Tours to Ladakh, India & Bhutan: Trekking, Expeditions & more https://www.gesar-travel.com Trekking, Bergsteigen, Kultur: Individual und in Kleingruppen Thu, 21 Jun 2018 12:11:53 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 https://www.gesar-travel.com/wp-content/uploads/2016/03/ico.png Tours to Ladakh, India & Bhutan: Trekking, Expeditions & more https://www.gesar-travel.com 32 32 Klosterfeste in Ladakh 2019: Die Termine https://www.gesar-travel.com/klosterfeste-in-ladakh-2019-die-termine/ Tue, 29 May 2018 10:21:07 +0000 https://www.gesar-travel.com/?p=10708 Kosterfeste und buddhistische Feierlichkeiten in Ladakh

Termine 2019

Bunte Gewänder, schrille Masken, für europäische Ohren ungewöhnliche musikalische Klänge, nie gesehene Tanzschritte, das sind Klosterfeste in Ladakh, auf denen Mönche in unglaublichen Tanzdarbietungen Geschichten und Philosophien des tibetischen Buddhismus zu vermitteln versuchen. Wenn du Lust darauf hast, plan deine Reise so, dass du eines (oder zwei) mit ins Programm nehmen kannst. Wir helfen dir übrigens gerne, damit auch das übrige Progamm perfekt passt 😉

 

Beispiel gefällig? Kurzes Video vom Matho-Nagrang

 


3-4. Jänner Spituk Gustor in Spituk


2.-3. Februar Dosmoche in Leh und Likir


14.-15. Februar Stok Guru Tsechu in Stok


18.-19. Februar Matho Ngagrang in Matho


17. Juni Saka Dawa in ganz Ladakh


29.-30. Juni Yuru Kabgyad in Lamayuru


11.-12. Juli Hemis Tsechu in Hemis


19.-20. Juli Shachukul Gustor in Shachukul


20.-21. Juli Stongde Gustor in Stongde/Zanskar


30.-31. Juli Karsha Gustor in Karsha/Zanskar


30.-31. Juli Phyang Tserup in Phyang


3.-4. August Korzok Gustor in Korzok


10.-11. August Thakthok Tsechu in Sakti


14.-15. August Sani Naro Nasjal in Sani/Zanskar


26.-27. Oktober Diskit Gustor in Diskit/Nubra


15.-16. November Thiksey Gustor in Thiksey


24.-25. November Chemde Angchok in Chemde


21. Dezember Galdan Namchot in ganz Ladakh


27. Dezember Losar (Neujahr) in ganz Ladakh

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Mongolisch für Anfänger – Teil 1 https://www.gesar-travel.com/mongolisch-fuer-anfaenger-teil-1/ Fri, 25 May 2018 08:33:20 +0000 https://www.gesar-travel.com/?p=10677 Sain bain-uu?

Сайн байна уу?

Ein paar Worte auf mongolisch zu lernen, macht es dir auf Reisen einfacher mit den Menschen der Mongolei in Kontakt zu kommen. Die jüngeren Mongolen sprechen zwar heute auch ganz gut englisch und die ältere Generation meist auch russisch und sogar deutsch, trotzdem macht man sich mit ein paar Phrasen in der Landessprache schnell(er) Freunde. Mongolisch wird in der Mongolei im kyrillischen Alphabet geschrieben, was mit der langen Verbindung mit der ehemaligen Sowjetunion zu tun hat, allerdings gibt es seit der Unabhängigkeit auch ein Revival der mongolischen Schrift. 

 

Die mongolische Schrift wurde 1208 vom uigurischen Schreiber Tatar-Tonga geschaffen. Er wurde während eines Feldzuges von den Mongolen gefangen genommen, und von Dschingis Khan beauftragt, eine Schrift für die mongolische Sprache festzulegen. Zu diesem Zweck passte er das uigurische Alphabet an die neuen Anforderungen an. Seine größte Besonderheit ist die Schreibrichtung, sie verläuft vertikal von oben nach unten und spaltenweise von links nach rechts (alle anderen vertikalen Schriften gehen von rechts nach links).

 

 

Gerade mit Menschen am Land kommst du mit Menschen schneller in Kontakt, wenn du ein paar Worte Mongolisch sprichst und verstehst. Foto: Roland Amon

Begrüßung

Sain bainuu? – Hallo [lit. ungefähr „Geht es dir gut?“]

Sain uu? – Hi

Tanii bie sainuu? – Wie geht es Ihnen?

Bi sain. – Es geht mir gut.

Ugluunii mend! – Guten Morgen!

Udriin mend! – Guten Tag!

Oroin mend! – Guten Abend!

Saihan amraarai! – Gute Nacht!

Bayartai! – Auf Wiedersehen!

 

Floskeln

Uuchlaarai! – Entschuldigung!

Bayarlalaa – Danke

Zugeer! – bitte

tiim – ja

ugui – nein

za – ok

 

Fragen

Yamar unetei ve? – Wieviel kostet das?

Ta hen be? – Wer sind Sie?

Ene yu ve? – Was ist das?

Heden tsag bolj baina? – Wie spät ist es?

Bid hezee yawah ve? – Wann gehen wir los?

Tanai geriinhen sainuu? – Wie geht es Ihrer Familie?

 

Vorstellung

Tanii ner hen be? – Wie heißen Sie?

Minii ner … – Mein Name ist …

Ta heden nastai ve? – Wie alt sind Sie?

Bi … nastai. – Ich bin … Jahre alt.

Ta heden huuhedtei ve? – Wie viele Kinder haben Sie?

Bi … huuhedtei. – Ich habe … Kinder.

Ta haanaas irsen be? – Woher sind Sie?

