10 Dinge, die du in Bhutan sehen / tun solltest

Ullis Liste, der 10 Dinge, die man in Bhutan gesehen und gemacht haben sollte

Von Ulrike Čokl



Originaltext auf englisch von Ulrike Čokl / Übersetzt von Daniela Luschin-Wangail
Ulli hat alles in allem mehrere Jahre in Bhutan gelebt. Sie hat dort als Ethnologin über traditionelle Praktiken der Gastfreundschaft geforscht. Daher ist sie eine Expertin für das Leben in dörflichen Strukturen in ganz Bhutan. Mit und für Gesar Travel arbeitet sie individuelle und spezielle Reiseprogramme aus, in denen ganz besondere Einblicke in die reiche Kultur Bhutans gewährt werden.

Es ist nicht einfach für mich nur 10 Plätze und Attraktionen in Bhutan zu nennen, die es unbedingt wert sind besucht zu werden, nachdem ich so viel Zeit in den letzten 18 Jahren dort verbracht habe. Trotzdem werde ich versuchen meine lange Liste der Dinge, Plätze und Aktivitäten, die ich liebe, für Menschen, die das Himalaya-Königreich noch nicht kennen zu kürzen. 

 

1 Taktsang Gonpa

Das Tigernestkloster

Es führt kein Weg an ihm vorbei. Das Tigernestkloster ist zweifellos eine der bekanntesten Attraktionen des Königreichs und für die meisten BesucherInnen einfach nicht möglich es auszulassen. Ich war so glücklich Taktsang mehrfach besucht haben zu können, bevor es zum Touristenhotspot Nummer eins wurde. Nichtsdestotrotz ist der erste Anblick beim Aufstieg auf das Taktsang Koster bis heute für mich jedes Mal ein besonderes Erlebnis. Ich empfehle allen möglichts früh am Morgen auf das Kloster zu gehen. Vielleicht bereits um 6 Uhr morgens oder gar früher. Auf diese Weise kannst du den Platz so erleben wie er angedacht war: ein abgelegener Rückzugsort zur friedvollen und ruhigen Kontemplation und Meditation.


 

2 Dzongs – Festungen mit Geschichte

Punakha Dzong

Ich liebe die Dzongs Bhutans, da sie wahre architektonische Kunstwerke sind und sich wunderbar in ihre Umgebung einbetten. Sie wurden in der Vergangenheit ohne den Einsatz von Metallnägeln, nur mit Holz, Stein und Lehm gebaut. In jedem der 20 Bezirke steht ein Dzong, einige sehr alt, einige etwas neuer. Wenn ich Paro anfliege und dabei den ersten Blick auf Rinpung Dzong werfe, werde ich jedes Mal sentimental. Wangdue Phodrang Dzong war mein liebste Dzong, ist allerdings vor einigen Jahren niedergebrannt. Es war ein sehr authentisches Beispiel für diese Festungen und wird derzeit renoviert. Jedoch auch das Punakha Dzong ist sehr eindrucksvoll und lädt gleichzeitig zu Spaziergängen in der Umgebung ein, bspw. indem man die längste Hängebrücke quert und Homestays inmitten der Felder und am Fluß besucht. Jakar Dzong in Bumthang, als auch Lhuentse Dzong und Trashigang Dzong im East sind ebenfalls beeindruckend und einen Besuch wert.


 

3 Wanderung auf einen Bergpass

Foto: Marina Beck Photography

Wenn du auch keine Zeit für einen richtigen Trek hast, gibt es trotzdem einige Möglichkeiten hinauf auf einen Pass zu wandern, um die Bergriesen des Himalaya zu bewundern.  Die meisten Bhutaner gluaben, dass die Gipfel Wohnorte von Schutzgottheiten, den kyelha sind. Wanderungen auf Pässe können ein paar Stunden bis zu einem ganzen Tag dauern. Meistens sind die Pässe mit chorten (buddhistischen Schreinen) versehen und mit Gebetsfahnen dekoriert. Daneben finden sich Steinhaufe, sogenannte latshe, wo man den Göttern Opfergaben in Form einer Blume, eines Blattes oder Zweigs hinterlassen kann. Wenn Bhutaner auf einen Pass kommen, rufen sie laut “lha gyelo” (“die siegreichen Götter” oder “mögen das Gute über das Böse siegen”),  und schenken den lokalen Gottheiten ein paar Tropfen aus ihrer Tasse ara (alkoholisches Getränk) bevor sie selbst davon trinken. Auf dem Weg zu einem Pass begegnest du vielleicht Kuhhirten, meist den Älteren eines Dorfhaushalts, die den Auftrag bekommen nach dem Vieh zu sehen. Mit etwas Glück wirst du von ihnen auf eine Tasse Tee oder zu Snacks in ihren temporären Hütten eingeladen. 


