni zu schwach brennt, hast du genau das gegenteilige Problem: Verstopfung! Wenn das Feuer zu schwach brennt, bleibt die Nahrung kalt, wird nicht aufgespalten und kann auch nicht verdaut werden. Auslöser für ein zu schwaches Feuer kann zuviel Nahrung und/oder zu häufige Nahrungsaufnahme sein. Wenn Magen und Darm ständig voll sind, die letzte Nahrung noch nicht verdaut ist, wird das Agni erstickt. Ein Feuer braucht Platz und Luft, um zu brennen. In dem Fall ist es wichtig, die Mahlzeiten zu reduzieren und große Pausen von mindestens 4 Stunden zwischen ihnen einzulegen. Vor den Mahlzeiten kannst du das Agni anregen indem du Ingwerwasser trinkst, oder vor dem Essen eine Scheibe Ingwer mit etwas Salz drauf isst, oder du bereitest dir einen „leckeren“ Agnitrunk vor dem Essen zu:

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Der Agni Trunk
Zur Stärkung des Verdauungsfeuers empfiehlt die diätetische Ayurveda-Küche einen kleinen Agni-Trunk vor dem Mittagessen. Für eine Portion eine Scheibe frischen Ingwer (Bio, ca. 1cm dick), 1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen, 3-4 Pfefferkörner und 1 Messerspitze Steinsalz mit 250 ml Wasser in einem kleinen Topf erhitzen und so lange köcheln lassen, bis ein Drittel der Flüssigkeit eingekocht ist. Etwas abkühlen lassen und ca. 10 Minuten vor dem Essen in kleinen Schlückchen trinken.

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Wenn’s zu unregelmäßig brennt

Die dritte Störung im Bunde verbindet die beiden. Der Mensch schwankt zwischen Verstopfung, mal guter Verdauuung und/oder Durchfall. Das Wind-Element ist zu gestört, denn der Wind kann Feuer anfachen oder auch ausblasen. Ganz wichtig um dem Problem hier beizukommen, ist es etwas Regelmäßigkeit in das Leben zu bringen. Siehe dazu auch unseren Beitrag: Einfache Tipps für ein besseres Leben nach Ayurveda.

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Du bist, was du scheißt!

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Ein Blick in die Toilette verrät viel über dich. Also trau dich ruhig näher hinzusehen.

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Der perfekte Stuhl

Ja, den gibt es und der sollte so sein:

  • Abgang am Morgen, möglichst bald nach dem Aufstehen
  • von brauner Farbe
  • in Form einer Banane
  • hinterlässt keine Rückstände im Klo
  • Du brauchst kaum Klopapier
  • geringer Geruch
  • unabhängig vom Essen immer gleichbleibend

Nur wenige Menschen schaffen es einen so perfekten Stuhl regelmäßig abzusetzen. Je nach Konstitution gibt es leichte Abweichungen, bspw. in der Farbe oder in der Häufigkeit (gesunde Pitta-Menschen setzen auch 2 x Stuhl ab, Vata- und Kapha-Menschen brauchen morgens etwas länger).

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Vata-Stuhl

Die folgenden Stuhl-Eigenschaften deuten auf ein gestörtes Vata (=Wind-Element) hin:

  • Eher trocken und hart
  • wenig, dünn, Kügelchen („wie beim Hasen“)
  • weniger oft – alles weniger als 1 x am Tag
  • wenn nicht alles auf einmal ausgeschieden wird
  • Wechsel zwischen Durchfall, normaler Verdauung und Verstopfung
  • dunklere Farbe
  • fauler Geruch
  • Blähungen

Wenn dein Stuhl so ist, halte dich an die folgenden Regeln:

  • Trink viel Wasser / Ingwerwasser, iss viel flüssige Nahrung (Suppen!)
  • Iss in einer entspannten Verfassung und nimm dir Zeit fürs Essen
  • Regelmäßiges Essen zu regelmäßigen Zeiten
  • Nimm Triphala vor dem Schlafengehen. (Triphala ist generell für alle drei Typen, die Probleme mit der Verdauung haben, gut)spacer

Pitta-Stuhl

Die folgenden Stuhl-Eigenschaften deuten auf ein gestörtes Pitta (=Feuer-Element) hin:

  • Lockerer, breiiger Stuhl oder Durchfall
  • Häufiger Abgang – mehr als 2 x pro Tag ist zu viel Pitta
  • Gelblich-Braun
  • Starker, unangenehmer Geruch
  • Aufgeblähter Bauch
  • Aufstoßen/Rülpsen
  • Heißer, brennender Stuhl

Wenn dein Stuhl so ist, halte dich an die folgenden Regeln:

  • Vermeide scharfes Essen!
  • Langsam essen!
  • ein Mehr an Ballaststoffen
  • bitter, zusammenziehend und kühlend essen
  • Kräuter: Amalaki nach dem Essen, das kühl, besänftigt und schützt den Darm vor drohenden Entzündungen

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Kapha-Stuhl

Die folgenden Stuhl-Eigenschaften deuten auf ein gestörtes Kapha (=Erde-Wasser-Element) hin:

  • Schleim im Stuhl
  • Klebriger Stuhl, Reste bleiben in der Schlüssel kleben
  • schwer zu reinigen (du brauchst viel Klopapier)
  • hellbraun oder lehmfarbig
  • träge in der Verdauung, das 1 x am Tag fällt schwer

Wenn dein Stuhl so ist, halte dich an die folgenden Regeln:

  • Beweg dich! Kapha ist träge, braucht aber dringend regelmäßige Bewegung, damit auch die Verdauung in die Gänge kommt.
  • Maximal 3 Mahlzeiten pro Tag mit mind. 4 Stunden Abstand dazwischen. Besser wären gar nur 2 Mahlzeiten (aber in keinem Fall das Mittagessen auslassen und das Abendessen immer leicht halten!)
  • Keine Zwischenmahlzeiten!!! Knabbern ist gerade für Kapha-Typen ganz schlecht.
  • Kräuter: Triphala vor dem Schlafengehen.

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Das stille Örtchen verrät viele Geheimnisse

Es ließe sich noch so viel mehr über den Stuhl schreiben, denn er ist dem Ayurveda-Therapeuten/Arzt das, was dem Geografen die Landkarte ist. In Folgebeiträgen werden wir bestimmt noch weiter in die Materie eingehen, denn im Rahmen der Diagnostik ist der Blick auf den Stuhl unerlässlich.

Eines ist aber besonders wichtig: Verlier die Scheu vor dem eigenen Stuhl! Schau hin und beobachte deine Ausscheidungen! Denn deine Fäkalien verraten dir viel über dich!

Übrigens das alles gilt nicht für Babys. Die dürfen auch ganz breiig, gelb, grün und viel öfter/weniger als Erwachsene die Windel voll machen und gelten trotzdem als gesund.

 

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villageMehr Ayurveda?

Wenn du dir mal ganz viel Ayurveda gönnen willst, können wir dir einen Aufenthalt in Südindien in einem unserer Ayurveda-Resorts sehr ans Herzen legen! Da lernst du viel über dich und deine Konstitution, darüber was dir gut und was dir nicht so gut tut! Als Einstieg in das ayurvedische Leben oder als nächsten logischen Schritt: Zu den Resorts





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Gut zu schlafen ist extrem wertvoll für Gesundheit und Wohlbefinden. Aber vielen Menschen fällt das gar nicht einfach. Sie schlafen schwer ein, wachen oft auf und/oder zu früh auf und können nicht mehr einschlafen. Die Folgen sind Abgeschlagenheit, fehlende Energie, Zermürbtheit und langfristig leidet man auch gesundheitlich.

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10 Tipps nach Ayurveda für einen besseren Schlaf

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1 Regelmäßiger Tagesablauf

Ein schwieriges Thema für viele. Flexibilität und Spontaneität sind vielen Menschen wichtig. Manchmal aber machen es unregelmäßige Arbeitszeiten einem auch schwer einen regelmäßigen Tagesablauf zu führen. Jedenfalls fällt es der inneren Uhr schwer sich einem unregelmäßigen Tagesablauf anzupassen, bei dem man mal um 6 Uhr früh aufsteht, dann wieder bis 12 Uhr mittags schläft. Versuch deinen Ablauf so regelmäßig wie möglich zu halten.