Bi … -aas irsen. – Ich bin aus …

Amerik – Amerika

German – Deutschland

Franz – Frankreich

Golland – Holland

Avstr – Österreich

Ital – Italien

Spani – Spanien

Oros – Russland

Hytad – China

Yopon – Japan

 

Zahlen

0 teg

1 neg

2 hoyor

3 gurav

4 duruv

5 tav

6 zurgaa

7 doloo

8 naim

9 yus

10 arav

11 arvan neg

12 arvan hoyor

20 gori

30 guch

40 duch

50 tavi

60 jar

70 dal

80 naya

90 yer

100 tsuu

200 hoyor tsuu

1000 myanga

 

Die Wochentage

Montag – Davaa garig

Dienstag – Myagmar garig

Mittwoch – Lkhagva garig

Donnerstag – Purev garig

Freitag – Baasan garig

Samstag – Byamba garig

Sonntag – Nyam garig

 

Lern die Aussprache mit diesem Video

]]> Kirgistan, Kirgisistan oder Kirgisien? https://www.gesar-travel.com/kirgistan-kirgisistan-oder-kirgisien/ https://www.gesar-travel.com/kirgistan-kirgisistan-oder-kirgisien/#respond Wed, 18 Apr 2018 10:23:01 +0000 https://www.gesar-travel.com/?p=10306 Weil es mich vor unserer ersten Erkundungsreise in das zentralasiatische Land einfach interessiert, wie man es nun richtig betitelt, widme ich den neuesten Blogbeitrag diesem nicht unbedingt wichtigen Thema. Hören tut man ja alle drei Bezeichungen: Kirgistan, Kirgisistan oder Kirgisien. Mein Gefühl hat nach eingehender Recherche recht bekommen. Auch wenn es nicht von Bedeutung ist. 😉

 

 

Kirgistan, Kirgisien oder Kirgisistan? Was ist nun richtig?

 

 

Der knapp 200.000 km² große zentralasiatische Binnenstaat mit etwa 5,5 Millionen Einwohnern grenzt im Norden an Kasachstan, im Süden an Tadschikistan, im Westen an Usbekistan und im Osten an China.

Bis zum Zerfall der Sowjetunion im Jahre 1991 kannte man es als Kirgisische Sozialistische Sowjetrepublik (SSR). Danach lebten das Land und seine BewohnerInnen neu auf und man besann sich wieder auf seine turkstämmigen Wurzeln. Die Hauptstadt wurde neu benannt, was bislang als Frunse benannt war (der Flughafen läuft noch immer unter dem 3-Letter-Code FRU), nannte man nun wieder nach seinem ursprünglichen Namen: Bishkek. Das Land, das von den Russen Киргизия Kirgisija – in der eingedeutschten Version Kirgisien – gerufen wurde, erhielt ebenfalls einen neuen Namen. Das in Turksprachen bekannte Suffix -(i)stan, das für „Land, Region“ steht, kam zum Einsatz. Aus dem in Sowjetzeiten im Deutschen gängigen Kirgisien wurde damit Kirgistan oder Kirgisistan: „Das Land der Kirgisen“.

 

 

Der kirgisischen Legende nach stammt ihr Volksname übrigens vom Begriff kirkkyz „Wir sind 40“ und weist darauf hin, dass sie Nachfahren aus ursprünglich 40 Stämmen sind, die vom Nationalhelden Manas im Kampf gegen die Uighuren geeint wurden. Die Kirgisen sind vermutlich aus dem Jenissei-Tal in Sibirien aufgrund der sich damals ausbreitenden Mongolen in das heutige Siedlungsgebiet abgewandert.

 

Kirgistan oder Kirgisistan?

Nachdem Kirgisien klar ausgeschieden ist, weil veraltet und auf die nicht mehr existierende Sowjetunion zurückzuführen, bleibt nur noch die Frage offen, ob denn nun Kirgistan oder Kirgisistan korrekt ist. Die Auswärtigen Ämter / Aussenministerien der deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und Schweiz nennen den zentralasiatischen Staat klar Kirgisistan, nebst der offiziellen Bezeichnung Kirgisische Republik. In den meisten Medien/Reiseberichten ist jedoch Kirgistan die gängigere Variante.

 

 

Wenn man sich den kirgisischen Landesnamen näher ansieht – Кыргызстан, transkribiert Kyrgyzstan, kommt man eher zum Schluß, dass Kirgistan korrekt(er) wäre. Anscheinend ist Kirgisistan eine Transkriptionseigenart, die ebenfalls korrekt ist, so Nikolai Genov, Professor am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin. Nachdem aber der Ausdruck Kirgistan, dem von den Kirgisen selbst verwendeten Wort am nächsten kommt, werden wir in Zukunft auch dieses verwenden. Im Grund genommen ist es aber eine Detailfrage, die keinen Kirgisen und vermutlich auch sonst nicht viele Menschen stören wird. 😉

 

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10 Benimmregeln für Sri Lanka https://www.gesar-travel.com/10-benimmregeln-fuer-sri-lanka/ https://www.gesar-travel.com/10-benimmregeln-fuer-sri-lanka/#respond Thu, 12 Apr 2018 09:06:13 +0000 https://www.gesar-travel.com/?p=10285 Du musst zu keinem Einheimischen werden, wenn du auf Reisen gehst, solltest dich aber vor jeder Reise ein wenig über lokale Sitten und Regeln erkundigen. Das spart dir und deinem Gegenüber unangenehme Momente. Die Menschen in Sri Lanka sind überaus freundlich und du bist als Reisender immer willkommen, wenn du dir aber auch Freunde machen willst, solltest du dir ein paar Dinge zu Herzen nehmen. 