 

4 Zeit bei Einheimischen verbringen

Ein bhutanisches Sprichwort besagt: “Der Gast einer Nacht ist wie ein Gott.” Ich bin davon überzeugt, dass jemand, der nicht ein wenig Zeit in einem einfachen bhutanischen Bauernhaus verbracht hat, Bhutan nicht wirklich erlebt hat. Die Gastfreundschaft einer bhutanischen Familie zu erleben ist ein einmaliges Erlebnis. Darüberhinaus ist das Essen in Homestays so viel besser als in Hotels oder Gästehäusern. Du kannst die nangi aum (Frau des Hauses) dabei beobachten, wie sie ihren alltäglichen Routinen nachgeht und selbst ein wenig mit Hand anlegen. Oder du kannst im Altarraum, dem choesham, meditieren und dir das Haus und die Umgebung näher ansehen. Ich rate dir in einem echten Farmstay zu nächtigen und nicht einem, der primär für Touristen ausgezogen wurde. Es gibt viele authentische Häuser, die hie und da Gäste aus dem fernen Ausland aufnehmen und so der Tradition bhutanischer Gastfreundschaft treu bleiben.


 

5 Ein Dorffest

Maskentänze sind großartig, besonders in den Dzongs, wo sie jährlich den Sieg des Guten über das Böse zelebrieren. In Tänzen wird die Geschichte des Buddhismus nachgespielt, wie berühmte Lamas und Heilige in längst vergangenen Zeiten Dämonen und böse Wesen unterworfen haben. Persönlich mag ich kleine Dorffeste lieber, wo man eine Vorstellung davon bekommt, wie solche Veranstaltungen die Gemeinschaft miteinbezieht und die menschlichen Beziehungen im Alltag beeinflussen. Oft ist es schwer den Besuch eines solchen Fests im Vorhinein zu planen, da die Dorfbewohner die Termine oft erst sehr kurzfristig fixieren.

Ein Insidertip: Reise nach Ost-Bhutan in den Wintermonaten (Dezember, Jänner und Feburar) und die Chancen da und dort ein Dorffest mitzuerleben sind wirklich hoch. Du könntest dort sogar einer der resten Touristen sein, die mit dabei gewesen sind.


 

6 Trekking in Bhutan

Foto: Marina Beck Photography

Es bedarf nicht großer Worte: Trekking in Bhutan ist einfach großartig. Die Trekkingrouten sind einzigartig und nicht überlaufen. Auf alten Pfaden wandert man durch Rhododendron- und Koniferenwälder, vorbei an Wacholderbüschen und Bambuswäldern, man passiert chortens, mani Mauern und kleine gonpas (Klöster/Tempel). Auf einigen Trekkingrouten triffst du auf Yak-Hirten, deren Tiere auf Kräuterweiden grasen. Triff auf Dorfbewohner entfernter Täler, wie die Layaps beim Lingshi-Laya-Gasa oder Jomolhari Trek, und trink eine Tasse ara oder Tee mit ihnen. Sowohl Flora als auch Fauna sind atemberaubend und du wirst bestimmt Blauschafe und Wild sehen. Es sei erwähnt, dass dein Gepäck in Bhutan von Mulis und nicht von Trägern getragen wird. Und man schläft üblicherweise im Zelt.


 

7 Kunsthandwerk-Workshop

Foto: Marina Beck Photography

Wenn du Zeit hast und an den richtigen Plätzen bist, nimm unbedingt an einem Workshop zum Erlernen eines Kunsthandwerks teil, wie bspw. Bambusflechten, Weben in Zentral- oder Ostbhutan, oder Thangka-Malen im Westen. Es ist ein wunderbarer Weg mehr über die lokalen Traditionen der Bhutaner zu erfahren. Gleichzeitig bekommst du hautnah mit, wie aufwändig die Herstellung eines Kunsthandwerks sein kann. Die Ernte und das Sammeln von wildem oder kultiviertem Rohmaterialien und die spätere Verarbeitung sind oft zeitaufwändige und anstrengende Tätigkeiten.