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2 Relativ früh ins Bett

Laut Ayurveda hat der Körper eine ganz eigene Uhr, die sich an den Doshas (Lebensprinzipien/-energien: Kapha, Pitta, Vata) orientieren. Dh es gibt Zeiten, in denen der Körper und Geist aktiver, müder, kreativer, produktiver usw ist. Es gibt auch Zeiten, in denen es besser ist zu schlafen und aufzustehen. Um 18 Uhr beginnt die Kapha-Zeit, die unsere Geschwindigkeit etwas drosselt. Wir sollten nun einen Gang zurücklegen, langsamer werden. Um 22 Uhr beginnt dann die Pitta-Zeit, die wieder aktiver und produktiver ist. Wenn wir nicht bis 22 Uhr schlafen, fällt es uns oft schwerer einzuschlafen, weil das energiereichere Pitta wieder stärker wird. In der nächtlichen Pitta-Zeit (bis 2 Uhr morgens) wäre es aber besonders wichtig zu schlafen, da sich in dieser Zeit unser Körper am besten regeneriert! Die beste Aufstehzeit ist dann zwischen 2 und 6 Uhr morgens, wenn das Vata sein Hoch hat. Die meisten Menschen mit Schlafstörungen haben auch die größten Probleme zwischen 2 und 6 Uhr morgens.

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3 Nichts Schweres vor dem Schlafengehen essen

Verzichte auf schwere und späte Mahlzeiten. Noch eine Pizza vor dem Fernseher ist so ziemlich das Schlechteste, das du machen kannst, um dich auf einen guten Nachtschlaf vorzubereiten. Vermeide: Joghurt, Käse, Wurst, Fettes und Rohes am Abend! Besser sind wärmende und leicht zur verdauende Speisen wie Gemüsesuppen. Und lass idealerweise 3-4 Stunden zwischen letztem Essen und dem Schaf vergehen.

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4 Bereite deinen Geist vor

Auch der Geist spielt eine große Rolle beim Einschlafen. Der muss gerade nach einem hektischen Alltag zur Ruhe kommen. Am Abend schwirren viele Gedanken des Tages in uns herum und wir versuchen ihnen durch verschiedene Tätigkeiten zu entkommen. Sich vor den Fernseher zu setzen und sich einen Krimi oder eine aufwühlende Doku anzusehen, ist jedoch wenig hilfreich. Auch wenn du glaubst, dass dir das nicht zusetzt, es macht es dir schwerer dich auf einen guten Schlaf vorzubereiten. Auch ein Buch mit „schwerem“ Inhalt ist nicht unbedingt zu empfehlen. Besser sind folgende Aktivitäten: ein angenehmes Bad, eine Fußmassage mit warmen Öl, Meditation oder entspannende Musik.

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5 Gleiche dein Vata aus

Menschen mit Schlafstörungen haben meist eine Vata-Störung – besonders Durchschlafstörungen! Dh das Wind/Äther-Element ist in ihnen zu hoch. Das lässt sie nicht richtig zur Ruhe kommen und treibt sie besonders zwischen 2 und 6 Uhr morgens aus dem Bett. Wichtig ist es daher dieses Ungleichgewicht in Ordnung zu bringen. Die richtige Ernährung hilft: warmes, süßes, nährendes Essen. Menschen mit Vata-Störungen sollten auch nicht fasten, sollten viel Flüssigkeit (am besten in Form von wärmenden Tees) zu sich nehmen. Und ganz wichtig liebe Vata-Menschen, weil es euch besonders schwer fällt: Regelmäßigkeit im Alltag und rechtzeitig ins Bett!

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6 Computer & Handy aus

Gerade am Abend spielt man noch gerne etwas am Handy oder Computer rum, surft im Netz, auf sozialen Seiten … aber genau das ist kontraproduktiv. Das wühlt auf, entspannt nicht und das Licht der Bildschirme gaukelt Tageslicht vor. Generell gilt: Dämme die Lichter und bereite dich auch visuell auf das Ende des Tages vor!

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7 Tagschlaf lassen!

Der Tagschlaf ist nach Ayurveda nicht wirklich gut und bringt unsere innere Uhr durcheinander. Lass den Tagschlaf und schlafe lieber in der Nacht! Wenn du tagsüber müde oder schlapp bist, ruh dich aus, indem du dich hinsetzt oder einen gemütlichen Spaziergang machst.

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8 Aktivitäten am Tag

Powere dich am Tag und nicht am Abend aus! Wenn es dir möglich ist, wäre es ideal Sport und körperliche Aktivitäten zwischen frühen Morgen und 18 Uhr zu legen. Generell gilt: Wer sich körperlich betätigt, dem fällt auch das Schlafen eher einfacher. Du musst nicht täglich einen Halbmarathon laufen, könntest aber jeden Tag einfach etwas machen, das deinen Puls etwas steigert!