 

10 Regeln für Sri Lanka

 

1 Keine Selfies vor Buddhastatuen

Selfies gehören für viele Reisende einfach dazu – es wird vor allen Sehenswürdigkeiten und Highlights gepost und so die Reiseerinnerungen festgehalten und im sozialen Netzwerk geteilt. ABER Achtung vor Buddhastatuen: Das Posen mit dem Rücken zu einer Buddhastatue kommt gar nicht gut an. Lieber davon Abstand halten und die Erinnerung in Gedanken fest halten.

 

Foto – auch Selfies – sind natürlich ok. Nur nicht vor Buddhastatuen

2 Kleide dich korrekt an Stränden

Sri Lanka hat wunderbare Strände, die für unsere Ohren nach einem Sonnenbad schreiben. Nur, lass dabei etwas an. Absolute Nacktheit oder auch Oben-Ohne wird nicht gerne gesehen und kommt gar nicht gut an. Außerhalb der Strände versuch dich etwas mehr zu bedecken – idealerweise die Schultern und die Knie bedecken! Allerdings wirst du gerade in größeren Städten auch schon viele junge Sri Lankesen treffen, die da schon etwas freizügiger sind. Dort ist es nicht mehr ganz so wichtig. Versuch dich aber in ländlicheren Regionen etwas mehr an die örtlichen Gegebenheiten zu halten.

 

3 Korrekte Kleidung im Tempel

Im Tempel solltest du deine Schuhe ausziehen und deine Schultern und Beine bedeckt halten. In vielen buddhistischen Tempeln wäre es schön, wenn du dich darüber hinaus weiß (oder zumindest) sehr hell kleiden könntest – bspw. im Zahntempel in Kandy oder in Anuradhapura. Du wirst auch die meisten Einheimischen in ihren weißesten Kleidern sehen! Darüberhinaus wird in vielen Tempeln auch kontrolliert, ob man sich korrekt kleidet.

 

Wer sich in buddhistischen Tempeln weiß kleidet, kleidet sich perfekt!

4 Keine öffentllichen Zuneigungsbekundungen

Mit seinem Liebsten oder seiner Liebsten zu verreisen ist schön, aber nicht in allen Ländern wird es gern gesehen, wenn sich Paare öffentlich küssen. Zärtliche Momente besser auf die Zeit hinter der verschlossenen Hotelzimmertür verschieben! In Sri Lanka ist gelebte Homosexualität bis heute leider ein strafbarer Akt – daher sollten sich gerade gleichgeschlechtliche Paare in der Öffentlichkeit zu ihrem eigenen Besten etwas zurücknehmen, wenn es um öffentliche Zuneigungsbekundungen geht.

 

5 Richtig begrüßen

In Sri Lanka begrüßt man sich traditionell mit gefaltenen Händen ungefähr auf Kinnhöhe mit leicht gesenktem Kopf. Die Singhalesen grüßen sich mit dem Wort Ayubowan, die Tamilen mit dem Wort Vanakkam. Jüngere Menschen grüßen sich auch schon mit dem im Westen üblichen Handeschütteln. Frauen sind da allerdings noch etwas zurückhaltender.

 

6 Beine weg von Buddha

Es wird zwar nicht ganz so streng gehandhabt wie in Thailand oder anderen buddhistischen Ländern, trotzdem wäre es schön, wenn du es vermeiden könntest, deine Beine vor einer Buddhastatue auszustrecken. Wenn du vor einer Buddhastatue sitzt, dann mach das wenn möglich im Schneidersitz, oder in einer Position in der du das Ausstrecken in Richtung der Buddhastatue meidest.

 

7 Bleib höflich

Westliche Konzepte von Privatsphäre werden in Sri Lanka nicht besonders verstanden oder geschätzt. Daher wird man auch oft angeredet. „Wohin gehst du?“, „Woher kommst du?“, „Wie heißt du?“ wird man gern einfach so von Fremden gefragt. Das mag dich zwar ab einem gewissen Punkt nerven, versuch aber bitte höflich zu bleiben! Ein Lächeln und kurze Antworten reichen.

 

Die Menschen in Sri Lanka sind meist sehr freundlich und neugierig.

 

8 Fragen vorm Foto

Die meisten Menschen in Sri Lanka lassen sich gerne fotografieren. Aber schon aus Höflichkeit und weil man es für sich selbst ja auch nicht möchte, raten wir dir vorab ein OK (besonders bei Nahaufnahmen) zu holen. Oft reichen entsprechende Körpersprache und Mimik und ein freundliches Lächeln.

 

9 Rechthändig bleiben oder beide Hände nutzen

Sri Lankesen essen mit der rechten Hand (ohne Besteck), die linke gilt nicht als sauber. Du musst nicht auf Besteck verzichten (das wird fast überall angeboten), solltest aber beim Handeschütteln oder beim Übergeben von Dingen oder Geld die linke Hand aussparen. Perfekt übergibst du Geld und kleinere Objekte mit der rechten Hand während der rechte Unterarm von der linken Hand berührt wird.

 

10 Sich nicht den Kopf zerbrechen

Die Sri Lankesen sind überaus herzliche Gastgeber. Wenn dir mal ein Faux pas passiert, mach dir keinen Kopf, man sieht gerne darüber hinweg, wenn dieser nicht mit Absicht passiert ist.

 

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Diese Phrasen solltest du in Sri Lanka kennen https://www.gesar-travel.com/diese-phrasen-solltest-du-in-sri-lanka-kennen/ https://www.gesar-travel.com/diese-phrasen-solltest-du-in-sri-lanka-kennen/#respond Fri, 06 Apr 2018 10:16:17 +0000 https://www.gesar-travel.com/?p=10260  Ein paar Worte in der Landessprache zu kennen ist immer hilfreich. In Sri Lanka werden zwar mehrere Sprachen gesprochen, von den meisten aber wird Singhalesisch verstanden (nur im Norden gibt es viele Tamilen, die des Singhalesischen nicht mächtig sind). Wir haben hier 21 hilfreiche Phrasen zusammengefasst.