Darüberhinaus unterstützt du durch die Teilnahme an lokalen Workshops die Künstler direkt. Damit hast du gleich doppelten Nutzen: Du lernst etwas über die Kultur des Landes und unterstützt den Fortbestand eines wertvollen Kulturguts.


 

8 Zhemgang

Foto: Marina Beck Photography

Ich liebe Zhemgang. Es ist abgelegen, kaum besucht und liegt im subtropischen Teil des Süden Bhutans und bietet die Möglichkeit den Royal Manal Nationapark zu besuchen. Hier gibt es eine Fülle an Vogelarten, von denen selbst ich mit meiner Handykamera recht gute Fotos schießen kann – bspw. vom Nashornvogel. Die Einheimischen sind liebenswürdig, etwas zurückhaltend, aber sehr gastfreundlich und lustig sobald das Eis gebrochen ist. Die meisten Häuser sind noch sehr traditionell, aus Bambus und auf Stelzen. Wenn du abenteuerlich und nicht sehr wählerisch was die Unterkünfte angeht, dann ist Zhemgang auch für dich ein perfekter Platz zum Entdecken. Besuche Bauern, mach eine Vogelsafari oder geh auf Raftingtour. Genieß die lokale Küche und besuch die Bambusweb-Gemeinschaft in Bjoka.


 

9 Ost-Bhutan

Foto: Marina Beck Photography

Der Osten ist großartig für jene, die weniger touristische Plätze entdecken wollen und tiefer in die lokale Kultur eintauchen wollen. Die Täler sind teilweise tief eingeschnitten und Reisfelder in Terrassen angelegt. Das Klima ist verhältnismäßig mild, da es niedriger liegt. Bananen und Früchte wachsen das ganze Jahr über. Im Winter sind es vor allem die Orangen, die das Land mit orangenen Punkten übersäen. Es gibt viel zu entdecken, besonders in Trashiyangtse, Trashigang und Lhuentse. Du kannst die Lingkhar Lodge als dein Basislager nutzen und die umliegenden Dörfer erkunden. Oder nächtige auch mal bei Bauern und genieße ihre Gastfreundschaft. Im Frühling und Herbst solltest du die Brokpa in Merak und Sakteng besuchen, und im Winter die Schwarzhalskranische im Bumdeling Wildlife Sanctuary beobachten. Es gibt noch immer sehr viele Plätze in Bhutan, die kaum bekannt sind. Wenn du gerne ein Pionier bist, dann genießt du es vielleicht auch, wenn wir dich als “Versuchskaninchen” in Regionen schicken, wo bislang kaum noch andere Touristen waren. 


 

10 Essen – Picknicken und Kochkurse

Ich mag Chilli und Käse (=ema datshi), aber die bhutanische Küche hat so viel mehr zu bieten. Also lassen wir das Nationalgericht ema datshi mal außer Acht; wenn du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist, kannst du die Früchte des Landes, frisch von den Feldern, aus den Wäldern genießen: Pilze und Kräuter, hausgemachtes Brot aus Buchweizen, Weizenrollen gefüllt mit Knoblauchblättern, Käse und Chilli; Gemüse aus dem Garten und so traditionelle Gerichte wie “Reispizza”, roter Reis und gebratener Farn …  Doch die bhutanische Küche ist nicht rein vegetarisch. Bhutaner lieben sikam (getrocknetes Schweinefleisch), getrocknetes Yak-Fleisch und Rind; Rindsknochensuppe und Brathuhn. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die momos (gefülle Teigtaschen) mit diversen Füllungen. Bumthang gilt als kulinarischer Hotspot, aber auch Plätze wie Zhemgang und Ostbhutan etwas abseits der gängigen Touren hat viel für den hungrigen Magen zu bieten.