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9 Milch vor dem Schlafengehen

Auch wenn die Kuhmilch im Westen grad nicht hoch im Kurs steht – im Ayurveda gilt sie als gute Einschlafhife. Besonders wenn man noch etwas Zimt, Honig und/oder Muskat dazu gibt. Aber keine kalte Milch aus dem Kühlschrank – nein, gekocht und schön warm soll sie sein. Wie es Oma schon immer geraten hat! Wichtig auch: Die Milch verträgt sich mit vielen Nahrungsmitteln nicht, daher unbedingt zwischen Abendmahlzeit mit unverträglichen Lebensmitteln und der Schlafmilch etwas Zeit vergehen lassen (welche Lebensmittel sich nicht mit Milch vertragen, kannst du hier nachlesen: Link)

Ein besonderer Geheimtipp ist die Badam-Milch: 1 Tasse Milch mit 1 TL Mandelmus, 1-2 Msp. Muskatnusspulver, 3 Kardamomkapseln und 1/2 TL Palmzucker kochen. Anschließend 1 TL Ghee hinzufügen. Die warme Milch 1 Stunde vor dem Schlafengehen trinken.

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10 Kräuter für einen besseren Schlaf

Eines der besten Mittelchen im Ayurveda für einen besseren Schlaf ist Ashwagandha. Auf deutsch heisst sie Schlafbeere – woran zweifelst du also noch? Ashwagandha kannst du als Kapseln oder Pulver in Ayurveda-Läden, spezialisierten Apotheken und online kaufen. Andere Kräuter, die beim Ein- und Durchschlafen helfen: Muskat, Kamille,  Melisse, Hopfen, Passionsblume, Johanniskraut, Helmkraut oder Eisenkraut.

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Extra: Yoga zum Einschlafen

Es gibt auch zahlreiche entspannende Yoga-Übungen, die abends körperliche und geistige Anspannung abbauen wie bspw. der Mondgruß. Probiere es aus. Yoga hilft – nachweislich. Gute Nacht.

 

 

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Wenn du dir mal ganz viel Ayurveda gönnen willst, können wir dir einen Aufenthalt in Südindien in einem unserer Ayurveda-Resorts sehr ans Herzen legen! Da lernst du viel über dich und deine Konstitution, darüber was dir gut und was dir nicht so gut tut! Als Einstieg in das ayurvedische Leben oder als nächsten logischen Schritt: Zu den Resorts





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Um ein gesünderes und zufriedeneres Leben zu führen, muss man nicht notgedrungen zu einem Therapeuten/Arzt. Es gibt nach Ayurveda ein paar ganz simple Maßnahmen, die einem dabei helfen ein besseres Leben zu führen. Dazu musst du noch nicht mal wissen, welche deine Konstitution ist. Wenn du dich an diese Regeln hälst, wirst du binnen kürzester Zeit eine massive Besserung deiner Lebensumstände bemerken.

Von Daniela Luschin-Wangail

 

10 einfache Tipps für ein besseres Leben nach Ayurveda

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1 Beginne den Tag mit Öl und Wasser

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Das erste, das du nach dem Aufstehen machen solltest: Ölziehen. Was das ist? Nimm etwas Öl in den Mund und zieh es im Mund hin und her für ca. 10-20 Minuten. 20 Minuten wären ideal, ist aber im Alltag manchmal etwas schwierig. Daher einfach so lange, wie es dir möglich ist. Dann ausspucken. Das Öl entzieht dem Körper Giftstoffe. Als Öl kannst du Sesam-, Sonnenblumen- oder Olivenöl verwenden. Ich persönliche bevorzuge Kokosöl.

Während du Öl ziehst, kannst du bereits Wasser abkochen und es etwas abkühlen lassen. Trink jeden Morgen eine große Tasse abgekochtes, warmes Wasser! Das hilft in zweierlei Hinsicht: Erstens reinigt gekochtes Wasser den Körper und zweites hilft es dabei, das Verdauungsfeuer anzuregen. Besonders Menschen, die Schwierigkeiten mit einer guten Verdauung haben, sollten sich diese Praxis zu eigen machen.