 

Hilfreiche Phrasen auf Singhalesisch

 

Begrüßung

Wie geht es Dir?

Mein Name ist [Daniela].

Wie heißt Du?

Woher bist Du?

Ko-ho-ma-dha?

Ma-gé na-ma [Daniela].

O-yaa-gé na-ma mo-kak-dha?

O-yaa ko-hén-dha?

 

Essen und Trinken

Ich bin hungrig.

Ich möchte Wasser (trinken).

Ma-ta ba-da gi-ni.

Ma-ta va-thu-ra o-né.

 

Wichtige Worte

Ja

Nein

Das (hier)

Das (dort)

owu

nae

mé-ka

é-ka

 

Gesundheit & Notfälle

Ich fühle mich nicht wohl.

Ich brauche einen Arzt.

Hilf mir!

Wo ist die Toilette?

Ma-ta sa-ni-pa nae.

Ma-ta dhos-tha-ra ké-nék-va o-né.

Ma-ta u-dhauw ka-ran-na!

Vae-si-ki-li-ya thi-yén-né ko-hé-dha?

 

Rund um die Sprache

Sprichst du englisch?

Ich verstehe nicht.

O-yaa in-gri-si ka-thaa ka-ra-na-vadha?

Ma-ta thé-rén-né nae.

 

Einkaufen

Wie viel (kostet das)?

(Es ist) zu teuer.

Ki-ya-dha?

Ga-nang vae-di.

 

Reisen

Lass uns gehen!

Ich will hierhin.

Gibt es noch verfügbare Zimmer?

Ya-mu?

Ma-ta mé-hé-ta yan-na o-né.

Kaa-ma-ra thi-yé-na-va-dha?

 

Höfliches

Bitte

Entschuldigung

Danke

Nein, danke 

kar-ru-naa ka-ra-la

sa-maa vén-na

bo-ho-ma-is-thu-thi

é-paa, bo-ho-ma-is-thu-thi

 

Anderes

Alles Gute zum Geburtstag!

Ich liebe Dich!

Su-ba u-pan dhi-na-yak vé-va!

Ma-ma o-yaa-ta aa-dha-réyi.

 

Wenn du auch die Aussprache richtig lernen willst, kannst du dir die die Phrasen auch in diesem Youtube-Video ansehen:

 

 

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Die beste Reisezeit für Sri Lanka https://www.gesar-travel.com/die-beste-reisezeit-fuer-sri-lanka/ https://www.gesar-travel.com/die-beste-reisezeit-fuer-sri-lanka/#respond Thu, 05 Apr 2018 15:09:43 +0000 https://www.gesar-travel.com/?p=10239 Sri Lanka kann man fast ganzjährig ideal bereisen. Nur muss man wissen, wo es wann nass ist und seine Reise entsprechend anpassen. Der Regen wandert von West nach Ost, wenn es im Westen feucht ist, sollte man sich auf den Osten konzentrieren und umgekehrt. Nur so bleibt man (mehr oder weniger – weil garantiert kann nichts werden) im Trockenen.

 

Wann ist die beste Reisezeit für Sri Lanka?

 

Kurz und bündig …

… kann man sich an den folgenden Regeln orientieren:

  1. Die beste Reisezeit für die West- und Südküste sind die Monate Dezember bis April.
  2. Die beste Reisezeit für die Ost- und Nordküste sind die Monate April bis September.
  3. Meiden sollte man die beiden Monate Oktober und November, die bringen der gesamten Insel schlechtes Wetter.

 

Im Fokus: Osten

Die Ostküste lockt mit ihren atemberaubenden Stränden, die weniger BesucherInnen an-locken als die West- und die Südküste, aber ihnen in nichts nachstehen. SurferInnen sollten unbedingt an den Strand von Arugambay. Meiden sollte man den Osten in der Regenzeit von Oktober bis Jänner. Von Februar bis September ist das Wetter eher warm und trocken.

+:         April Mai Juni Juli August September
~:         Februar März
-:          Oktober November Dezember Jänner

 

Die Skyline von Colombo.

Im Fokus: Westen

Nicht nur die Hauptstadt der Insel, Colombo, auch ein paar nette Strände und faszinierende Ortschaften sind im Westen zu finden. Die Durchschnittstemperatur in dieser Region liegt bei 25 Grad, was die Region sehr reizvoll macht. Die Regenzeit dauert von Mai bis November – mit Ausnahme des Monats September, der üblicherweise etwas trockener ist.

+:         Dezember Jänner Februar März
~:         April September
-:          Mai Juni Juli August Oktober November

 

Im Fokus: Norden

Der Norden Sri Lankas ist anders als der Rest der Insel. Hier sind die Tamilen in der Überzahl und mit ihnen ändert sich die vorwiegend gesprochene Sprache und auch die Küche. Nur we-nige TouristInnen haben den Norden bislang für sich entdeckt, was verwunderlich ist, denn der Norden ist – besonders rund um die Halbinsel Jaffna – landschaftlich besonders schön. Die Regenfälle sind während des Nordostmonsuns meist intensiv, der von Oktober bis Januar andauert.

+:         April Mai Juni Juli August September
~:         Februar März
-:          Oktober November Dezember Jänner

 

Die Bibliothek von Jaffna

 

Im Fokus: Süden

Der Süden Sri Lankas zieht vor allem Taucher, Surfer und Badefreunde an. Aber auch Tier-begeisterte kommen hier vor allem im riesigen Yala-Nationalpark auf ihre Kosten. Kulturell besonders reizvoll ist die Altstadt von Galle.  Um hier voll auf deine Kosten zu kommen, mei-de die Monsunzeit zwischen Mai und August und die Monate Oktober und November, die sehr stürmisch sein können.