 

Einige abschließende Worte für Bhutan-Reisende

Meine Liste der Highlights in Bhutan kann niemals vollständig sein. Einige Aspekte möchte ich zusätzlich erwähnen: Gesar Travel kann spezielle Touren organisieren, bei denen du während deiner Reise einen bestimmten Fokus wählen kannst. Dies kann alles von abgelegenen Dorfbesuchen und Bauernhöfen über Textilien, Pilgerfahrten, Vogelbeobachtung oder traditionelle Medizin, Sowa Rigpa, sein. Lass uns wissen, was dich am meisten interessiert. Vorträge und Führungen mit Experten können arrangiert werden. Zwar können für zusätzliche Aktivitäten zusätzliche Gebühren anfallen, aber so unterstützt du auch lokale Spezialisten und Gemeinden direkt und unbürokratisch.

 

Abseits der ausgetretenen Pfade

In Bhutan gibt es noch so viel zu entdecken. Daher ist es immer gut, auf der Reise offen und flexibel zu bleiben. Es kann mühsam sein, über unbefestigte Straßen zu fahren, um oftmals sehr abgelegene Dörfer zu erreichen. Am Ende stößt du dabei jedoch auf interessante Aktivitäten wie Baumwollanbau und Baumwollweberei in Chimoong, Pemagatshel. Manchmal sind aufgrund von unvorhersehbaren Umständen Ad-hoc-Änderungen erforderlich, aber du kannst dies ruhig als Teil einer authentischen bhutanischen Erfahrung betrachten!

 

Mein Insidertipp

Zu guter Letzt möchte ich dir einen Geheimtipp mit auf den Weg geben: Die Monpa-Gemeinden in Trongsa entlang des Nabji-Korphu-Treks verfügen über ein unglaublich reiches lokales Wissen über Heilpflanzen und Lebensmittel aus dem Wald! Von Blättern bis Wurzeln ist die Auswahl groß. Während die Gäste normalerweise auf ausgewiesenen Campingplätzen übernachten, bringen wir dich in die Häuser der Monpa-Gemeinden! Sie gelten als die Ureinwohner Bhutans mit ihrer eigenen Sprache und ihren eigenen Bräuchen. Zusammen mit einem Monpa-Guide erhälst du so Einblicke in das reiche ethnobotanische Wissen dieser interessanten Menschen und unterstützst sie dabei, ihr lokales Wissen und ihre Kultur zu erhalten.

2019-03-18T12:20:59+01:00

10 things you have to do / see in Bhutan

Ulli’s bucket list of the 10 things you have to do / see in Bhutan

By Ulrike Čokl

Ulli has lived in Bhutan on and off for many years. She has conducted ethnographic research on traditional hospitality practices, travelling & gift-exchange in rural communities. Thus she is very familiar with village livelihoods all over the little kingdom. She loves developing unique itineraries that offer a glimpse into the rich cultural traditions and practices of Bhutanese society.

It is truly difficult for me to think of only 10 must-see places and attractions in Bhutan where I have spent so much time over the past 18 years. However, I will try and choose from my long list of things, places and activities that I love, keeping in mind that it is for people who have not been to the Himalayan Kingdom before.

 

1 Taktsang Gonpa

Tigernest monastery

There is no way around it, Tigernest monastery is undoubtedly one of the best known attractions in the Himalayan kingdom and for many first time visitors impossible to skip. I was lucky enough to hike up to Taktsang several times before it became a highly frequented tourist spot during high season. Nevertheless, the first close up glimpse of Taktsang monastery, perched on a steep cliff, never ceases to enchant me. One recommendation though: Try to hike up as early as possible, maybe start around 6 o’clock in the morning or even earlier! That way you will more likely be able to enjoy the place for what it was intended to be: a remote recluse for peaceful and quiet contemplation and meditation.


 

2 Dzongs – Fortresses with ancient history

Punakha Dzong

I love Bhutanese Dzongs, they are great architectural masterpieces, embellishing the landscape. They were built in ancient times without the use of metal nails mainly from wood, stone and mud. Dzongs tower over every one of the 20 districts, some very historic, some rather recent. Landing in Paro and spotting Rinpung Dzong from the plane always makes me feel sentimental. Wangdue Phodrang Dzong, one of my favorites, unfortunately burned down a few years ago. It was a very authentic example of these fortresses and is now under restoration. Visiting Punakha Dzong is also impressive and offers wonderful opportunities for walks in the surrounding areas, such as to the longest suspension bridge and even further to an idyllic homestay amidst the fields and near the river. Jakar Dzong in Bumthang, as well as Lhuentse Dzong and Trashigang Dzong in the East are equally stunning and worth visiting.