 

2 Keine Zwischenmahlzeiten

Viele Leute glauben, es ist besser mehrere kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, als wenige große. Im Ayurveda hält man davon wenig. Das Agni (Verdauungsfeuer) spielt im Ayurveda eine sehr große Rolle und nimmt für ein gesundes Leben eine zentrale Rolle ein. Das Agni kann aber nur dann gut brennen, wenn es nicht permanent arbeiten muss. Gib ihm nach jeder Mahlzeit die Möglichkeit seine Aufgabe zu erfüllen und leg nicht ständig nach. Dh lass nach jeder Mahlzeit ca. 4 Stunden Zeit vergehen. Dann bist du auch wieder gut hungrig. Vielen Menschen fällt das sehr schwer, aber man kommt in diese Routine rein. Wenn es denn sein muss, iss etwas sehr leichtes, kleines, wie bspw. Nüsse oder trink lieber einen gesüßten Tee bzw. Milchtee.

 

3 Warm, frisch & gekocht

img_0986Ayurveda ist kein Fan von Rohkost, denn alles, was nicht gekocht und somit roh ist, ist schwer(er) zu verdauen. Viele Rohkostler haben große Schwierigkeiten mit der Verdauung und leiden häufig unter Verstopfung. Gerade Menschen, die Schwierigkeiten beim Stuhlgang haben, sollten darauf achten, so wenig wie möglich Rohes zu essen. Im Ayurveda isst man warm, frisch und gekocht. Am besten sollten alle drei Mahlzeiten des Tages so sein. Zum Frühstück also ein warmer Brei, zu Mittag ein gut sättigendes Essen aus frischen Zutaten und am Abend etwas leichtes Warmes, wie bspw. eine Suppe. Die Frische spielt auch eine große Rolle. Ayurveda hält nichts von Tiefkühlgerichten und Mikrowellenzubereitung. Verwende frische Zutaten – am besten regional und saisonal, denn das verdauen wir auch leichter!

 

4 Nicht zu spät essen

Führ deinem Körper nicht zu spät am Abend Nahrung zu. Du solltest spätestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen die letzte Mahlzeit zu dir nehmen. Vergiß den Salat am Abend, der ist zwar leicht von den Kalorien her, aber schwer zu verdauen, weil roh. Auch die Pizza am Abend ist nicht ideal: Denn die liegt schwer im Magen. Am Besten sind Suppen und leichte Eintöpfe! Auf keinen Fall abends die folgenden Nahrungsmittel einnehmen: Käse, Joghurt und säuerliche Speisen!

 

5 Nicht zu spät ins Bett und früh wieder raus!

Ideal wäre es spätestens um 22 Uhr ins Bett zu gehen und je nachdem wie viel Schlaf man braucht, 6-8 Stunden später wieder aufzustehen. Denn: zwischen 22 und 2 Uhr morgens regeneriert sich der Körper entsprechend der ayurvedischen Lehre auf Hochtouren. Je früher wir aufstehen, desto frischer starten wir den Tag! Zu lange zu schlafen, macht träge, sollte man also nicht übertreiben.

 

6 Milch gekonnt genießen

milk-518067_640Bei uns wird die Milch ja seit Jahren verteufelt, aber im Ayurveda gilt sie als wertvolles Nahrungsmittel. Nur muss man wissen, wie man sie richtig einsetzt, denn die Milch verträgt sich mit vielen Nahrungsmitteln nicht! Das ist übrigens auch in vielen anderen Kulturen so, dass die Milch nicht mit anderen Lebensmitteln gemischt werden sollte. Diese Nahrungsmittel solltest du nicht gemeinsam mit Milch (und Milchprodukten) einnehmen und zwischen deren Einnahme sollte immer mindestens eine Stunde Abstand sein:

Fisch, Fleisch, Salz, grünem Blattgemüse, Hülsenfrüchten/Bohnen, Obst, Eier, Knoblauch, Senf

Denk mal nach, wie viele Mahlzeiten es bei uns gibt, bei der Milch (oder Milchprodukte) mit diesen Lebensmitteln kombiniert werden! Geschnetzeltes, Palatschinken, Früchtemüslis, Früchtejoghurts, Bananenmilch, diverse Saucen … da kommt schon einiges zusammen. Und viele Menschen, die an Laktoseintoleranzen leiden, leiden vielleicht nur an diesen ungünstigen Kombinationen!?