+:         Dezember Jänner Februar März
~:         April September
-:          Mai Juni Juli August Oktober November

 

Im Fokus: Hochland – Kulturelles Dreieck und die Berge

Kandy ist das Zentrum des Hochlandes, das gleichzeitig auch kultureller und spiritueller Hauptort der Singhalesen der Insel ist. Hier oben im fruchtbaren Hochland faszinieren Teeplantagen, Waldreservate und Nationalparks, man kann ausgedehnt wandern und auch Berge erklimmen. Und auch für Kulturfans hat das Inselinnere viel zu bieten: alte Königsstädte und frühere Hauptstädte, Rui-nenanlagen, unzählige Tempel, Heiligtümer. Ein absolutes Muss für kulturell Interessierte ist der Besuch des Cultural Triangle zwischen Anuradhapura, Polonnaruwa und Kandy. Fernblei-ben solltest du aber von Mai bis August und in den Monaten Oktober und November, denn dann regnet es stark.

+:         Dezember Jänner Februar März
~:         April September
-:          Mai Juni Juli August Oktober November

 

Felsenburg Sigiriya

 

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Vor deiner Reise nach Sri Lanka: Visa & Gesundheit https://www.gesar-travel.com/vor-deiner-reise-nach-sri-lanka-visa-gesundheit/ https://www.gesar-travel.com/vor-deiner-reise-nach-sri-lanka-visa-gesundheit/#respond Thu, 05 Apr 2018 13:22:23 +0000 https://www.gesar-travel.com/?p=10228 Eine Reise will geplant sein. Besonders wenn es in ein so fernes Land geht. Beispielsweise nach Sri Lanka. Zwei Punkte sind vor jeder Reise zu beachten: Brauch ich ein Visum? Brauch ich Impfungen? Hier die wichtigsten Infos vor deiner Reise auf die Trauminsel Sri Lanka.

 

Es braucht ein paar Vorbereitungen, um die Strände Sri Lankas genießen zu können. Aber nicht viele …

 

Bevor es nach Sri Lanka geht: Einreisebestimmungen & Gesundheit

Einreise & Visum

BürgerInnen der Europäischen Union, Schweizer und Kanadier, die eine Reise nach Sri Lanka planen, benötigen in jedem Fall einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein klassisches Visum braucht es für die Einreise auf das Staatsgebiet von Sri Lanka nicht, aber eine ETA (Electronic Travel Authorization) muss beantragt werden, was im Endeffekt fast auf dasselbe hinausläuft. Der Antrag ist einfach, unkompliziert, weil online (hier geht’s zum offiziellen Antrag: https://www.eta.gov.lk/slvisa/). Du musst nur das Formular auf der Website ausfüllen und per Kreditkarte (Visa, Mastercard oder American Express) 35 USD bezahlen. Innerhalb von 24 Stunden erhälst du dann ein Bestätigungsemail über die Genehmigung deiner ETA für Sri Lanka. Ab Einreisedatum darfst du dich damit 30 Tage in Sri Lanka aufhalten.

Falls du ohne ETA in Sri Lanka ankommst, weil du darauf vergessen hast, keine Panik! Du kannst diese auch noch am Flughafen beantragen. Sie kostet nur einfach ein paar Dollar mehr als zuvor. Außerdem musst du ein gültiges Rückflugticket vorweisen können. Falls dir Sri Lanka so gut gefällt und du am Ende der Frist von 30 Tagen deinen Urlaub verlängern möchtest, so ist dies durchaus möglich: Hierzu musst du zum Einwanderungsamt, das in Colombo ansässig ist. Dort kannst du eine Erlaubnis für bis zu 90 Tagen erhalten. Aber Achtung: dafür musst du dich mindestens acht Tage vor Ablauf deiner ETA zum Amt bemühen.

 

Impfungen & Gesundheit

Impfungen sind an und für sich keine vorgeschrieben (solange du nicht aus einem Gelbfieber-Endemie-Land einreist). Wir würde dir jedoch dazu raten, Impfungen gegen Hepatitis A+B, Diphterie und Tetanus ernsthaft in Betracht zu ziehen. Für Risikogruppen sind auch Impfungen gegen Typhus, Tollwut, Masern und die Japanische Enzephalitis in Absprache mit einem Arzt oder im Tropeninstitut zu empfehlen.

 

 

Die lästigen Mücken: Malaria & Dengue

Sri Lanka ist seit 2016 offiziell malariafrei. Diesbezüglich musst du dich also nicht besonders fürchten. Allerdings überträgt die stechfreudige Mücke auch Dengue-Fieber. Deshalb solltest du dich entsprechend vor Moskitostichen mit Repellents und Moskitonetzen schützen.

Andere wichtige Gesundheitsregeln

Wen es in die Ferne mit fremder Küche und neuen Gewürzen besonders in tropischen Klimazonen treibt, der muss immer etwas auf seinen Magen und den Darm achten. Wer empfindlich ist, sollte besonders sorgfältig bei Nahrungsmitteln und Trinkwasser sein.

Auch wenn vieles auf den Märkten verführerisch ist, nicht alles solltest du essen!

Daher gilt:

  • nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken
  • keine Eiswürfel
  • beachte die Grundregel: kochen – braten – schälen – oder vergessen!

HIV/AIDS ist in Sri Lanka verbreitet und weil es durch Blutkontakt und Geschlechtsverkehr übertragen werden kann, achte bitte immer auf die Verwendung von Kondomen und sterilen Spritzen und Nadeln.

Die liebe Sonne strahlt in Sri Lanka sehr stark. Sei daher vorsichtig und verwende entsprechend guten Sonnenschutz und setz deine Brille auf.