 

3 Hike to a mountain pass

Photo: Marina Beck Photography

If you don’t have time to go on a serious trek, there are still plenty of opportunities to hike up to mountain passes from where you can spot the Himalayan snow giants. Most Bhutanese believe that the peaks are the dwelling places of birth and protector deities, the kyelha. Hiking to such passes can take from a few hours to a full day. The passes are often marked by a chorten (Buddhist shrine) decorated with prayer flags, and a latshe (stone pile) where you can offer a twig, flower or leaf to the local deity. When Bhutanese travelers reach a mountain pass, they will shout “lha gyelo” (“the victorious gods” or “may good win over evil”), and offer a cup of ara (local moonshine) to the local deity before drinking some themselves. Along the way you might come across cow herders, mostly the grandparents of village householders whose job it is to look after the cattle. If you are lucky you will be invited for butter tea and snacks in one of their makeshift huts!


 

4 Spending time in a local home

A Bhutanese saying goes: “The guest of one night is like a god.” I am convinced that you have not truly experienced Bhutan without having spent some time in a non-commercialized farmhouse. Enjoying local hospitality in a Bhutanese home is simply fantastic! Furthermore, food in homestays is much better than in the hotels and guesthouses.  You can observe the nangi aum (woman of the house) going about her chores and even join in yourself and learn how to prepare local dishes. Or you can meditate in the choesham (altar room) and have a look around the house and surroundings. Make sure to find a real farmstay and not one that has been meddled with and commercialized for tourists. There are plenty of genuine village homes who occasionally host foreign guests from far away, keeping in line with ancient Bhutanese hospitality traditions.


 

5 A village festival

Masked dances are grand, especially in the Dzongs where they are performed annually at auspicious dates to celebrate the victory of good over evil. They re-enact the story of how the Buddhist dharma was introduced by famous lamas and saints in previous times, leading to the subduing of demons and evil beings. I personally prefer small village festivals where you can get an idea of how such events involve the entire community and shape the relationships of humans in daily life. I know this can be tricky as the village folks often keep festival dates tentative till last minute. However, if you manage to participate in one of the smaller local festivals, you will get insights into how such community festivals reinforce community cohesion and cooperation, a sense of belonging and communal identity. Such important local socio-cultural aspects are vulnerable to a fast changing society where rural-urban migration is a huge issue.

An insider’s tip: Travel to East Bhutan in the winter months (December, January and February) and you will most likely stumble into festivals every now and then. You might also be the first foreigner to ever have witnessed one!


 

6 Trekking in Bhutan

Photo: Marina Beck Photography

It goes without saying that trekking in Bhutan is a stunning experience. The trekking routes are unique and you will not meet many fellow travellers. On ancient footpaths, you will hike through rhododendron and conifer forests, juniper shrubs and bamboo bushes, passing by chortens, mani walls and beautiful gonpas. On some treks you will encounter yak herders whose yaks graze on pastures covered with medicinal plants. Meet with villagers of distant valleys such as the Layaps during Lingshi-Laya-Gasa or Jomolhari treks, and share a cup of tea or ara with them. The flora and fauna are amazing and you will most certainly also come across wild deer and blue sheep. On a final note, in Bhutan, your luggage will be carried by mules, not humans, and overnights will be in tents.


 

7 A Crafts workshop

Photo: Marina Beck Photography

If you have time and visit the right places, take part in a crafts workshop such as bamboo or textile weaving in Central and East Bhutan, and thangka painting in the West, to mention just a few. It is a wonderful way of getting closer to local Bhutanese and you will learn more about the role of handicrafts within communities in the past and present. You will develop an appreciation for the hard work that goes into such crafts. The harvest and collection of the wild or cultivated raw materials and the further processing of the latter are tedious and labor intensive. Imagine for example the raw material for nettle weaving, a thread made of stinging nettle, difficult to harvest and peel. Similarly it takes a while to collect and process bamboo into the raw material needed to weave the beautiful bangchung (woven bowls), famous in Bhutan and available in every souvenir shop in Thimphu.

By participating in such local workshops you benefit the artisans directly. No better way to support them and at the same time immerse in local culture!