 

7 Das richtige Maß

Die Menge an Essen, die du zu dir nehmen solltest, hängt zwar auch von deiner Konstititution ab, aber grob kann man sagen, dass man ein gutes Mittelmaß finden soll. Zu wenig und zu viel sind nicht gut. Oft spricht man von zwei Händen voll als richtige Menge. Also nicht wirklich sehr viel.

 

8 (Aus)Zeit nehmen

Das gilt nicht nur für das Essen, wobei es hier eine wichtige Rolle einnimmt: Iss in einer ruhigen und angenehmen Atmosphäre. Nicht im Stehen und nicht schnell! Kaue langsam und konzentrier dich auf das Essen. Kein  Handyspielen während dessen und auch kein Zeitungslesen! Auch im Alltag: Gönn dir Ruhephasen in denen du mal gar nichts machst. Hinsetzen und einfach nur schauen. Oder hinaus in die frische Luft und einfach nur gehen und genießen.

 

9 Gönn dir Massagen

Dazu musst du nicht unbedingt jemanden aufsuchen. Die kannst du dir auch selber machen. Nimm viel, gutes, leicht warmes Öl und massiere deinen Körper, deinen Kopf (auch die Haare, das tut ihnen gut). Sei nicht sparsam mit dem Öl und lass dir Zeit für dich! Am Ende duscht du dich oder nimmst ein angenehmes Bad! Du wirst sehen, dass das Wunder für Körper und Seele wirkt.

 

10 Meditation

Idealerweise am Morgen, aber es geht natürlich auch am Abend. Mach täglich Medition – oder zumindest so oft wie möglich. Das ist deine Ich-Zeit, deine Auszeit. Du musst dafür kein Meditationsprofi sein. Einfach dich hinsetzen, die Augen schließen, dich aufs Atmen konzentrieren und auf sonst nichts. 20 Minuten wären ideal. Aber jede Minute zählt.

 

Du wirst es vielleicht nicht (gleich) schaffen, alle 10 Regeln für dein Leben anzuwenden, aber ein paar davon regelmäßig umgesetzt, werden dir viel Lebensqualität bringen. Probier es aus!

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Viele denken beim Wort Ayurveda an entspannte Öl-Massagen begleitet von indischen Sitar- und Tablaklängen. Etwas Feines für die Seele, ein paar Streicheleinheiten für den stressgeplagten Körper und Geist. An Einläufe, Diätvorschriften, Verhaltensmaßnahmen, denkt dabei kaum einer. Ist dann ja auch gleich weniger romantisch. Dabei ist ist Ayurveda so viel mehr als nur ein Wellness-Programm. Es ist eine Anleitung fürs Leben. Eine ganze Philosophie.

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Ayurveda setzt sich aus den beiden Sanskrit-Wörtern Ayus und Veda zusammen. Dabei heißt Ayus soviel wie Leben und Veda ist das Wissen. Kurzum es geht um die Wissenschaft rund um das Leben, darum wie man es glücklich und gesund lebt. Das ist Ayurveda. Also viel mehr als nur ein paar ölige Streicheleinheiten, sondern ein tiefgreifendes Programm zu einer besseren und gesünderen Lebensführung.

Ayurveda ist auch kein esoterischer Humbug, den man sich ausgedacht hat, um Sinnsuchenden ein paar Euro aus der Tasche zu ziehen, sondern eine der ältesten Wissenschaften der Welt, die sich auf die menschliche Gesundheit und Krankheit mit allen ihren physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert. Damit hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch.

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Kapha . Pitta . Vata

3 Lebensprinzipien

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Der Mensch wird von drei Doshas (Lebensprinzipien) bestimmt. Bei jedem Menschen setzen sich diese drei Doshas ganz individuell zusammen. Meist sind ein oder zwei Doshas stärker ausgeprägt, manchmal aber können auch alle drei ungefähr gleich ausgeprägt sein. Der Mensch ist gesund, wenn die drei Doshas sich im Geichgewicht befinden. Dieses Gleichgewicht heißt aber nicht, dass alle drei gleich stark ausgeprägt sind, sondern jeder Mensch hat eine ihm eigene Prakriti – eine natürliche Konstitution, sein ihm eigenes Gleichgewicht, das es gilt zu behalten. Gerät eines oder mehrere Doshas ins Ungleichgewicht, wird der Mensch krank, dann spricht man von der Vikriti – die krankheitsbedingte Konstitution -, die es gilt zu behandeln.