 

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Must Eats der ladakhisch-tibetischen Küche https://www.gesar-travel.com/must-eats-der-ladakhisch-tibetischen-kueche/ https://www.gesar-travel.com/must-eats-der-ladakhisch-tibetischen-kueche/#respond Wed, 21 Feb 2018 12:58:59 +0000 https://www.gesar-travel.com/?p=10140 Reisen geht durch den Magen. Wenn schon nicht vorrangig, dann zumindest auch. Die ladakhische Küche ist der tibetischen sehr ähnlich: wie das Land sind auch die Speisen eher einfach, sättigend und energiespendend. Eintöpfe, Suppen, Teigwaren, alles eher erdig und bodenständig. Die moderne Ladakhi-Cuisine hat viele Speisen aus Indien übernommen – inzwischen stehen auch in Ladakh Dal, Reis und Curries fast täglich am Speiseplan, Masalas (Gewürzmischungen), exotische Gewürze wie Kardamom, Koriander und Chilli verfeinern traditionelle Gerichte. In den meisten Restaurants in Ladakh bekommt man daher auch eher indische, chinesische und kontinentale Kost als authentisch ladakhische. Wer aber den Geschmack des alten Ladakh auf der Zunge spüren möchte, muss schon zu einer einheimischen Familie und sich dort verköstigen lassen. Schmeckt auch besser als in jedem Restaurant! Also Don-ley – Mahlzeit, oder Greif zu! auf Ladakhi!

 

Was du in Ladakh unbedingt essen solltest

Unsere Must Eats der Ladakhi Küche

Momo

Momo sind gefüllte und gedämpfte Teigtaschen, die sich auch in Tibet, Nepal, Bhutan und anderen Regionen im Himalaya größter Beliebtheit erfreuen. Die Füllungen variieren, können vegetarisch oder auch richtig fleischig sein. Traditionell kommt richtig deftiges Hammelfleisch hinein, in vielen Restaurants gibt es sie aber auch mit Hühnerfleisch und sogar mit Fisch (was jedoch gar nicht typisch ist und man gar als kulinarische Sünde bezeichnen kann). Im Sommer isst man meist vegetarische Momos, weil der Garten auch mehr hergibt. Da darf sich die Köchin/der Koch austoben. Fein gehacktes Kraut ist aber bei fast allen mit dabei. Das Schließen der Momo ist übrigens eine besondere Kunstfertigkeit, die man sich erst aneignen muss. Die Ladakhi drehen sie rund oder seitlich. Beides lernt man am besten von Kindheit an.

 

Chu-Tagi

Übersetzt heisst Chu-Tagi soviel wie Wasser-Brot. Der Inhalt sind speziell geformte Teigwaren, die über den Finger gedreht und in der Mitte zusammengeklappt werden. Diese werden dann in einem Eintopf aus Kartoffeln und Karotten, und meist auch mit (Hammel-)Fleisch gekocht. Traditionell werden Chu-Tagi nur wenig gewürzt. In Zanskar kennt man sie auch als Chubtse.

Skyu

Skyu unterscheidet sich nicht wesentlich von Chu-Tagi – die Teigwaren sind simpler, werden aus einer gerollten Teigschnur abgerissen, zwischen Daumen und Zeigefinger geformt und ebenfalls in einer „Suppe“ aus Gemüse (und Fleisch) gekocht.

 

Tsampa Kholak

Tsampa Kholak ist eines der einfachsten und wichtigsten Gerichte Ladakhs: geröstetes Gerstenmehl mit Buttertee. Ein schneller Snack, der in Ladakh sowohl am Morgen, zu Mittag oder auch unterwegs gegessen wird. Tsampa ist ein spezielles Mehl, das aus gerösteter Gerste gemahlen wird und damit auch ungekocht für den Magen gut verdaulich ist. Für Tsampa Kholak wird Tsampa mit Buttertee vermischt und daraus mit den Fingern Teigbällchen geformt, die man sich dann genüßlich in den Mund schiebt. Je nach Geschmack kann man Tsampa Kholak auch in Joghurt oder Tee tauchen.

 

Paba & Tangtur

Paba ist eine Art „Brot“: Hierfür wird Tsampa und/oder auch Mehl aus schwarzen Erbsen in Wasser mit Salz gekocht und gerührt bis es eine teigig-feste Konsistenz hat. Es wird am liebsten mit Tangtur konsumiert – Tangtur ist Buttermilch mit fein gehackten Gemüsen/Kräutern.

 

Thukpa / Thenkthuk

Thukpa und Thenthuk unterscheiden sich nur durch die Stärke/Breite der Nudeln und sind beides Suppen mit Gemüse (und Fleisch), die sehr kräftigend sind. Hinein kommt, was der Garten/Markt gerade so hergibt – im Sommer hauptsächlich frisches Gemüse, im Winter getrocknetes Gemüse (Erbsen, Spinat etc), Churpe (getrocknetem Käse) und/oder Fleisch.

 

Hungrig? Gut so. Dann haben wir erreicht, was wir mit diesem Beitrag erreichen wollten. Lösung? Komm nach Ladakh. Am besten gleich buchen. Hier geht es zu deiner Reise nach Ladakh >> Link.

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Warum der Babytrek so heißt und warum ihn Babies trotzdem nicht gehen werden https://www.gesar-travel.com/warum-der-babytrek-so-heist-und-warum-ihn-babies-trotzdem-nicht-gehen-werden/ https://www.gesar-travel.com/warum-der-babytrek-so-heist-und-warum-ihn-babies-trotzdem-nicht-gehen-werden/#respond Fri, 02 Feb 2018 09:26:27 +0000 https://www.gesar-travel.com/warum-der-babytrek-so-heist-und-warum-ihn-babies-trotzdem-nicht-gehen-werden/ Der Babytrek in Ladakh ist kein Trek auf dem man kleine Windelhosen tragende Babies mit Miniaturrucksäcken sieht, die an lauschigen Bächen dann ihre Milchflaschen rausholen und sich in Lalllauten über die Schönheit des Himalaya unterhalten. Wie aber in Herrgottsnamen kommt man dann darauf den beliebten Kurztrek im Sham Babytrek zu nennen? Wir verraten es dir.