 

8 Zhemgang

Photo: Marina Beck Photography

I simply love Zhemgang. It is remote, hardly visited and sub-tropical in the lower parts with opportunities to visit the jungle of the Royal Manas National Park. There is an abundance of birds, which even I can take good pictures of by simply using my cell phone camera – the great hornbill just being one of many! The locals are lovely, reserved but very hospitable, and jolly when the ice has broken. Many houses are still in traditional style, made of bamboo and sitting on stilts. If you are adventurous at heart and not picky when it comes to accommodation, Zhemgang is the perfect place to explore! Visit some of the farmer cooperatives, venture into the jungle for bird watching or enjoy the rafting opportunities. Try the delicious local food, some ingredients come directly from the forest, and visit the bamboo basket weaving community in Bjoka.


 

9 East Bhutan

Photo: Marina Beck Photography

The East is great for those who want to enjoy less touristy places and experience more immersion in local culture and tradition. The valleys are steep and cliffy in some places and the slopes are terraced for rice cultivation. The climate is mild due to the lower altitude. Banana trees and plenty of fruits grow all over the place and throughout the year. In winter the orange tangerines dotting the trees look beautiful among the brownish dry landscape. The East has many local crafts to show, mostly located in remote areas such as Trashiyangtse, Trashigang and Lhuentse. You can use Lingkhar lodge as your “base camp” and periodically venture out to the surrounding villages. Or stay at some of the lovely homes in the region and enjoy local hospitality. In spring and autumn, visit the Brokpa communities in Merak and Sakteng, and in winter observe the Black Necked Cranes in Bumdeling Wildlife Sanctuary.  There are many places in Bhutan that are still rather unexplored. If you have the mind of a pioneer, you might even enjoy being our “guniea pig”, a pioneer exploring new routes, places and homes!


 

10 Food – picnics and cooking classes

I really like chili and cheese (=ema datshi) but there is so much more to Bhutanese food. Forget about ema datshi; if you travel to remote places at the right time of the year you will get to taste greeneries from the forest and fields, mushrooms and tasty herbs, homemade bread made from buckwheat, wheat rolls stuffed with a mix of garlic leaves, cheese and chili; home grown vegetables and potatoes and very traditional dishes such as “rice-pizza” (only prepared on special occasions), red rice and fried wild fern, the list goes on. Bhutanese cuisine also includes plenty of meat items such as sikam (dried pork), dried yak-meat and beef; beef bone soup and porridge as well as fried chicken, vegetarian sausages and homemade buckwheat noodles. Not to forget the popular momos with a variety of stuffings! Bumthang is a particular culinary hot spot but there are also places in Zhemgang and East Bhutan and wherever you move a bit off the beaten track or where plenty of produce is supplied from the forests.


 

Some final words for Bhutan travelers

My bucket list of highlights in Bhutan can never be complete.  Some aspects are worth mentioning in addition: Gesar Travel can arrange specialized tours where you can choose a particular focus during your travels. This can be anything from remote village visits and farmstays to textiles, pilgrimages, bird watching or traditional medicine, Sowa Rigpa. Let us know what interests you most and lectures and guided tours with experts can be arranged. Admittedly, additional activities may incur extra fees, but you will support local specialists and communities directly and non-bureaucratically.

 

Travelling off the beaten track

In Bhutan there is still a lot to be discovered. Hence it is always good to keep an open mind and remain flexible during your journey. It can be tedious to travel along unpaved roads to reach often times very remote villages. But at the end you encounter interesting activities such as cotton cultivation and cotton weaving in Chimoong, Pemagatshel. Sometimes ad-hoc changes might be necessary due to unforeseeable circumstances but you can consider that to be part of your authentic Bhutanese experience!

 

My insider’s tip:

Last but not least, I will share an insider’s tip with you:  the Monpa communities in Trongsa, along the Nabji-Korphu trek, have incredibly rich local knowledge on medicinal plants and edibles from the forest! From leafs to roots, the selection is vast and very tasty. While normally guests stay in designated camp grounds, we put you up in the homes of the Monpa communities! They are considered the aboriginal people of Bhutan with their own language and customs. Together with a Monpa guide, you will gain insights into the rich ethnobotanical knowledge of these interesting people and at the same time support them in their endeavor to preserve their local knowledge and culture.

2019-03-19T15:07:52+01:00
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