Die drei Doshas sind Kapha, Pitta und Vata und zeichnen sich durch verschiedene Eigenschaften und Prinzipien aus. Auch werden sie von den 5 Elementen bestimmt.

  • Kapha: Prinzip der Stabilität/Struktur; Elemente: Erde + Wasser
  • Pitta: Prinzip des Feuers/Stoffwechseln; Elemente: Wasser + Feuer
  • Vata: Prinzip der Bewegung; Elemente: Luft + Äther

Die Konstitution zu bestimmen ist eine sehr komplizierte Sache, das bedarf einer sehr genauen und langen Anamnese und man sollte sich dafür auch an eine erfahrene Person wenden. Trotzdem findet man online diverse Konstitionsfragebögen, dessen Ergebnisse jedoch als fragwürdig anzusehen sind. Sowas kann man aber ruhig mal zum Spaß machen …

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Ernährung: Essen ist Medizin

Im Ayurveda spielt die Ernährung eine sehr große Rolle. „Du bist, was du isst“ ist eines der höchsten Prinzipien. Über die Ernährung können wir unsere Doshas ganz gut im Gleichgewicht halten, falsche Ernährung dahingegen bringt die Doshas durcheinander und löst dadurch Krankheiten aus. Beispielsweise wird eine Pitta-Persönlichkeit, die schon grundsätzlich eine sehr durch das Element Feuer bestimmte Person ist, auf Dauer große Probleme bekommen, wenn sie sehr scharf isst.

Alle Nahrungsmittel können entsprechend der 6 Geschmacksrichtungen (rasa) bestimmt werden:

  • süß
  • salzig
  • sauer
  • zusammenziehend
  • bitter
  • scharf

Kapha sollte sich auf zusammenziehende, bittere und scharfe Speisen konzentrieren und süß, salzig und sauer weglassen.

Pitta sollte auf salzig, sauer und scharf verzichten und süß, zusammenziehend und bitter verstärkt essen.

Vata dahingegen darf süß, sauer und salzig essen und sollte die anderen drei eher minimieren.

Weil wir aber oft auch Mischtypen sind, ist es nicht immer ganz so einfach, deswegen brauchen wir da auch etwas Hilfe. Oder man muss lernen viel auf seinen Körper zu hören. Aber leider haben viele Menschen verlernt, was ihnen gut tut.

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Schnelle Tipps für ein besseres Leben

 

Auch wenn man im Ayurveda wenig von Verallgemeinerungen hält, so gibt es doch ein paar allgemein gültige Regeln, die einem gleich sehr gut tun:

  • regelmäßig essen
  • erst wieder essen, wenn die letzte Mahlzeit verdaut wurde (ca. 4 Stunden Abstand)
  • das Mittagessen sollte die wichtigste Mahlzeit sein, da das Verdauungsfeuer dann am besten funktioniert
  • iss in Ruhe und mit dem Geist auf das Essen konzentriert
  • iss nie mehr als zwei Hände voll
  • warmes, gekochtes, frisches Essen ist kalter, roher Kost immer zu bevorzugen
  • abgekochtes Wasser trinken (kein kaltes Wasser trinken)
  • nie zu spät essen (mindestens 2 Stunden vor dem Schlafengehen)
  • das Abendessen sollte leicht und gut verdaulich sein (keine Rohkost am Abend)
  • nicht zu spät schlafen gehen – der Körper erneuert sich am Besten zwischen 22 und 2 Uhr morgens
  • kein Tagschlaf (Rasten ist allerdings erlaubt)

 

Wir möchten euch in den nächsten Blog-Beiträgen immer wieder auch ein paar ayurvedische Tipps geben. Also schaut immer wieder mal rein, oder folgt uns auf Facebook, dann seid ihr laufend informiert: Folge uns auf Facebook!

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ai7a4800Schau dir auch unsere Ayurveda- und Yoga-Resorts an, da bekommst du professionelle Unterstützung auf dem Weg zu einem gesünderen und zufriedenerem Leben. Das sind keine bloßen Wellness-Tempel, sondern gut geführte Resorts mit authentischem Ayurvedabehandlungen und Yoga-Kursen. Da darf man sich getrost in guten Händen fühlen.

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