 

Der Babytrek in Ladakh

Gründe warum man ihn Babytrek nennt

1. Kurze Tagesetappen

Die Tagesetappen sind auch für nicht sehr sportliche Menschen mit mittlerer Kondition ganz gut zu schaffen. Die meisten WanderInnen gehen ihn in 3 Tagen von Likir nach Tingmosgang (oder Ang) oder eben umgekehrt. Die Etappe von Likir nach Yangthang dauert ca. 4 Stunden, je nachdem von wo aus man startet. Am nächsten Tag sind es bis nach Hemis Shukpachan dann überhaupt nur max. 3 Stunden. Die letzte Strecke bis nach Ang dauert nochmal ca. 4 Stunden. Verlängerungsmöglichkeiten gibt es – weiter bis nach Balukhar, nahe Khaltse, oder rauf nach Ulley oder Saspotse, oder Wanderungen nach Ridzong von Hemis Shukpachan oder Yangthang aus. Alles mehr oder weniger babyleicht. Oder?

 

2. „Kleine“ Pässe

Die Pässe auf der Strecke sind niedrig. Für ladakhische Verhältnisse versteht sich. In Wirklichkeit sind sie natürlich höher als die meisten Berge in Europa. Zwischen Likir und Yangthang quert man die beiden Babypässe Phobe La und Chagatse La – beide gerade mal läppische 3.600m (zirka). Am nächsten Tag der Tsermangchen La mit auf dieser Route rekordverdächtigen 3.750 Höhenmetern. Und dann am letzten Tag nochmal zwei – wobei von Hemis Shukpachan ausgehend merkt man den ersten kaum, weil der Anstieg sehr sanft ist, und der zweite mit „nur“ 3.720m ist für die dann bereits routinierten Babytrekker auch noch zu schaffen.

 

3. Logistisch einfach

Den Babytrek kannst du im Prinzip allein machen. Es gibt mehr oder weniger nette Homestays am Weg, dh die schwer zu tragenden Zelte und der Proviant fallen weg. Wer wenig trägt, geht auch leichter. Die Route ist meist leicht zu erkennen. Nur im Winter wenn die Pfade zugeschneit sind, kann man sich verirren. Das ist der Schreiberin schon passiert, die dann völlig irritiert in einem Militärlager mit komisch aus der Wäsche schauenden Soldaten anstatt in Ang angekommen ist. Tipp: Die Homestays im Vorfeld buchen, besonders wenn man in der Hochsaison unterwegs ist.

4. Aufgeben leicht gemacht

Wer sich trotzdem übernommen hat und den Trek abbrechen möchte, dem wird das Aufgeben leicht gemacht. Die nächste Straße liegt immer in Reichweite. Von Likir bis Hemis Shukpachan führt durchgehend eine Straße (wenig befahren und man muss nicht auf ihnen wandern, weil es noch die alten Wanderwege gibt).

 

5. Sanfte Höhenvorbereitung

Wer einen großen Trek plant hat – bei dem auch Erwachsenenpässe über 4.000m inklusive sind – und auf Nummer sicher gehen möchte, dass er/sie diesen dann auch die Höhe betreffend gut verträgt, der kann sich am Babytrek ideal vorbereiten.

Der 2. Pass zwischen Hemis Shukpachan und Ang, der Lago La, ist auf dieser Karte nicht eingezeichnet

 

Trotzdem verdient der Babytrek seinen Namen nicht wirklich. Jede Höhe über 3.000m ist für nicht akklimatisierte Personen anstrengend. Auch der Babytrek. Du wirst ihn spüren. Jeden einzelnen Schritt rauf auf die Babypässe.

Wer aufmerksam war, dem ist nicht entgangen, dass ich entsprechend des Titels die Frage, warum Babies den Babytrek trotzdem nicht gehen werden, nicht beantwortet habe. Per definitonem ist ein Baby ein Kind im 1. Lebensjahr. Da geht man üblicherweise noch nicht sehr viel. Vom Wandern mal ganz abgesehen. Zugegeben, der aufgelegte Witz am Ende hätte besser sein können. 😉

 

(c) Josef Reifenauer

Im Übrigen: Hinten in einer Trage lässt sich ein Baby gut am Babytrek mitnehmen!

 

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Warum in Ladakh fast alle Stanzin heißen und andere Antworten rund um die Namensgebung https://www.gesar-travel.com/warum-in-ladakh-fast-alle-stanzin-heissen-und-andere-antworten-rund-um-die-namensgebung/ https://www.gesar-travel.com/warum-in-ladakh-fast-alle-stanzin-heissen-und-andere-antworten-rund-um-die-namensgebung/#respond Thu, 30 Nov 2017 09:22:20 +0000 https://www.gesar-travel.com/?p=10058 Warst du schon einmal in Ladakh? Und wie viele Stanzins hast du dort kennengelernt? Wenn du am Basar von Leh laut Stanzin rufen würdest, würde sich mindestens jede und jeder zweite umdrehen. Richtig gelesen, Stanzin kann ein Name für Frauen als auch für Männer sein. Das macht die Sache auch nicht einfacher! Wir verraten dir ein paar Hintergründe zur Namensgebung in Ladakh, weil’s auch wirklich so ganz anders als bei uns zu Hause ist.

 

Stanzin, Dolma, Tashi, Dorje und all die anderen

Was es mit den Namen in Ladakh auf sich hat

 

Die Chancen, dass dieses Mädchen auch Stanzin heißt, sind sehr groß!

von Daniela Luschin-Wangail

 

Wenn Frauen im Westen schwanger werden, drehen sich die Rädchen im Oberstübchen angestrengt, denn ein schöner, einzigartiger, zum Kind passender und bedeutsamer Name will gefunden werden. Dann mischt sich noch der Kindsvater ein, Listen werden geschrieben, Diskussionen ausgetragen, und mit etwas Glück geben auch noch Großeltern, Geschwister und Freunde ihren Senf dazu. Ganz schlimm auch die Momente, wenn Namen von Freunden, Familienmitgliedern und Bekannten gestohlen werden!

In Ladakh (das gilt übrigens auch für Tibet, Bhutan und Regionen in Nepal mit tibetischstämmiger Bevölkerung) läuft das ganz anders. An Namen wird erst gedacht, wenn das Kind geboren ist und auch nicht unmittelbar nach der Geburt. Bis sie einen Namen bekommen, nennt man sie lele, tsavi, thukchun oder ähnliches, das übersetzt „kleines Kind/Baby“ heißt. Erst nach einer Woche oder auch später wird das Kind zu einem Rinpoche – einem hohen tibetisch-buddhistischem Würdenträger – gebracht (bzw. kann man sich auch einen Namen in Abwesenheit des Kindes holen) und der darf sich dann den Kopf zerbrechen, wie das Kind heißen soll.

 

2 gegebene Namen statt Vor- und Nachname

Der Rinpoche gibt dem Baby zwei Namen. Das kann dann Tsering Dolma, Nyilza Angmo, Stanzin Diskit für Mädchen oder Tashi Wangyal, Sonam Dorjay oder Stanzin Tundup für einen Jungen sein. Wahlmöglichkeiten hat man viele – denn es gibt gleich 3 Töpfe aus denen mal wählen kann: weibliche, männliche und neutrale Namen.

Typische weibliche Namen sind: Dolma, Diskit, Angmo (oder Wangmo), Dolkar, Yangzies, Dechen, Lhamo, Nyilza, Lhadol, Chuskit, Otses

Typische männliche Namen sind: Dorje, Namgyal, Wangyal, Tundup, Phuntsok, Gyaltsan, Angdu, Gyalpo, Gyatso

Neutrale Namen sind: Rigzin, Tashi, Padma, Tsering, Sonam, Jigmet, Tsewang, Sherab, Desal

Der Rinpoche wählt aus diesen Töpfen und kombiniert zwei weibliche (bspw. Dechen Chuskit), zwei männliche (bspw. Dorje Namgyal), einen weiblichen oder männlichen mit einem neutralen (bspw. Sonam Yangzies) oder zwei neutrale Namen (bspw. Sonam Tashi). So entsteht der Name eines neugeborenen Kindes.

 

Warum der Dalai Lama daran „schuld“ ist, dass es so viele Stanzins gibt, erfährst du gleich hier …

Warum aber heißen dann so viele Menschen in Ladakh Stanzin?

Dazu gibt es eine einfache Antwort. Nachdem der Dalai Lama auch für Ladakh einer der höchsten Würdenträger ist, bittet man besonders ihn um einen Namen für sein Kind. Der eigentliche Name des Dalai Lama ist Tenzin Gyatso und aus Gründen, die mir nicht bekannt sind, gibt er immer Namen, die mit seinem 1. Namen beginnen, also Stanzin (bzw. Tenzin – die tibetische Form von Stanzin): Stanzin Tundup, Stanzin Otsal, Stanzin Dolma, Stanzin Desal. Wie man sein Kind dann ruft, ist Geschmackssache. Aus praktischen Gründen ist es bei vom Dalai Lama gegebenen Namen häufig der 2. Name.

 

Wo bleibt da der Familienname?

Einen Familiennamen wie bei uns gibt es nicht. Geschwister und Eltern können alle völlig unterschiedlich heißen. Im Pass und auf anderen Dokumenten stehen die zwei gegebenen Namen, die keine Zuordnung zu einer bestimmten Familie zulassen. Jedoch gibt es – wie auch früher in unseren Breiten – einen Hausnamen, der eine klare(re) Identifizierung zulässt. Wenn sich jemand vorstellt, macht er das dann ungefähr so: „Julley! Mein Name ist Tashi Wangyal aus Khardong aus dem Hause Skitchan.“ Dann weiß man auch mit wem man es zu tun hat.

 

Tashi Wangail aus Khardong, aus dem Hause Skitchan, mit Verwandten und Bekannten aus seinem Heimatdorf

 

Wenn Ladakhi außerhalb ihrer Kultur heiraten …

… dann kann es zu lustigen Anekdoten kommen. So habe ich als Europäerin mit europäischem Namen 2005 einen Ladakhi mit ladakhischem Namen geheiratet. In Europa. Wo man sich entscheiden muss, ob man den Namen des Mannes (oder der Frau), einen Doppelnamen annehmen oder seinen Nachnamen behalten will. Ich habe mich für einen Doppelnamen entschieden und heiße seitdem Luschin-Wangail. Wangail ist der zweite Name meines Mannes, der falsch transkribiert wurde, und eigentlich Wangyal lauten sollte, und ein ganz klar männlicher Name ist. Das führt immer wieder zu Schmunzelattacken, wenn ladakhische Beamte meine Dokumente kontrollieren. Unsere drei Kinder sind glücklicherweise allesamt männlich, denn auch sie führen den 2. Namen ihres Vaters als Familiennamen. Von da her bin ich heute zumindest ansatzweise froh, kein Mädchen bekommen zu  haben.

 

 

 

 

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